Gerwani Archive
Researcher log in

← GA-03382

Neues Deutschland, 25 Juni 1957, S. 5: Frauen bereiten Weltkongreß vor

Licensed or copyrighted source: rights remain with the author or publisher. OCR transcription for scholarly research.

Cleaned OCR text (Good (ZEFYS ALTO OCR (Staatsbibliothek zu Berlin)); proof-reading: no (script-cleaned only)). Old Indonesian spelling has been converted to modern EYD. [Unreadable] marks text that could not be recovered. English translation below.

Text

Vom 18. bis 22. Juni 1967 fand In Warschau eine ordentliche Tagung dee Rates für Gegenseitige Wirt schaftshilfe statt des Rates Empfehlungen über die gemeinsame Ausarbeitung von Maßnahmen durch die Länder an genommen, die auf eine bessere Versorgung der Volkswirtschaft der Teilnehmerländer des Rates mit baues In den Teilnehmerländertl des Rates hatte. Die Tagung er achtete es für notwendig, die Arbelt zur Koordinierung der Volkswirtschaftspläne fortzusetzen und hielt es für zweckmäßig, ^Arbeiten zur Abstimmung der Perspektivpläne der Entwicklung von Hauptzweigen der Volkswirtschaft der Teilnehmer länder des Rates für einen längeren Zeitraum (10 bis 15 Jahre) im Rah men des Rates für Gegenseitige Wirtschaftshilfe durchzuführen. Die Tagung des Rates hat auch Vorschläge angenommen, die auf eine weitere Verbesserung der Ar- Im Zusammenhang damit, daß die einzelnen Teilnehmerländer des Rates in Ihren Volkswirtschafts planen gewisse Veränderungen vor genommen haben, fand ein Mei nungsaustausch statt über die im Mai 1956 von der Berliner Tagung des Rates angenommenen Empfeh lungen hinsichtlich der Höhe der Produktion und der gegenseitigen Lieferung an wichtigsten Waren für 1957 bis I960, die auf der Grundlage der Fünfjahrpläne der Länder ausgearbeitet wurden. Im Ergebnis des Meinungsaustausches über diese Fragen hat die Tagung beit des Rates für Gegenseitige Wirtschaftshilfe und seiner Organe gerichtet sind. Die Delegationen der Teilnehmer länder des Rates für Gegenseitige Wirtschaftshilfe stellten fest, daß sie einmütig sind in dem Bestreben, Voraussetzungen für die allseitige Entwicklung der ökonomische» Zu sammenarbeit aller europäischen Länder, unabhängig von ihrer Ge sellschaftsordnung, zu schaffen. Im Zusammenhang damit sind öle Delegationen' der Ansicht, daß die Schaffung des sogenannten Ge meinsamen Marktes zwischen den Teilnehmerländern der Montan union und die Bildung der „EURATOM" die Entwicklung des Außenhandels und anderer Formen c?er ökonomischen Zusammenarbeit, die im Interesse aller Länder Europas notwendig sind, behindern werden. (ADN) Voller DDR-Erfolg auf der Poznaner Messe Abschlüsse um mehr als 200 Prozent über dem Vorjahrsergebnis Allein von den Handelszentralen des Gastgeberlandes wurden Um sätze in Höhe von 448 Millionen Rubel verbucht, wovon 216,8 Millio nen auf den Export und 229,2 Mil lionen auf den Import — vorwie gend auf den Einkauf von Konsum gütern — entfallen. Die Abschlüsse Polens mit den sozialistischen Län dern liegen bedeutend hoher als die mit kapitalistischen Staaten getrof fenen Vereinbarungen. sie betra gen auf der Exportseite rund 126 Millionen Rubel und für den Import etwa 129 Millionen. schau vertreten war, Vor allem durch völlig auf die Bedürfnisse des Gastgeberlandes abgestimmte Auswahl der Exponate konnten die in Poznan vertretenen elf Außen handelsunternehmen der DDR Ab schlüsse tatigen, die mehr als 200 Prozent über denen des Vorjahrs standes liegen. An der durchweg positiv eingeschätzten Kollektiv ausstellung der DDR wurde ledig lich bemängelt, daß keine Land maschinen gezeigt wurden, an denen Polen gegenwärtig besonders großes Interesse besitzt. Antichinesische Mauer zerbröckelt lasten und nicht zuletzt durch die Exportoffensive seines westdeut schen Bündnispartners geschwächt, brach als erstes Land aus der Blockade aus. Frankreich hatte seine Ausfuhr nach China schon vorher — ohne viel davon zu reden vorwiegend durch Lieferungen von Stahh und Traktoren mehr als verdreifacht. Auf der kürzlich stattoefundenen Tagung der EmbargokommieBion der NATO in Paris stand da« Barometer auf Sturm gegen die amerikanischen Blockade bestimmungen. Nur de Adenauer - Regierung leistet Washington auch weiterhin Schützenhilfe in dieser verfahrenen Sache. Statt friedlichen Warenaus tausch forderte die sogenannte „Deutsch-Chinesische Gesellschaft* unter dem Vorsitz des CDU-Abge ordneten Maionica und der Ehren Präsidentschaft eines Generalober sten a. D. von Falkenhausen einen Überfall von der Insel Taiwan aus (ein offensichtlich höchst unsicheres Sprungbrett) auf die Volksrepublik China — • eine vielfach überlegenu Großmacht. Der Bonner Staats sekretär Uralstürmer Hallstein 6tieß Ins selbe Hörn, als er Ende März vor Hamburger Exporteuren die 600 Millionen Chinesen zu Todfein den erklärte und für eine ver schärfte Befolgung der amerikani schen Embargoanweteungen eintrat. Trotz des Embargos entwickelte das chinesische Volk seine Wirt schaft In stürmischem Tempo. Der erste Fünfjahrplan, vorfristig er füllt, brachte eine Verdoppelung der Industrieproduktion. Die Volks republik China unterhält trotz des Embargos bereits zu 68 Ländern Handelsbeziehungen. Das Zerbröckeln der antlchlneslschen Mauer ist von solchem Sturm zeichen begleitet, wie dem Aufruhr gegen die amerikanischen. Besatzer auf Taiwan und den machtvollen Demonstrationen der Japanischen Bevölkerung gegen die amerikani schen und britischen Kernwaffen-, experimente. Die Normalisierung der Handelsbeziehungen zwischen der Volksrepublik China und sol chen imperialistischen Ländern wie Großbritannien ist erst ein Anfang dem die politische Anerkennung Volkschinas, die Anknüpfung diplo matischer Beziehungen und die Auf nahme in die UNO folgen müssen. Beran rerurteilt Adenauer-Politik Bonner Kanzler verhindert Abrüstung und Wiedervereinigung / Aufridhtige Verhandlungen notwendig London (ND/ADN). Der auBenpolltlsche Sprecher - der Labour Party. Aneurln Bevan. bat am Wochenende den Bonner Kanzler In zwei scharfen Stellungnahmen bezichtigt, die Abrüstung und die Wiedervereinigung Deutschlands zu. hintertreiben. Auf einer Ve Auch In einem Artikel In der Zeitschrift „Tribüne" wendet sich Bevan gegen die Versuche Aden dem Vorwurf nicht entziehen, daß keiner von beiden ¦ wirklich ein Übereinkommen wünscht. Der Labourpolitiker stellt im Zusammenhang mit dem Deutsch landproblem die Frage: „Wenn eine Lösung durch Verhandlungen die einzig vorstellbar^ Alternative ist, könnte sie dann nicht zustande kommen, nachdem durch ein Ab rüstungsabkommen, das allgemeine Wertschätzung gefunden hat, ein günstiges Verhandlungsklima ge schaffen worden ist?" Es komme jetzt darauf an, „einen Anfang zu machen". Internationale Verhand lungen könnten nicht durch offene oder versteckte Drohungen, son dern nur durch Kompromisse, Aus gleiche und durch die Vernunft erreicht werden. Geschenk für Korea Nasser im August nach Moskau KP an 2. Stelle in Djakarta Granaten auf eigene Truppe (ADN). Vier amerika nische Soldaten wurden getötet und 14 verletzt, als USA-Artillerie auf dem Truppenübungsplatz von Fort Sill Im USA-Staat Oklahoma in die Reihen der Soldaten «feuerte. Von zahlreichen Zuschauern beob achtet, sollten die Infanteristen einen Hügel besetzen. Artillerie feuer bereitete den Anariff vor. Mehrere Granaten explodierten Je doch In den Reihen der vorstürmen den Soldaten. Washington (ADN). Die Witwe des amerikanischen Wissenschaft lers William Sherwood- der vor acht Taeen Seibatmord beging, weil er vor den Unterausschuß zur Unter suchung „unamerikanischer Betäti gung" geladen war, hat am Wochen ende ihre Schadenersatzklage gegen die Mitglieder des Hexeniäeer-Ausschusses zurückgezogen. In einem Schreiben an ihren Anwalt erklärte Frau Sherwood. ein Durchfechten dieser Klage würde über ihre Familie nur noch mehr Sorgen und Qualen bringen. Sie habe aber die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit darauf lenken wollen, daß ein Mann, der wie jeder andere seiner Arbeit nachgeht, so gequält werden kann, daß er sich das Leben nimmt. Neuer Versuch Zolis Rom (ADN/ND). Italiens Staats präsident G r o n c h i hat den am 10. Juni nach dreiwöchiger Amts zeit gescheiterten Kabinettschaf Z o 1 i am Wochenende aufgefordert, dem Parlament das Programm set ner christlich-demokratischen Einparteienreglerung erneut zur Billi gung vorzulegen. Gronchi entschloß sich zu diesem Schritt, nachdem der Unabhängige Merzaaora und der christlich demokratische Parteisekretär Fan* f a n i in der Zwischenzeit keine Regierung zustande brachten. Brisbane (ADN). Infolge eines Versagens der Bremsen fegte der Schnellzug von Sydney nach Bris bane am Sonntag den Prellbock in der Bahnhofshalle in Brisbane bei seite, durchbrach die Wand der Bahnhofshalle und kam erst kurz vor der 15 Meter tiefer gelesenen Hauptstraße der Stadt zum Stehen. Nach ersten Berichten wurden -100 Menschen verletzt. Flugzeugkatastrophe in Kanada Britische Bewegimg gegen H-Bomben Von unserem Sonderkorrespondenten Trank C Uli et London. Wenn das Unterhaus nach den Pfingstferien am Dienstag seine Sitzungen wiederaufnimmt, wird die Regierung wegen ihrer Wasser stoffbombenpolitik unter schweres Feuer genommen werden. Man er wartet, daß die Labourpartei emc umfassende Debatte über. die H-Bombe verlangen wird. Mit • der Reihe britischer Ver suchsexplosionen Im Pazifik nimmt die Forderung der britischen Be völkerung zu, den sowjetischen Vorschlag für eine zwei- bis drei jährige Einstellung der Versuche zu unterstützen. Die Zeitung „Daily Mirror", die eine Auflage von 4,5 Millionen Exemplaren hat. schreibt, bei den Londoner Ab rüstungsverhandlungen bestehe eine Chance, den Kernwaffenversuchen Einhalt zu gebieten. Die Sowjet union habe eine Einstellung der Versuche für zwei bis drei Jahre vorgeschlagen. Großbritannien, die jüngste Macht mit Wasserstoff Das Problem der Kernwaffen wird auch auf der Konferenz der Premierminister des britischen Commonwealth behandelt werden, die am Mittwoch in London er öffnet wird. Die britische Öffent lichkeit erwartet, daß Nahru und Kri.ihna Menon im Namen Indiens die Forderung auf ein Verbot der Kernwaffen vertreten werden. Man erwartet auch, daß sie die aktive Unterstützung des ceylone sischen Vertreters de Silva und dss Premierministers von Ghana, Dr. Nkrumah. erhalten werden. In der breiten Öffentlichkeit herrscht große Besorgnis über die Mitteilungen der Wissenschaftler Großbritanniens und anderer Län der., daß die Radioaktivität in der Atmosphäre zunimmt. Der Protest marsch der über tausend „Frauen in Schwarz" im Mai sowie die De monstration im Juni, bei der viele Frauen mit Trauerschleiern und Männer mit Trauerbinden zum Parlament zogen und verlangten, die Kinder vor den Schrecken eines Atomkneses zu retten, zeugen von der zunehmenden Stärke der Be wegung gegen die H-Bombe. Im Bezirk St. Pancras. einem der größten Arbeiterviertel Londons, der durch faschistische Luftangriffe im letzten Weltkrieg schwer zer stört war, haben die Labourstjoträte trotz allen Drucks die Ableh nung der von der Regierung ver fügten Maßnahmen zur sogenann ten Zivilverteidigung durchgesetzt. Mit Ausnahme der Vertreter der Konservativen Partei Macmillans eibt es wohl keine größere Organi sation in Eneland, die nicht ein Verbot der Versuche mit Kernwaffen sowie ihrer Herstellung überhaupt unterstützen würde. Washington in der Zwickmühle Gallup-Umfrage: Sowjetischer Vorschlag findet bei den Volksmassen starken Anklang Nach seiner Meinung ringen zwei Flügel der Eisenhower-Regierung um die Oberhand. Die Gruppe, um Stassen trete für ernsthafte Ver handlungen mit der Sowjetunion ein. während Strauß von der Atom waffenbehörde und General Rad ford solchen Verhandlungen "er- Die Präsidentin der IDFF. Frau Eugenie Cotton, teilte in ihrem Bericht mit, daß sich seit der letz ten Ratstagung die demokratischen Frauenorganisationen des Sudan Indiens und Japans" der IDFF ange schlossen haben. Sie begrüßte neben den Delegierten dieser Länder be sonders eine Vertreterin des ]ungen afrikanischen Negerstaates Ghana. Als wichtigste Aufgabe der Organisation bezeichnete Madame Cotton den Kampf für die Ab rüstung und für das Verbot der Atom- und Wasserstoffwaffen. Unter dem Beifall der Delegierten rief die Präsidentin der IDFF dazu auf. den Jahrestag des Abwurfs der ameri kanischen Atombombe auf Hiro shima zu einem Tag des Weltpro testes gegen die Atomwaffen zu machen. Frauen aus Norwegen, Rumänien, Ceylon, Argentinien, Albanien, Tunesien, China, Jordanien, dem Senegal, Indonesien, Italien, Oster reich und anderen Ländern berich teten über ihre Arbeit, ihre Schwie rigkeiten und ihre Erfolge. eine Gallup-Umfrage, die ergeben hat. daß der sowjetische Vorschlag bei den amerikanischen Volks massen starken Anklang gefunden hat Washington (ND). Der demokra tische Senator Mansfield fordert« am Sonntagabend in einem Fern sehinterview Schritte zu einer sofortlgen Einstellung der Kern- Waffenversuche. Das Verbot solle, damit es möglichst schnell verwirk licht werden könne, nicht not wendig mit einem umfassenden Ab rüstungsabkommen gekoppelt, und auch nicht von der d-eutschen Wiedervereinigung abhängig ge macht werden. Washington (ADN). Dte USA haben am Montag, trotz verstärken Protestes der Weltöffentlichkeit, in der Wüste von Nevada die fünfte Atombombe zur Explosion gebracht, USA wollen in Syrien putschen Das Blatt enthüllt, daß die Fäden der Verschwörung bei dem ameri kanischen Militärattache in Damas kus zusammenlaufen, der «eine Tätigkeit mit Vertretern.proamerikaTiischer arabischer Länder koordi niert habe. Ziel der Aktion, für die Millionen Dollat ausgegeben wer den, sei es zunächst. Unruhen in der syrischen Armee hervorzurufen. Vom Libanon aus sollen Agenten nach Syrien eingeschleust Werden; ferner seien auch Meuchelmorde an nationalen Politikern Syriens vor gesehen. Italiens Jungkommunisten kampfentschlossen Wer einmal Im Kohlegeblet von Workuta, dem Industriezentrum der Großlandtundra, oder In der Fischereistadt Murmansk war. Ist erstaunt über das Ausmaß der Ar beiten nördlich des Polarkreises, über die auf dem ewig gefrorenen Boden errichteten prächtigen stei nernen Gebäude und über die rege Produktionstätigkeit In diesen so wjetischen Städten. Vom Gwardeiskaiaplatz aue sieht man deutlich Ausleger von Turm kränen, die bis weit In die Tundra hinein stehen. Dort wird ein Wohnviertel mit 800 Wohnungen errichtet Am Fuße des Sub (so heißt einer der drei Berge, die sich In unmittel barer Nähe von Norilsk befinden) wird eine Fabrik für Eisenbeton- Eine Reise auf dem Jenlssei (XIII) Norilsk Für „Neues Deutschland" notiert von Nikolai G r o m o teile gebaut. Schon aus der Ferne sieht man da» Kesselhaus mit sei-. nem Metallschornstein. Ein Freiluft- Gießplatz mit einer Jahreskapazi tät von 5000 Kubikmeter Eisen* betonteilen ist bereits fertig. Dte Stadt wächst sehr schnell. Aus allen Teilen des Landes kommen immer neue Gruppen von Jugend lichen, die darauf brennen, zusam men mit den ersten opferbereiten Erbauern von Norilsk die verhei ßungsvolle Zukunft der Taimyrtundra aufzubauen. Auf den Baustellen /der Stadt arbeiten heute Tausende von Jun gen und Mädchen aus Moskau und Leningrad. Die jungen Neusiedler merken selbst nicht, daß sie jetzt Immer öfter nicht mehr „bei uns In Moskau" oder „bei uns In Lenin grad", sondern „bei uns In Norilsk" sagen, obwohl aie Moskau und Le ningrad deshalb nicht weniger lie ben. Die Romantik des rauhen All tags nimmt sie ganz gefangen, sie reifen Und ei starken in dem harten Kampf mit der Natur und fühlen sich Immer mehr mit den Weiten des hohen Nordens verbunden. Im Jungen Norilsk herrscht eine Intensive Produktionstätigkeit und ein reges kulturelles Leben. In der Stadt befinden sich 14 Klubs, ein Kulturhaus,, ein Musik- und Schau- «pieltheater sowie die größte wis senschaftlich-technische Bibliothek Sibiriens. Diese Bibliothek umfaßt 340 000 Bände! Außer der wissen schaftlich-technischen Bibliothek gibt es noch andere Büchereien. In Norilsk gibt es 200 Höhensonnebestrahlunflsstellen. Für die Schulkin* der ist die Höhensonnebestrahluna Obligatorisch. Die Kinder sind ge sund und abgehärtet. Interessant ist folgende Tätsache: Während in Zentralrußland die Schulkinder ab -25 Grad Kälte nicht in die Schule sehen, bleiben sie in Norilsk erst bei —35 Grad zu Hause. Kein trostloset Leben mehr Auf der Halb nsel Taimyr gibt es viel Neues und Inter essantes. Große Ver änderungen haben unter der Sowietmacht im Leben der Urbevölkerung der Halbinsel — der nörd lichen Nationalitäten der Sacha. der Nen zen, der Ewenken und der Enzen — statt gefunden: vor der Oktoberrevolution waren diese Völker schaften zum lang samen qualvollen Aus sterben verurteilt. Die Kaufleute und Beam ten regierten In dar Tundra nach ihren eisenen^Gesetzen. Um die Volksbildung und den kulturellen Auf bau kümmerte sich die Regierung des zaristischen Rußland hieht. Von ärztlicher Hilfe konnte keine Rede sein. Skorbut und Pockenepidemien dezimierten die Urbevölkerung. P. Tretjakow, der bekannte Erforscher der nördlichen Jenissei-Gebiete, schrieb in der Mitte des 19. Jahrhunderts über das furchtbare Elend der Völkerschaf ten des Nordens: „Erstreckt von der tödlichen Wirkung der Pocken Und diese schon an sich selbst ver spürend, verlassen die Angehörigen der nichtrussischen Völkerschaften ihr heimatliches Zelt und eilen mit Ihren flinken Rentieren in die ent ferntesten Gegenden, um dem Tod zu entgehen; aber der Tod folgt ihnen auf den Fersen, und die Flüchtlinge sterben noch auf dem Wege auf ihren Schlitten. So stirbt In dem fernen, kalten und dunklen Land die Menschheit, ohne eine Spur zu hinterlassen und ohne bet jemandem Mitgefühl zu erwecken." (Fortsetzung folgt) Der Rentierschlitten, früher das einzige Verkehrtmittel auf der Halbinsel Taimyr, wird jetzt immer mehr von Autos und Flugzeugen verdrängt 25, Juni 1957 / ND / Nr. 1«, S.S ¦¦¦¦«¦¦¦nimiMHiHiniiHiiiiuHniniiiuiamiiMiHiiiiHHiHininmmiiwiuiHmmHHTWHminninniimnHinnHHwmimmimiim»mmuinnmiBwnBiim nniiBmmmHniminuiuiHimmnmniiminiiiHrewinmmi ]ahre\ Kommunique über die Tagung des Rates für Gegenseitige Wirtschaftshilfe An der Arbeit der Tagung nah men Delegationen aller Teilnehmer länder des Rates teiL Die Delegatio nen wunden geleitet von dem Stell vertreter des Vorsitzenden des Ministerrates der Volksrepublik Albanien Kellezi, dem Ersten Stellvertreter des Vorsitzen den des Ministerrates der Volks republik Bulgarien, G. Tschankow, dem Stellvertreter des Vor sitzenden des Ministerrates der Un garischen Volksrepublik, A. A p r o dem Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik, F. S e 1 b mann, dem Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates, der Volksrepublik Polen, P. Jaroszewlcz, dem Stellvertreter des Vor sitzenden des Ministerrates der Ru mänischen Volksrepublik, A. B I r Lade an u, dem Ersten Stellver treter des Vorsitzenden des Mini sterrates der Union der Sozialistiechen.Sowjetrepubliken, M.Saburow., dem Ersten Stellvertreter de» ¦ • Vorsitzenden der Regierung der Tschechoslowakischen Republik J, Dolansky. Kohle, Erdöl, Erdölprodukten, metallurgischem Koks. Eisen und Buotmetallen und anderen' wich tigsten Erzeugnissen gerichtet sind. Auf der Tagung wurden auch Fragen der weiteren Entwicklung der Brennstoff- und Energiebasis der Teilnehmerländer des Rates be handelt Die Tagung stellte mit Befriedigung fest, daß zwischen Polen und der Deutschen Demokra tischen Republik ein Abkommen über die Zusammenarbeit beim Bau neuer Braunkohlentagebaue In Polen getroffen wurde und daß die ¦Delegationen der anderen inter essierten Länder die Bereitschaft Die Tagung stellte fest, daß die Bildung ständiger Fachkommis sionen im Rahmen des Rates die Möglichkeiten der wirtschaftlichen und technisch - wissenschaftlichen Zusammenarbeit der Länder er weiterte. ihrer Länder zum Ausdruck brach ten zweiseitige Verhandlungen über ihre Teilnahme bei der Ent wicklung der Kohleindustrie Polens zu führen. Während der Tagung des Rates wurde ein Abkommen über das mehrseitiae Clearing zwischen den Teilnehmerländern des Rates für Gegenseitige Wirtschaftshilfe unter zeichnet. Dieses Abkommen wird zur weiteren Ausdehnung des Han dels zwischen den sozialistischen Ländern beitragen. Der neue Elektrozug aus der DDR, der von den polnischen Eisenbahnern auf den Namen „Lua:" getauft wurde, bei seiner Abfahrt von Warschau nach Gliwice Vota Zentralbnd Poznaü (ADN-Korr.). Nahezu eine halbe Million Besucher aus dem In- und Ausland zählte die 26. Internationale Poznaner Messe, die am Sonntagabend nach vier zehntägiger Dauer ihre Pforten schloß. Die diesjährige Messe ge staltete sich für -alle an ihr Betei ligten zu einem bedeutend größe ren Erfolg als die Messe des Vor jahres. Einen vollen Erfolg errang die Deutsche Demokratische Republik, die auf der diesjährigen Messe mit einer repräsentativen Kollektiv Bekanntlich haben nach England schon weitere acht Länder - Dänemark, Norwegen, Holland, Belgien, Luxemburg, Frankreidi, Italien und Japan die von den USA verhängten Handelsbeschränkungen gegen die Volksrepublik China durchbrochen und sich für eine Normalisierung der Handelsbezie hungen zu diesem großen sozia listischen Land ausgesprochen. Aus den zahlreichen Leserbriefen ZU dieser Entwicklung veröffentlicher wir nachstehend eine Zuschrift von Ernst Kube aus Berlin-Karlshorst: „Es slbt keine Waffe, die, meiner Meinung nach, so wirksam ist, wie eine Blockade. Wenn man eine Blockade verhängt, die wirksam Ist, ist man in der Lage, die Chinesen zu Millionen zu töten. Jede andere Waffe Ist bis zu einem bestimmton Grad begrenzt." Mit diesen Worten erläuterte der ehemalige Ober befehlshaber der USA-Streitkräfte im Fernen Osten, General Douglas MacArthur, im Juni 1951 unge schminkt die Ziele des Embargos, das auf Betreiben der USA gegen die Volksrepublik China verhängt •wurde. Es ist der Ausdruck der un verhüllten, maßlosen Wut dea Ame rikanischen Monopolkapitals über 6eine blamable Niederlage bei der Aggression gegen die Koreanische Volksdemokratische Republik. Was- die militärischen Waifen nicht vermocht hatten, die Kraft und Unabhängigkeit der Volks demokratien in Fernost zu brechen, das sollte mit dem Chinaembargo erreicht werden. Heute, nach rund einem halben Dutzend Jahren, zeich net sich das Fiasko auch dieser ver zweifelten Bemühungen sichtbar ab. Nicht dem chinesischen Volk, son dern den Blockademächten geht zu erst die Puste aus. Mehr als eine halbe Million amerikanischer Kraft wagen staut sich unverkauft In den Hallen, die Stahlindustrie mußte den Ausstoß drosseln, britische' Reeder und französische Maschinen bauunternehmen trauern verlorenen Märkten nach. Großbritannien, durch die Suez aggression unerträglichen Rüstungs Norllsk steht Workuta und Mur mansk In nichts nach. Es besteht Im wesentlichen aus mehrstöckigen Häusern, die geschmackvoll ge staltet und mit allem Komfort aus gestattet sind, den die Bautechnik bieten kann. Die Einwohner von Ncrllsk Heben Ihre Stadt sehr, sie sind stolz auf Ihre Fabriken und Grüben, Ihre Straßen und Plätze. Gehen wir die Ordshonikidse- Straße entlang. Am W.-I.-Lenin- Denkmal geht eine schnurgerade, mit jungen Lärchen bepflanzte Straße ab. Kaum einer der Frem den weiß, wieviel Mühe es kostet, diese Bäume zu erhalten. Zu jeder Grube, in der ein Baum gesetzt wurde, führen unterirdische Lei tungen, aus denen durch Düsen Warmluft an die Wurzeln strömt und diese vor der eisigen Umklam merung des ewig gefrorenen Bodens bewahrt Das trostlose Leben der Völker schaften im hohen Norden Ruß lands gehört der fernen Vergangen heit an. Ihr Leben hat sich grund legend geändert. Dabei war das. was hier in den Jahren der Sowjet macht getan"\vurda. keine Verbesse rung von schon Bestehendem, son dern etwas völlig heu Geschaffenes. Von welcher Kultur konnten die Ureinwohner der Tundra träumen, als die Bevölkerung von Taimyr durchweg aus Analphabeten be stand? Heute sind in den Schulen des Nationalan Kreises Taimyr Hunderte von Lehrern tätig, die Hochschulen besucht haben. Sogar Kandidaten der Wissenschaft Qibt es unter der nationalen Intelligenz von Taimyr. Vancouver (ADN). Beim Absturz eines kanadischen Verkehrsflug zeuges über Port Hardy in der Nähe von Vancouver sind am Sonn tag zwölf Passagiere und zwei Besatzunesmitglieder ums Leben ge kommen. Nur drei Fluggäste und die Stewardeß konnten lebend aus den Trümmern geborgen werden. Kalr« (ADN/ND). Nach dem Putsch in Jordanien versuchen die USA nunmehr auch In Syrien einen Umsturz zu inszenieren, berichtet die ägyptische Zelturtg „AI Schaab". Bologna (ADN/ND). In einer vo* dem Abschluß des XV. Kongresses des Kommunistischen Jugendver bandes Italiens angenommenen Resolution wird die Entschlossen heit der Italienischen Jugend be tont, ihren Beitrag im Kampf für die Veränderung der innerpoliti schen Lage des Landes zu leisten. Die Organisation der Jungkommu nisten müsse in ihrer täglichen Arbeit beharrlich die Rfinke der klerikalen Reaktion enthüllen, heißt es weiter. Auf außenpolitischem Gebiet stehe vor den Jungkommu nisten die Aufgabe der Vereinigung der gesamten Jugend unter den Losungen des Kampfes für Frieden und Freundschaft mit allen Völ kern, des Kampfes gegen die Atomstrategie und gegen die Schaffung von USA-Militärstütz punkten in Italien: Hclsinki (ADN-Korr. / ND). Eine Ratstagung der Internationalen Demokratischen Frauenföderation findet gegenwärtig in Helsinki statt. An den Beratungen, die einen Überblick über die vergangene Arbeit geben sowie der Vorberei tung des nächsten Weltkongresses der Föderation dienen, nehmen 270 Delegierte aus 46 Ländern, dar unter aus der DDR und West deutschland, teil. Frauen bereiten Weltkongreß vor D Jakarta (ADN). Nach einer wei teren Zwischenauswertung bei den Wahlen zum Lokalparlament von Djakarta liegt jetzt die Masjumi- Partei mit 96 286 Stimmen an der Spitze, ihr folgt die Kommunistische Partei mit 81 335 Stimmen. Wie Reuter berichtet, haben sich von über einer Million Wählern etwa 75 Prozent an der Wahl beteiligt. Kairo (ADN-Korr.). Alle ägypti schen Morgenzeitungen meldeten am Montag in großer Aufmachung, daß Präsident Nasser Anfang August ' seine seit zwei Jahren geplante und mehrmals verschobene Reise in die Sowjetunion antreten werde. Auf der Fahrt nach Moskau wird Nasser von einer größeren Anzahl politi scher, wirtschaftlicher und kultu reller Experten begleitet werden. Phoengjang (ADN). Die Techni ker aus der DDR, die gegenwärtig in der Koreanischen Volksdemokra tischen Republik am Wiederaufbau von Hamhung mitarbeiten, haben in ihrer Freizeit aus eigenen Mit teln ein Waisenhaus aufgebaut und der Stadt Hamhung zum Geschenk gemacht. Der Korea-Ausschuß der Nationalen Front des demokrati schen Deutschland hat dem Waisen haus 48 Kisten mit verschiedenen Ausrüstungsgegenständen, mehr als tausend Stück Spielzeug, eine große Menge Bettzeug und Nähmaschinen zum Geschenk gemacht. lung in Manchester' wandte sich der bekannte Labourpolitiker gegen die den Frieden gefährdende Junktim-Konzeption Adenauers und erklärte, die Labourbewegung werde „nicht einen einzigen Bluts tropfen für die Regelung der Zu kunft Deutschlands in einem Krieg mit Rußland oder sonst jemandem vergießen". Bevan, der sich für eine Lösung der Deutschlandfrage auf friedlichem Wege einsetzte, lehnte die Militarisierung West deutschlands ab. die den Frieden Europas aufs Spiel setze, statt ihn zu sichern. auers — der dabei von dem bri tischen Premier Macmillan unter stützt werde —, ein Abrüstungs abkommen von der Lösung der Deutschlandfrage im westlichen Sinne abhängig zu machen. „Aden auer will anscheinend die Wieder Vereinigung Deutschlands nicht. obwohl er dies dem ganzen deut schen Volk nicht zu sagen wagt. Denn was er tut. Ist. so viele Hin dernisse aufzurichten, daß eine Wiedervereinigung unmöglich gemacht wird", schreibt Bevan. Nichts könne internationale Bera tungen, die der einzige Ausweg seien, mehr lähmen, -als der schlechte Einfall, die Abrüstunnsprobleme mit denen politischer Re gelungen zu verbinden". Adenauer wie auch Macmillan könnten sich waffen, müsse ja dazu sagen. Bis her habe die Regierung Macmillan nur die Registrierung, Begrenzung und „eventuelle" Einstellung der Versuche vorgeschlagen. Das sei zu wenig. New York (ND). „Es sieht jetzt so aus, daß die Abrüstungsfrage:m allgemeinen und speziell die Ein stellung der Kernwaffenversuche zu dominierenden Fragen der politi schen Auseinandersetzung in dan USA werden", schreibt Stewart Alsop in der „New York Herald Tribüne" vom letzten Sonnabend. „Es ist eine Tatsache, daß sich die Eisenhower-Regierung in einer schlimmen Zwickmühle befindet und die geschickte Führung der Demokratischen Partei weiß das ganz genau", meint Alsop. bitterten Widerstand entgegen setzten. „Hochpolitische Gegensätze dieser Art sind immer eine günstige Ge legenheit für die Opposition", meint Alsop weiter. „Zudem wird die Eisenhower-Regierung durch den sowjetischen Vorschlag auf Ein stellung der Kernwaffenversuche in eine besonders schwierige Lage ge bracht. Man darf nicht vergessen, daß ein solcher Vorschlag bei den Wahlen 1956 von dem Präsident schaftskandidaten der Demokraten, Adlai Stevenson, gemacht worden ist. Damals war es Eisenhower. der sich entschieden dagegen aus sprach." Wenn Etsenhower jetzt den sowjetischen Vorschlag an nehme, dann könnte es so aussehen. als ob Stevenson recht behalten hätte. Zum Schluß.verweist Alsop auf Ratstagung der IDFF mit 27 0 Delegierten aus 46 Ländern Der Kongreß wählte ein neues Zentralkomitee des Jucendverbandes, dem 88 Mitglieder angehören. Nach Beendigung des Kongresses fand am Sonntagabend eine Mas senversammlung der Werktätigen Bolognas statt, auf der General sekretär Trivelli und das Mitglied des ZK der KPI Paietta sprachen. Frau Sherwood resigniert D-Zugbremsen versagten Zu den Delegationen gehörten Leiter der Planungsorgane, < der Ministerien für Außenhandel, für Verkehrswesen und einiger anderer Ministerien und Ämter der Teil nehmerländer des Rates. An der Tagung des Rates nahmen als Beobachter Vertreter der Volks republik China, der Koreanischen Volksdemokratischen Republik und der Föderativen Volksrepublik Jugoslawien teil. Den Vorsitz auf der Tagung des Rates hatte der Vertreter der Volksrepublik Polen im Rat für Gegenseitige Wirt schaftshilfe. P. Jaroszewicz. Auf der Tagung, die in Einmütig keit und gegenseitigem Einver ständnis verlief, fand ein Mei nungsaustausch über die Weiterent wicklung der wirtschaftlichen Zu sammenarbeit zwischen den Teil nehmerlandern des Rates statt. Die Tagung des Rates für Gegen seitige Wirtschaftshilfe hat mit Be friedigung festgestellt, daß sich die mehrseitige wirtschaftliche Zusam menarbeit zwischen den Ländern auf der Grundlage der Prinzipien der vollen Gleichberechtigung und der sozialistischen gegenseitigen Hilfe entwickelt. Die Prinzipien der mehrseitigen wirtschaftlichen Zu sammenarbeit, die den gegen seitigen Interessen der Länder dea sozialistischen Lagers entsprechen, wurden bekräftigt. Im Zusammenhang mit der Stei gerung des gegenseitigen Waren austausches zwischen den Teilneh merländern des Rates wurden auf der Tagung Informationen der Minister für Verkehrswesen über die In den Ländern zu treffenden Maßnahmen zur Verbesserung des Eisenbahn- und Schiffstransportes von Export-, Import- und Transit gütern der Teilnehmerländer des Rates entgegengenommen. Die Tagung hat die Experten der Teilnehmerländer des Rates beauf tragt, unter Berücksichtigung der von den Delegationen der Länder eingebrachten Vorschläge, die ent sprechenden Maßnahmen zu dieser Frage auszuarbeiten und diese den Ländern zur Prüfung vorzulegen. Die Delegationen der Länder gaben einmütig ihrer Meinung dar über Ausdruck, daß die vom. Rat in den Jahren 1655 bis 1958 durch geführte Arbeit zur Koordinierung der Volkswirtschaftspläne eine große Bedeutung für den allgemeinen Aufschwung des sozialistischen Auf-

English translation

=== [Page 1] === --- Relevant article (German, corrected transcription from OCR) --- Frauen bereiten Weltkongreß vor Helsinki (ADN-Korr./ND). Eine Ratstagung der Internationalen Demokratischen Frauenföderation findet gegenwärtig in Helsinki statt. An den Beratungen, die einen Überblick über die vergangene Arbeit geben sowie der Vorbereitung des nächsten Weltkongresses der Föderation dienen, nehmen 270 Delegierte aus 46 Ländern, darunter aus der DDR und Westdeutschland, teil. Die Präsidentin der IDFF, Frau Eugénie Cotton, teilte in ihrem Bericht mit, daß sich seit der letzten Ratstagung die demokratischen Frauenorganisationen des Sudan, Indiens und Japans der IDFF angeschlossen haben. Sie begrüßte neben den Delegierten dieser Länder besonders eine Vertreterin des jungen afrikanischen Staates Ghana. Als wichtigste Aufgabe der Organisation bezeichnete Madame Cotton den Kampf für die Abrüstung und für das Verbot der Atom- und Wasserstoffwaffen. Unter dem Beifall der Delegierten rief die Präsidentin der IDFF dazu auf, den Jahrestag des Abwurfs der amerikanischen Atombombe auf Hiroshima zu einem Tag des Weltprotestes gegen die Atomwaffen zu machen. Frauen aus Norwegen, Rumänien, Ceylon, Argentinien, Albanien, Tunesien, China, Jordanien, dem Senegal, Indonesien, Italien, Österreich und anderen Ländern berichteten über ihre Arbeit, ihre Schwierigkeiten und ihre Erfolge. --- English translation --- Women prepare World Congress Helsinki (ADN correspondent/ND). A council session of the Women's International Democratic Federation is currently taking place in Helsinki. 270 delegates from 46 countries, including from the GDR and West Germany, are taking part in the deliberations, which give an overview of past work and serve to prepare the Federation's next World Congress. The president of the WIDF, Mrs Eugénie Cotton, reported that since the last council session the democratic women's organisations of Sudan, India and Japan have joined the WIDF. Besides the delegates from these countries she particularly welcomed a representative of the young African state of Ghana. Madame Cotton named the struggle for disarmament and for the banning of atomic and hydrogen weapons as the organisation's most important task. To the applause of the delegates, the president of the WIDF called for the anniversary of the dropping of the American atomic bomb on Hiroshima to be made a day of world protest against nuclear weapons. Women from Norway, Romania, Ceylon, Argentina, Albania, Tunisia, China, Jordan, Senegal, Indonesia, Italy, Austria and other countries reported on their work, their difficulties and their successes.