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Neues Deutschland, 14 Dezember 1957, S. 4: Warum Christin und Handwerkerfrau für den Sozialismus sind

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Text

Geschichte im Dienste des Volkes Zur Tagung der deutsch-sowjetischen Historikerkommission Durch die Teilnahme von mehr als 50 ausländischen Gästen aus 11 Ländern, auch aus Frankreich, Italien. Österreich, Japan, wurde sie zu einer wahrhaft internationalen Konferenz, die nicht nur mit ihrnn Arbeiten die Ideen des proletari schen Internationalismus propa gierte, sondern auch ein Beispiel der Kraft des proletarischen Inter nationalismus in der Wissenschaft gab. Die Konzentrierung der Kräfte der marxistischen Historiker ver schiedener Länder zur Lösung drin gender aktueller Fragen ist ein nachahmenswertes Beispiel für die Zukunft sowie für alle anderen Ge sellschaftswissenschaften. Das inter nationale Kollektiv von Wissen schaftlern, geeint durch die Ideen des Marxismus-Leninismus, erwies sich als eine große Kraft. Den Willen zur Macht festigen Die auf der Tagung behandelten Themen, die Kernfragen der deut schen und allgemeinen Geschichte betreffen, entsprechen den Bedürfi nissen der Geschichtswissenschaft und zugleich auch denen des poli tischen Kampfes des deutschen Vol kes. So trugen das Hauptreferat vom Genossen Professor Schreiner und die zahlreichen Diskussionsbei träge zum Thema „Einfluß der Großen Sozialistischen Oktoberrevo lution auf Deutschland" zur Pflege der revolutionären Traditionen der deutschen Arbeiterklasse bei und werden die Historiker darauf orien tieren, mit ihren Arbeiten über die Novemberrevolution den Willen zur Macht in der ganzen deutschen Ar beiterklasse festigen zu helfen. Einen besonders wertvollen Beltrag für die Erforschung der deutsch-sowjetischen Beziehungen leistete Genosse Professor Jerussalimski. indem er den imperialisti schen Verfälschungen dieser Be ziehungen die historische Wahrheit entgegenstellte. An Hand der geschichtlichen Tat sachen über die Beziehungen un serer beiden Länder wies er die große Bedeutung Deutschlands für den Frieden Europas und der Welt damals und heute nach. Die histo rische Wissenschaft wurde so zu einer mächtigen Fürsprecherin der deutsch-sowjetischen" Freundschaft, die die entscheidende Kraft für die Gewährleistung des europaischen Friedens und die Sicherheit der Völker ist Das Beispiel der Oktoberrevolution ragt, ist als eine dringende Auf gabe vor die Geschichtswissen schaftler der DDR gestellt. Die Gefschichtsinstitute sind angeregt wor den, diese Fragen in ihrem For schungsprogramm, bei der Ver gebung von Staatsexamens-, Dissertations- und Habilitationsarbei ten besser zu berücksichtigen. Der auf der Konferenz geführte echte wissenschaftliche Meinungsstreit über Triebkräfte und Charakter der Novemberrevolution legt die Ver pflichtung auf, diese Diskussion im kommenden Jahr, bis zum 40. Jah restag der Novemberrevolution, nach Möglichkeit abzuschließen. An die Front im Kampf gegen die NATO-Kriegsplänel Genosse Professor Stern hat in 6einem Referat die hauptsächliche westdeutsche Kriegsliteratur analy siert und die Hauptströmungen und Hauptargumente der feind lichen Auffassungen aufgedeckt. Einer solchen gründlichen Arbeit hat sich bisher ein einzelner Histo riker noch nicht unterzogen. Jetzt kommt es darauf an. die einzelnen Hauptströmungen näher zu unter suchen, sie wissenschaftlich zu zer schlagen. Das ist eine ganz beson ders aktuelle Aufgabe, die gebiete risch fordert, daß sich unsere Historiker mit wahrer Leidenschaft In diesen Kampf gegen die ideolo gische Vorbereitung eines neuen Weltkrieges stürzen. Unser Arbei ter-und-Bauern-Staat, dessen Poli tik von der Tätigkeit zur Sicherung des Friedens geleitet wird, erwar tet mit Recht, daß die Historiker durch wissenschaftliche Publikatio nen in diesen Kampf eingreifen. Alle friedliebenden Werktätigen Deutschlands wünschen, daß diese Arbeiten nicht im akademischen Rahmen steckenbleiben, sondern daß unsere Historiker die Ergeb nisse ihrer Arbeit in der aktuellen politischen Auseinandersetzung an wenden, daß sie Propagandisten des Kampfes um Frieden und So zialismus werden. Es geht dabei nicht einseitig nur um die Zerschlagung der feind lichen Fälschungen, sondern zu gleich und untrennbar damit ver bunden ist die Würdigung der ent scheidenden Rolle der Sowjetunion im zweiten Weltkrieg, aber auch aller anderen am antifaschistischen Befreiungskampf beteiligten Völker. Gerade was die Behandlung des antifaschistischen Widerstandskampfes betrifft, hat die Konferenz die Erwartungen nicht ganz erfüllt Es gab sehr gute Einzelbeiträge, aber wenn allein vier Beiträge vom 20. Juli handel ten, so ist die Bemerkung an gebracht, daß wir uns zwar ener gisch mit dem Gegner auseinander setzen, uns jedoch vor allem und hauptsächlich mit dem beschäftigen müssen, was die feindliche Seite über den antifaschistischen Wider standskampf verschweigt, dem Heldenkampf der besten Teile der Arbeiterklasse und der bürgerlichen Antifaschisten. Über die wissenschaftliche Bedeutung Besonders zu erwähnen sind die großen wissenschaftlichen Ergeb nisse der Konferenz. Es wurden viele neue Tatsachen über den Ein fluß der Oktoberrevolution auf die Aktionen der deutschen Arbeiter klasse in vielen Teilen des damali gen Deutschen Reiches, über die Rolle der Räte in Deutschland, vor allem in ihrer Anfangsphase an geführt. Die Konferenz führte zu einer wissenschaftlichen Bereiche rung des Fragenkomplexes, z. B. in der Einschätzung der Räte und der Novemberrevolution. Es wurde die schöpferische Kraft der Massen dargelegt. Die Auseinandersetzung mit den Falschern über Vorbereitung und Verlauf des zweiten Weltkrieges lenkte auf eine Reihe von Proble men, deren Erforschung vorrangig in Angriff genommen werden muß. Die Behandlung des zweiten Themas ging, und das ist ein positives Ergebnis, über die Aus einandersetzung mit der bürger lichen Geschichtsschreibung hinaus. Leidenschaftlich für die Sache des Volkes Die Konferenz zeichnete sich durch hohes wissenschaftliches Niveau und durch politische Aktua lität aus. Sie erlaubt einige Schluß folgerungen: Die Konferenz zerriß mit ihren wissenschaftlichen Ergebnissen den Lügenschleier der Geschichts fälscher und Verleumder, die mit ihrer Geschichtsklitterei die Köpfe der Werktätigen verwirren, sie für den Atomtod reif machen wollen. Sie forschte nach der historischen Wahrheit, deckte sie auf, und alle Ergebnisse der Konferenz bestätig ten überzeugend die Tatsache: Die Wahrheit ist auf unserer Seite. Worauf beruht diese Überlegen heit der marxistischen Geschichts wissenschaft gegenüber allen bür gerlichen Geschichtsschreibungen und Theorien? Darauf, daß sie auf dem theoretischen Fundament des historischen Materialismus beruht, der Wissenschaft, die die Gesetze der gesellschaftlichen Entwicklung aufgedeckt und erklärt hat. Es ist die Wissenschaft, die die Volksmassen als den Schöpfer der Geschichte be trachtet, die die Parteinahme für den menschlichen Fortschritt entspre chend den objektiven Bewegungs gesetzen der Gesellschaft auf ihre Fahnen geschrieben hat Die bürgerlichen Geschichts schreiber werfen der marxistischen Gesellschaftswissenschaft vor, sie würde statt Wissenschaft Propa ganda betreiben. Aber die histo rische Wahrheit die von der marx istischen Wissenschaft aufgedeckt wird, Ist eine große. propagan distische Kraft im Dienste der Ar beiterklasse. Deshalb ist die marx istische historische Wissenschalt eine Wissenschalt für die Arbeiter klasse und ihren Kampf, erfüllt von leidenschaftlicher Parteinahme für die Sache des Volkes. Auf der Leipziger Konferenz wurde das Wachstum der marx istisch-leninistischen Geschichts wissenschaft der DDR sichtbar. Ge nosse Professor Jerussalimski wür digte gerade diese Tatsache, die vor allem in dem Auftreten zahlreicher junger Historiker zum Ausdruck kam, als eine bemerkenswerte Er scheinung im Leben der Deutschen Demokratischen Republik. Aber gleichzeitig wurden einige Schwä chen unserer Geschichtswissen schaft aufgedeckt. Die sowjetischen Historiker ha ben uns bei der Durchführung der Konferenz eine große Hilfe erwie sen, und wir hoffen, daß sie uns diese Hilfe auch weiterhin gewäh ren werden. Sie vermittelten uns aus ihrem großen Erfahrungsschatz, und es zeigte sich in den sowjeti schen Beiträgen auf der Konferenz ein einheitliches, hohes Niveau, das in einer prinzipiellen Darlegung, Einschätzung und Verallgemeine rung historischer Fakten beruht. Historischer Materialis mus — die Grundlage Das Niveau der Auseinander setzung der Historiker der DDR läßt sich nicht einheitlich beurtei len. Dabei muß man allerdings berücksichtigen, daß auf der Konfe renz sehr viele junge Historiker der DDR auftraten, die natürlich noch nicht aus einem großen Schatz von Erfahrungen schöpfen können. Aber gerade deshalb sei betont, daß das Niveau der Auseinandersetzung wesentlich von der ideologisch klaren, parteilichen Position und der theoretischen Ausbildung unse res Nachwuchses abhängt Der. Sieg., der friedliebenden KTäfte des deutschen Volkes über den menschenfeindlichen, barbari schen westdeutschen Imperialismus wird nicht allem an der ökonomi echen und politischen Front errun gen. Er wird ganz entscheidend durch unseren Vormarsch an der ideologischen Front beschleunigt Willi Siebenmorgen Warum Christin und Handwerkerfrau für den Sozialismus sind Aus den Diskussionen auf dem VI. Bundeskongreß des DFD Den Einfluß des Demokratischen Frauenbundes Deutschlands weiter aus zudehnen, mehr junge Frauen und Mädchen zu interessieren, bei den Bäuerinnen und auch. in den Schich ten des Mitte Standes stärker zu wim ken und so alle Frauen für den Aufj bau des Sozialismus zu gewinnen, das ist das Ziel, das sich der DFD gestellt hat und mit dem sich die Delegierten des Bundeskongresses ?usairu andersetzten. üsa Walter. Magdeburg großen Teil dieser jungen Mütter haben wir später zu den prak tischen Kursen unserer Organisa tion eingeladen. Die Hälfte der über 1000 Teilnehmer dieser Kurse waren in Magdeburg Frauen und Mädchen unter 30 Jahren". Franziska Schlegel, Kreis Greiz Nutzen meiner Arbeit dtetnn große* sein wird. Ursula Friedrich, Dresden Zur Erinnerung an die Begegnung auf dem VI. Bundeskongreß des DFD in Weimar wurden Namen und Adressen ausgetauscht. Unser Bild zeigt von links nach rechts die ausländischen Gäste Frau Geeta (Indient Frau Suwarti (Indonesien) und Frau Wu (China), umringt von Delegierten aus der DDR Foto: Zentralbüd« Und die jungen Frauen? „Wie können wir die jungen Frauen und Mädchen für unsere Arbeit gewinnen? Diese Frage be schäftigt mich sehr, und ich möchte einiges aus meinen eigenen Erfah rungen berichten. Als Dozentin an der Ingenieurschule für Wasser wirtschaft unterrichte ich neben bei einige Stunden Deutsch an der Medizinischen Fachschule in Magdeburg. Am 8. März waren die Schülerin nen dieser Fachschule — junge Frauen und Mädchen zwischen 21 und 35 Jahren, die dort zu Heb ammen ausgebildet werden — sehr enttäuscht, daß sich niemand am Ehrentag der Frauen um sie ge kümmert hattö. Ich habe dann auf eigene Faust den Unterricht aus fallen lassen, bin mit ihnen in eine nahe gelegene Gaststätte gegangen und wir haben eine kleine Feier improvisiert. Die große Dankbar keit mit der dies aufgenommen wurde, hat mich tief beeindruckt Ich habe deshalb in einer unserer nächsten Gruppenversammlungen des DFD dieses kleine Erlebnis er zählt und wir haben die jungen Frauen und Madchen zu unseren Veranstaltungen eingeladen. Viele von ihnen sind gekommen. So gibt es auch Möglichkeiten, Kontakt zu jungen Müttern zu fin den. Mit Hilfe des DFD wurde bei uns zum Tag der Republik ein Spiel- und Sportplatz geschaffen. Wir haben durchgesetzt, daß nicht nur Schulkinder zur Einweihung eingeladen wurden, sondern daß auch für die Jüngsten ein Kinder fest veranstaltet wurde. Über 500 Kinder kamen, die meisten in Be gleitung ihrer Mütter. Viele der jungen Frauen haben sofort mit angepackt und zum guten Gelingen des Kinderfestes beigetragen. Einen Erzählt vom Leben in der LPG Elfriede Funke, Wismar Ich bin Handwerkerfrau „Ich bin eine Handwerkerfrau und kenne die Lebensgewohnheiten in unseren Familien. Sehr oft ist die Handwerkerfrau noch ein geengt in Familientraditionen und altüberlieferten Vorstellungen. Ihr Blick ist nicht so geweitet wie der einer Arbeiterin im Betrieb. Die Handwerkerfrau Ist gewöhnt, im Kleinen zu sorgen, im Kleinen zu wirken. Es hat auch für mich län gerer Überlegungen bedurft, ehe Ich die letzten Hemmungen über Bord geworfen und mich ent schlossen habe, meinen vom Vater her ererbten Brunnenbaubetrieb im nächsten Jahr mit staatlicher Be teiligung arbeiten zu lassen. Doch ich habe eingesehen,- daß der Den Christinnen Antwort geben (Schluß) In der Tat hat Sibirien vielerlei Gestalt Es vereint weite Steppen, wie sie Mittelrußland eigen sind, und wilde Berge, die mit ihren schäumenden Wasserfällen dem Kaukasus oder den Alpen ähneln, bewaldete Hügel, wie wir sie aus Thüringen kennen, und die einzig artigen Landschaften der sibirischen Ströme. Eine besondere Perle im Diadem der sibirischen Schönheiten ist der Baikalsee. Wasser und Luft sind durchsichtig, so daß man an einer 40 Meter tiefen Stelle vom Boot aus eine Konservenbüchse auf dem Grund und vom Ufer aus in ISO Kilometer Entfernung den schnee bedeckten Gipfel des Goler sieht Direkt aus dem Wasser steigen Hügel und Berge empor, in deren Wäldern noch der Braunbär zu Hause ist Der sibirische Sommer, wie ich ihn erlebte, ist angenehmer als irgendwo anders. Es ist richtiger Sommer, man kann baden und in der Sonne braten, und doch gibt es keine Schwüle oder drückende Hitze, Den sibirischen Winter habe ich selbst nicht erlebt Er ist lang, schneereich und kalt Froste von 35 bis 40 Grad sind sozusagen nor mal, Temperaturen von über 50 Grad Kälte keine Seltenheit Im Nordosten Sibiriens, wo sich der Kältepol der Erde befindet, gefriert das Quecksilber. Man verwendet dort Spiritusthermometer. Aber die Sibirier versichem übereinstlmmend, daß sie in Moskau bei 15 Grad unter Null mehr frieren als in Irkutsk bei minus 40. Die Fröste Bind trocken und gesund, die Tage meist sonnig. In der Gegend um den Baikalsee gibt es mehr sonnige Tage und Stunden im Jahr als in Odessa oder selbst auf der Krim! Im März kann man oft beobachten. daß es von den Bäumen tropft so daß man erst aufs Thermometer sehen muß. um sich zu vergewis Die Schrecken Sibiriens Wie ist es zu erklären, daß ein so reiches Gebiet sowenig Anziehungs kraft auf die Menschen ausübte, ja daß es sogar als Strafe galt, dort hin verschickt zu werden? „Der ist in Sibirien" - das klingt für das deutsche Ohr heute noch so schreck lich wie für die alten Griechen die Aufenthaltsangabe: Der ist im Hades. Ja, Sibirien war Verbannungsort In einem Jahrzehnt (1872-1881) schickte die zaristische Regierung 180 000 politische Feinde und krimi nelle Verbrecher in die sibirische Verbannung. Der Hauptschrecken Sibiriens aber waren nicht einmal die unmenschlichen Methoden des Transports: in Viehwagen hinter Gittern, auf Dampfern in Käfigen wie wilde Tiere, zu Fuß mit klir renden Ketten an Händen und Füßen. Der Schrecken Sibiriens waren nicht die furchtbaren Brand male, mit denen jene gezeichnet wurden, die versucht hatten, zu fliehen. Der eigentliche Schrecken Sibi riens bestand darin, daß die Men schen der harten sibirischen Natur unbewaffnet gegenüberstandea Wenn der Mensch In zerschlissenen Lumpen in die Taiga hinaus muß. sind die sibirischen Fröste tödlich. Wenn der Mensch nur Hacke und Schaufel in die Hand bekommt, sind die Erzvorkommen nicht Segen, sondern Fluch. Wenn der Mensch bei dem kurzen sibirischen Sommer auf Holzpflug und Sense angewie- B 14. Dezember 1957 / NEUES DEUTSCHLAND / Nr. 295, Seite DAS NEUE GESICHT SIBIRIENS Die vorderste Front des Aufbaus Reisebericht unseres Moskauer Korrespondenten Heinz Stern kommen, weil jetzt erst, unter der Sowjetmacht der Mensch die Kraft hat Sibirien zu bezwingen. So wie kein Land einen Sputnik in den Kosmos setzt, das nicht über eine mächtige, hochentwickelte Indu strie und eine fortgeschrittene erst klassige Wissenschaft verfügt, so kann Sibirien nur erschließen, wer mit Tausenden starken und moder nen Maschinen kommt wer die Jungen und Mädchen, die diese schwierige Aufgabe meistern, aufs beste ausrüstet und versorgt Für die Komsomolzen, die das Kraftwerk Bratsk oder das Aluminiumkombinat Schelechowo bauen, hat Sibirien nichts Schreck liches an sich. Die Kolchosbauern im Dorf Schuschenskoje — wo Lenin in sibirischer Verbannung lebte — würden jeden davonjagen, der ihnen vorschlüge, ihre „furcht bare" Gegend zu verlassen und in „gesittete" Gebiete umzusiedeln. Sie haben Traktoren und Mäh drescher zur Verfügung, für sie ist Sibirien freigebige, schöne, geliebte Heimat. Der kräftige Puls des Jahres 40 der neuen Zeit Der sibirische Schriftsteller Ignatl Dworezki schloß kürzlich eine Er heute schon aus, um die Sowjet union unbesiegbar zu machen. Was die strategischen Belange angeht 60 spielt hierbei auch der Reichtum an Raum eine Rolle. In einigen Jahren wird der Reichtum Sibiriens den Reichtum Amerikas in den Schatten stellen. Gute Freunde der DDR Andere Wege zum sibirischen Reichtum als den des Austauschs, des Handels, der freundschaftlichen Zusammenarbeit gibt es nicht Die Sibirier sind, wie alle wahrhaft starken Menschen, gutmütig. Doch ist es nicht ratsam, sie sich zum Feind zu machen. Eine der neuen Straßen in Krasnoiarsk, rechts im Vordergrund die Forsthochschule Foto: TASS Die In Leipzig durchgeführte ge meinsame wissenschaftliche Tagung der deutsch-sowjetischen Historiker- Kommission war ein verheißungs voller Auftakt für die konsequente Hinwendung aller Historiker der DDR auf die engste Verbindung ihrer wissenschaftlichen Arbeit mit dem Kampf der deutschen Arbeiter klasse und aller Werktätigen um Frieden und Sozialismus. Sie war ein bedeutendes Ereignis im wissen schaftlichen und politischen Leben unserer Republik. Fast alle ge schichtswissenschaftlichen Institu tionen waren an der Vorbereitung der Konferenz beteiligt. Genosse Boltin (Moskau) legte der Konferenz im Zusammenhang mit der Herausgabe eines fünfbändieen Werkes über die Geschichte des Großen Vaterländischen Krieaes einige Probleme der Periodisieruns des zweiten Weltkrieges dar und entwickelte Gedanken zum Charak ter des Krieaes. Es wurden wichtige Einzeluntersuchuneen über den militärischen Verlauf des Krieges vorgetragen. Die Oktoberrevolution hat das wahre Wesen der internationalen Beziehungen als Klassenfrage bis auf den Grund aufgedeckt; ihre Untersuchung kann nicht auf Fra gen der Diplomatie, der Handlun gen eines Diplomaten beschränkt werden. Genosse Jerussalimski be wies an Hand des konkreten ge schichtlichen Materials in einer prinzipiellen Auseinandersetzung mit den Feinden des Sozialismus die Richtigkeit und Unbesiegbarkeit der Leninschen Prinzipien dar Außenpolitik. E§ war ein Verdienst der Konfe renz, daß sie die Bedeutung der Großen Sozialistischen Oktober revolution für den historischen Fortschritt in Deutschland aufriß. woran die sowjetischen Genossen durch ihre wissenschaftlich fun dierten Beiträge großen Anteil hatten. Gerade die Erforschung die ses hochaktuellen Problems, das un mittelbar in die politischen Ausein andersetzungen unserer Zeit hinein Mitten ins Herz der ideologischen Kriegsvorbereitungen des Imperia lismus traf der zweite Problem kreis der Tagung, die Auseinander setzung mit den reaktionären Geechichtslügen über den zweiten Weltkrieg. Da dieses Gebiet b:sher allgemein vernachlässigt wurde, schuf die Konferenz einen gün stigen Ausgangspunkt für eine prin zipielle, unversöhnliche, allseitige Auseinandersetzung mit der Schlammflut von Fälschungen über Ursachen, Vorbereitung und Ver lauf des zweiten Weltkrieges. Mit dieser Konferenz, so sagte Genosse Shilin. wurde der Gegenangriff der marxistischen Historiker ein geleitet. Unter den Historikern wurde in den vergangenen Jahren die Dis kussion darüber geführt, ob zwi schen Geschichtswissenschaft und Politik eine Verbindung bestehe. Die Konferenz hat diese Frage positiv, für die Einheit von Geschichtswissenschaft und Politik, entschieden. Die Historiker unserer Republik werden sich dieses Ergeb nis der Konferenz als Beispiel nehmen, um ihre wissenschaftliche Arbeit enger mit den Aufgaben des Kampfes der Partei zu verbinden. In diesem Kampf um die Hirne und Herzen des Volkes, um die sozialistische Erziehung also, ist der Platz unserer Historiker in der vor dersten Reihe. Indem sie die imperialistischen Verfälschungen der Geschichte als Rechtfertigung der Ausbeuterordnung und als ideo logische Kriegsvorbereitung ent larven, helfen sie mit, der NATO- Politik des Atomkrieges den Weg zu versperren und den Vormarsch der Friedenskräfte in der Welt zu beschleunigen. Das Moskauer Friedensmanifest hat die Zusam menfassung aller Kräfte zur Siche rung des Friedens als Haupt aufgabe der Arbeiterklasse bezeich net Die marxistischen Historiker der DDR haben zur Lösung dieser Aufgabe ihren Teil beizutragen. Wie kann dieser Zustand über wunden werden? Das 34. Plenum, ausgehend von der Moskauer Erklä rung der kommunistischen und Arbeiterparteien, zeigt den Weg: Er liegt in der Aneignung einer gründ lichen philosophischen Bildung. Das heißt für die Historiker tiefes Ein dringen, zuverlässiges Beherrschen der gesellschaftlichen Bewegungs gesetze, des historischen Materialis mus, denn er ist die theoretische Grundlage der historischen Wissen schaft und mit ihr untrennbar ver bunden. Das 34. Plenum hat mit Recht die Bedeutung der marxisti schen Dialektik betont. Die Histori ker und die staatlichen Stellen soll ten jetzt überprüfen, ob die philoso phische Ausbildung unserer Histori ker an den Universitäten den heutigen Erfordernissen entspricht. Der Historiker muß die Theorie seines Faches beherrschen: ohne diese theoretische Grundlage wird seine Arbeit zwangsläufig faktologischen Charakter tragen Neben sehr vielen guten, wissen schaftlich fundierten und politisch kämpferischen Beitragen gab es auch solche, die objektivistische Zuge zum Ausdruck brachten und faktoloeisch die Tatsachen anein anderreihten, ohne sie theoretisch zu durchdringen, einzuschätzen und zu verallgemeinern. Das kam auch darin zum Ausdruck, daß bei der Behandlung des ersten Taeunesordnungspunktes von deutschen Teilnehmern in Einzelbeiträgen die prinzipielle Bedeutung der Oktober revolution für den historischen Fortschritt in Deutschland nicht klar genug herausgearbeitet wurde. Im Mittelstand liegen große Kraft" reserven. Wir können es uns nicht leisten, daß irregeleitete Handwer ker, verhetzt vom Rias, den Weg über die Grenze gehen. Sie gehören dodi zu uns, wir müssen 6ie von der Richtigkeit unseres Weges über zeugen. Wir dürfen uns auch nicht entmutigen lassen, wenn wir bei Handwerkerfrauen anfangs auf Uni Verständnis stoßen. Ich spreche hier als Frau des Mittelstandes. Auch unseren Söhnen und Töchtern hat unser Staat die Möglichkeit ge geben, zu lernen und sich zu ent wickeln. Auch unsere Söhne und Töchter werden einmal im Sozialis muß leben." „Ich bin Mitglied der CDU und froh darüber, daß in der Vergan genheit viele christliche Frauen den Weg zu uns gefunden haben. Zuerst waren es die Frauen, die durch ihr eigenes Erleben im ver gangenen Krieg, durch ihre eige nen Erfahrungen den richtigen Weg fanden. Aber bei manchen christlichen Frauen begegnet uns noch eine gewisse Passivität in politischen Fragen. Das Festhalten an alten traditionellen Vorstellun gen ist noch oft anzutreffen. Sie beharren auf dem Standpunkt die Frau sei dem -Manne Untertan. Oft mals stehen sie den Gesetzen unse res Staates, zum Beispiel den Ehe gesetzen und den Grundsätzen der sozialistischen Familienerziehung mißtrauisch gegenüber. Der Geg ner nutzt diese Unsicherheit aus und versucht die gläubigen Men schen durch seine Hetze zu beein flussen. Doch wir dürfen nicht den Fehler begehen, alle Menschen, die gläubig sind, als reaktionär zu be zeichnen. Viele Christen haben sich sehr energisch distanziert von solchen Leuten wie Schmutzler und Märcker. Wir müssen uns mit den christlichen Frauen beschäftigen, sie hellhörig, kritisch und wach sam machen gegen feindliche Ein flüsse. Für das Gespräch mit christlichen Frauen ist das Frie densmanifest eine ausgezeichnete Grundlage. Wir müssen diesen Frauen klarmachen, daß im Sozia lismus der humanistische Ideen gehalt des Christentums verwirk licht wird." Franziska Schlegel schilderte die jahrelangen Auseinandersetzungen, die der Gründung der landwirt schaftlichen Produktionsgenossen schaft vorangingen. Die meisten Mitglieder waren Neubauern ge wesen, die sich durch harte, ent behrungsreiche Arbeit eine neue Existenz aufgebaut hatten. Es war ihnen nicht leichtgefallen, sich zu einem Kollektiv zusammenzu schließen. Doch dann hatte der Gedanke gesiegt, daß es gemeinsam leichter vorangehen würde. -Und heute bereut niemand von uns die sen Schritt Gerade wir Frauen haben viel dadurch gewonnen. An fangs gegien den Widerstand einiger Männer haben wir eine Brüterei und Entenaufzücht aufgebaut. Heute liefern wir pro Jahr 95 000 Eier ab. — Festigt die Verbindung zu den Einzelbäuerinnen"! rief sie den auf dem DFD-Bundeskongreß anwesenden LPG-Bauennnen zu. „Erklärt ihnen das Leben in der LPG. Ich werde mich bemühen, viele Einzelbäuerinnen von der Richtigkeit der landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften zu überzeugen." 6en ist, geht der Acker zugrunde und der Mensch. Das war der Grund, warum nie mand freiwillig nach Sibirien zog, um seine Schätze zu heben: Mit bloßen Händen bekommt man sie nicht Das zaristische Budget legte von den ohnehin geringen Kapital investitionen 93 Prozent im euro päischen Teil des Landes an (1890). Der lächerliche Rest war in den riesigen Gebieten jenseits des Urals nicht zu sehen und nicht zu spüren. Von nichts aber wird nichts, in Sibirien weniger als irgendwo sonst auf der Erde. Jetzt ist die Zeit Sibiriens gen sern, daß es immerhin noch 20 Grad unter Null hat Dieses riesige und schöne Land Ist außerordentlich dünn besiedelt. Nach den Angaben der letzten offi ziellen Volkszählung von 1939 leb ten in Sibirien weniger als 18 Mil lionen Menschen. Heute mögen es vielleicht 20 Millionen sein. Das sind zwei auf jeden Quadratkilo meter. Kräne und Elektroloks aus der DDR helfen bei dieser Entwicklung. Die die Kräne und Loks bauen, sind heute ßchon am Reichtum Sibiriens beteiligt, dadurch, daß unser Land sibirischen Weizen er hält, und dadurch, daß wir das daraus gebackene Brot im Frieden essen können. Die Sibirier spielten, was bei uns viele Menschen nicht wissen, bei den Kämpfen der Revolution, des Bürgerkrieges und der Intervention von 1917 bis 1922 eine große und hervorragende Rolle. Von Petrograd bis Wladiwostok standen sibirische Einheiten an vorderster Front und gaben manchem Kampf eine Wende. Im letzten Weltkrieg verteidigten sibirische Truppen Moskau und ent schieden die Schlacht bei StalingracL Sie standen an der Stelle des Ringes um die sechste Armee, ge gen die Manstein vom Westen mit seiner Entsatzoffensive und Paulus vom Osten mit einem geballten Ausbruchsversuch anrannten. Es ist gut, sich daran zu erinnern, daß der Ring hielt. Es ist gut. dafür zu sorgen, daß dem großartigen Aufbau im sowjetischen Osten neben der hellen Sonne Sibiriens auch die Sonne des Friedens scheint Es Ist die gleiche Sonne, die auch uns wärmt. Solange sie scheint, hat das deutsche Volk in den prächtigen Menschen Sibiriens ßtarke, ehrliche, gute Freunde. zählung über den Aufbau im Be zirk Irkutsk mit folgendem Absatz: „Ich schrieb an einen Freund, wollte ihn auffordern, nach Sibirien zu kommen. Ich knobelte an einem hochtrabenden Satz:.In Sibirien wirst du ein unruhiges Leben und eine Arbeit finden, die dich so packen wird, daß sie dich glücklich macht' Als ich das geschrieben hatte, dachte ich: Was ist das für ein Un sinn. Ein Klimawechsel macht böse Menschen nicht gut und phleg matische nicht unruhig. Du wirst der gleiche bleiben wie vordem. Wenn du es in Moskau nicht ver standen hast, dir eine schwierige und fesselnde Aufgabe zu suchen, so wirst du sie natürlich auch in Sibirien nicht finden. Und dann ließ ich alle hoch trabenden Phrasen beiseite und schrieb einfach:.Komm her. weil eich in Sibirien, meiner tiefen Überzeugung nach, heute die vor derste Front im Aufbau des Lan des befindet'." Das ist es, was diese Reportage zeigen wollte. Das ist der Ruf, der heute von Sibirien ausgeht. Es sollte auch gezeigt werden, daß Sibirien nicht nur ungeheuer groß, sondern auch ungeheuer reich an Schätzen aller Art ist. Sibirien ist reich, wie Amerika reich ist Amerika wirkt anziehend durch seinen Reichtum, doch es stößt ab durch die Art wie der Reichtum genutzt Wird. In Sibirien steht die Erschließung des Reichtums erst am Beginn. Doch wie er erschlossen wird, das ist großartig. das ist das An ziehendste an Sibirien. Es ist etwas dabei von den Entbehrungen, dem Opfermut und dem ungeheuren Enthusiasmus, der die großen Bau ten des ersten Fünfjahrplans kenn zeichnet. Und zugleich schlägt auf allen Baustellen Sibiriens der kräf tige Puls des Jahres 40 der neuen Zeit Der Reichtum Sibiriens wird mit dem Elan des ersten, doch mit der Technik und den Mitteln des sechsten Fünfjahrplans erschlossen. Der. Reichtum Sibiriens reicht

English translation

=== [Page 1] === --- Relevant article (German, corrected transcription from OCR) --- Warum Christin und Handwerkerfrau für den Sozialismus sind Aus den Diskussionen auf dem VI. Bundeskongreß des DFD Den Einfluß des Demokratischen Frauenbundes Deutschlands weiter auszudehnen, mehr junge Frauen und Mädchen zu interessieren, bei den Bäuerinnen und auch in den Schichten des Mittelstandes stärker zu wirken und so alle Frauen für den Aufbau des Sozialismus zu gewinnen, das ist das Ziel, das sich der DFD gestellt hat und mit dem sich die Delegierten des VI. Bundeskongresses auseinandersetzten. [Bildunterschrift:] Zur Erinnerung an die Begegnung auf dem VI. Bundeskongreß des DFD in Weimar wurden Namen und Adressen ausgetauscht. Unser Bild zeigt von links nach rechts die ausländischen Gäste Frau Geeta (Indien), Frau Suwarti (Indonesien) und Frau Wu (China), umringt von Delegierten aus der DDR. Foto: Zentralbild [Es folgen Diskussionsbeiträge, im OCR stark durch die Spalten vermischt; ohne Bezug zu Indonesien:] Und die jungen Frauen? [Ilse Walter, Magdeburg: berichtet, wie sie als Dozentin am 8. März mit Hebammenschülerinnen eine Feier improvisierte, junge Frauen zu DFD-Veranstaltungen einlud und mit dem DFD einen Spiel- und Sportplatz samt Kinderfest für über 500 Kinder schuf; die Hälfte der über 1000 Kursteilnehmer waren Frauen unter 30.] Ich bin Handwerkerfrau [Elfriede Funke, Wismar: die Handwerkerfrau sei oft in Familientraditionen eingeengt; sie habe sich entschlossen, ihren Brunnenbaubetrieb mit staatlicher Beteiligung arbeiten zu lassen, und rufe dazu auf, Handwerkerfrauen vom Weg des Staates zu überzeugen.] Den Christinnen Antwort geben [Ursula Friedrich, Dresden, CDU-Mitglied: viele christliche Frauen hätten den Weg zum DFD gefunden, doch manche seien noch passiv und den Ehegesetzen gegenüber mißtrauisch; man müsse sie für das Friedensmanifest gewinnen und klarmachen, daß im Sozialismus der humanistische Ideengehalt des Christentums verwirklicht werde.] Erzählt vom Leben in der LPG [Franziska Schlegel, Kreis Greiz: schildert die Gründung der LPG, den Aufbau einer Brüterei und Entenaufzucht (95 000 Eier im Jahr) und ruft auf, die Verbindung zu den Einzelbäuerinnen zu festigen.] --- English translation --- Why Christian women and artisans' wives are for socialism From the discussions at the 6th Federal Congress of the DFD To extend further the influence of the Democratic Women's League of Germany, to interest more young women and girls, to work more strongly among peasant women and also in the middle-class strata, and thus to win all women for the building of socialism: this is the aim the DFD has set itself and with which the delegates of the 6th Federal Congress grappled. [Photo caption:] In memory of the encounter at the 6th Federal Congress of the DFD in Weimar, names and addresses were exchanged. Our picture shows, from left to right, the foreign guests Mrs Geeta (India), Mrs Suwarti (Indonesia) and Mrs Wu (China), surrounded by delegates from the GDR. Photo: Zentralbild [Discussion contributions follow, heavily jumbled across columns in the OCR; no connection to Indonesia:] And the young women? [Ilse Walter, Magdeburg: describes how, as a lecturer, she improvised a celebration on 8 March with midwifery students, invited young women to DFD events and, with the DFD, created a playground and children's festival for over 500 children; half of the 1,000+ course participants were women under 30.] I am an artisan's wife [Elfriede Funke, Wismar: the artisan's wife is often confined by family tradition; she has decided to let her well-building business operate with state participation and urges convincing other artisans' wives of the state's path.] Answering Christian women [Ursula Friedrich, Dresden, CDU member: many Christian women have found their way to the DFD, but some remain passive and mistrustful of the marriage laws; they must be won over using the Peace Manifesto and shown that socialism realises the humanist content of Christianity.] Telling of life in the LPG [Franziska Schlegel, Greiz district: describes founding the agricultural cooperative, building a hatchery and duck-rearing (95,000 eggs a year) and calls for strengthening ties with individual peasant women.]