Berliner Zeitung, 13 Februar 1960, S. 5: Zwischenaufenthalt in Burma
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Text
Berliner Zeitung, 13 Februar 1960, S. 5: Zwischenaufenthalt in Burma
13. Februar 1960
Unser militärpolitischer Kommentar: Vernunft oder Wahnsinn?
Von Dr. Gerhard Feige
„Im Osten nichts Neues", „Propagandistische Taktik", so oder ähnlich lauteten die ersten westdeutschen Pressestimmen zur jüngsten Tagung der Länder des Warschauer Vertrages. „Drei Monate vor der Gipfelkonferenz keinen neuen Gedanken", [Unreadable] zeterten die Militärkommentatoren der Westzone — einschließlich solcher, die sich dafür halten. [Unreadable] Klagesang, denn im Gegensatz zur NATO strahlte die Beratung in Moskau Geschlossenheit und Optimismus aus.
Da fällt es doch den „Kommunisten" ein, wie schon so oft, „alles durcheinander" zu bringen. Das ist wirklich [Unreadable]! Erst [Unreadable] Chruschtschow vor der UNO das [Unreadable] zur allgemeinen und vollständigen Abrüstung; die Vereinten [Unreadable] vorrangig zu behandeln, die USA und die UdSSR stimmen gemeinsam der Einsetzung eines Zehnerausschusses für Abrüstung zu, der am 15. März 1960 seine Arbeit in Genf aufnimmt und die wichtigsten Vorschläge behandelt. Ohne auf den Westen zu warten, verkünden dann die „Russen", ihre Streitkräfte um 1,2 Millionen Mann herabzusetzen.
Bisher wurde von den Politikern des kalten Krieges behauptet, der Westen, namentlich die Westzone, müsse deshalb schnell die vorgesehene Zahl von Divisionen aufstellen, weil der „Osten" eine fantastische Zahl konventioneller Streitkräfte besitze. Jetzt bleiben die sowjetischen Streitkräfte unter den Stärkeziffern, die die USA und Großbritannien 1956 selbst vorgeschlagen haben!
Wer muß nun nachziehen? Jedem vernünftig denkenden Menschen ist das klar. [Unreadable] Aus der Geschichte weiß man, daß [Unreadable] Ideologen sich niemals dadurch auszeichneten, eine Situation real einzuschätzen. Das fällt verdammt schwer, da die Herren überzeugt sind, so etwas wie der Nabel der Welt zu sein. Die [Unreadable] beanspruchen ganz offen neben den Amerikanern die führende Rolle in der NATO. Was ihre militärische Stärke anbetrifft, so gilt, was Chruschtschow vor sozialdemokratischen Redakteuren in Moskau sagte: Die Aggressoren würden keine 24 Stunden überleben! Dennoch sind die [Unreadable] Militaristen gefährlich, wegen ihrer Aggressivität und maßlosen Selbstüberschätzung.
Bar jeden Verantwortungsbewußtseins und mit zynischer Brutalität erklärte Kriegsminister Strauß in Paris auf der NATO-Tagung im Dezember 1959, daß die Bundesregierung — und nur sie — entschlossen sei, trotz der dichten Besiedlung Westdeutschlands, trotz der militär-geographischen Lage aus Einsicht in die Notwendigkeit und Unvermeidlichkeit [Unreadable] auf sich zu nehmen und „die dabei sich ergebenden Risiken vor dem eigenen Volke zu verantworten."
Ein Brief schafft Klarheit
Zur rechten Zeit kam deshalb der Brief Walter Ulbrichts an Adenauer vom 23. Januar d. J. Hier wird [Unreadable] eines Friedensvertrages, damit der Weg frei wird für die Wiedervereinigung [Unreadable] sagte Walter Ulbricht, daß nur die Tat glaubwürdig ist.
Entlarvt und in zunehmendem Maße isoliert, stürzten sich die „Ver[Unreadable]" auf jene Stelle des Briefes, die die Ankündigung enthält, daß die DDR ihre Verbündeten notfalls um Raketenwaffen bitten müßte. „Drohungen aus dem Osten", schreien sie. Dabei können sie nicht leugnen, daß in Westdeutschland schon lange Atomraketen lagern und die Zahl der Atom[Unreadable] ständig [Unreadable]. „Ulbricht hat sich zu weit vorgewagt" und die „Sowjets werden die DDR nicht unterstützen", das ist der neueste Bonner Slogan; aber wieder eine Fehlrechnung! In der Erklärung der Staaten des Warschauer Vertrages heißt es ausdrücklich:
„Die Mitgliedstaaten des Warschauer Vertrages erklären, daß sie die Maßnahmen, die die Regierung der DDR zur Sicherung des Friedens gegen die Politik der Adenauerregierung [Unreadable] [...] Die vereinigte Macht des sozialistischen Lagers ist eine zuverlässige Garantie [Unreadable], daß weder ein Anschlag auf [Unreadable] der DDR noch eine neue Eroberungs[Unreadable] Westgebiete Polens, noch [Unreadable] Grenzen der CSR zugelassen wird."
Das ist eine kalte Dusche für Hitzköpfe: Die Länder des Warschauer Vertrages gehen davon aus, alles in ihren Kräften stehende zu tun, um der bevorstehenden Gipfelkonferenz zum Erfolg zu verhelfen. Im heutigen politischen Geschehen sticht nur noch eine Karte. Sie heißt: [Unreadable] ist und bleibt Trumpf. [Unreadable]halb konzentrieren wir unsere [Unreadable]kräfte nicht auf militärische Fragen, sondern auf die Verwirklichung der großen Ziele des Siebenjahrplans.
Budapest - schöner denn je
Von Peter Tokar
Die vom Krieg aufgerissenen Furchen im Antlitz unserer Stadt sind geglättet. Budapest ist heute schöner, als es jemals vorher war. Die zerstörten Häuser und Brücken sind längst wieder aufgebaut. Die Schaufenster, voller Waren in [Unreadable], locken die Käufer. Am Leninring, in der Bajcsy-Zsilinszky-Straße und am Marx-Platz, überall in der Stadt, in den hellerleuchteten Straßen kann man sich von dem ständig wachsenden Wohlstand des ungarischen Volkes überzeugen. Die renovierten Häuserfassaden der Ringstraßen [Unreadable] blicken auf die Passanten herab. Und Budapest wird sein Gesicht noch mehr wandeln. Allein für dieses Jahr sind vom Rat der Hauptstadt etwa 180 Millionen Forint zur Verschönerung der Stadt vorgesehen.
Die Bevölkerung der Zweimillionenstadt an der Donau kann gerade in diesen Tagen mit besonderem Stolz auf das Werk ihrer fleißigen und beharrlichen Arbeit blicken: denn am heutigen Tage begeht Budapest den 15. Jahrestag seiner Befreiung vom Faschismus. Ungewiß und schwer war vor fünfzehn Jahren das Schicksal der Stadt. In ihrem Todeskampf hatte sich die faschistische Bestie [Unreadable] in dem wahnsinnigen Glauben, die siegreich vordringende Sowjetarmee aufhalten zu können. Schon am 29. Dezember 1944 hatte sich der Ring der sowjetischen Truppen um Budapest geschlossen. Um die Bevölkerung und die Denkmäler der Stadt zu schonen, boten sie den eingeschlossenen faschistischen Truppen [Unreadable] Dezember 1944 die denkbar [Unreadable] Kapitulationsbedingungen [Unreadable]. [Unreadable] Mord! Sie töteten die beiden entsandten Parlamentäre. Darauf begann die Belagerung von Budapest. Die sowjetischen Truppen entschlossen sich, um die Stadt vor der Zerstörung zu bewahren, für die schwierigere [Unreadable].
Die ungarischen Arbeiter und Intellektuellen sahen den Kämpfen nicht tatenlos zu. In Partisaneneinheiten leisteten sie Heldenhaftes zur Befreiung der Hauptstadt.
Dann verstummten die Waffen. [Unreadable] Die Faschisten [Unreadable] Juden aus dem unglücklichen Lande verschleppt. In dieser trostlosen Lage rief die Kommunistische Partei [Unreadable] zum Wiederaufbau [Unreadable]. Die Fabriken wurden mit sowjetischer Hilfe in Betrieb gesetzt. Die Faschisten hatten die Brücken gesprengt und alles zerstört, was eine Stadt zum Leben braucht.
Die ungarischen Werktätigen arbeiteten — unter Führung der Partei — Tag und Nacht, um Budapest wieder [Unreadable]. [Unreadable] entstanden, alte [Unreadable] wurden [Unreadable]. [Unreadable] begeht die Budapester Bevölkerung im Kreise ihrer festen [Unreadable] mit der Arbeiter-und-Bauern-Macht den 15. Jahrestag der Befreiung als ein Fest des Friedens und der Zuversicht für die Zukunft.
[Photo captions:] Budapest 1945: Die Bevölkerung begrüßt herzlich die Befreier. - Die Spuren des Krieges sind in Budapest beseitigt worden. Blick von der Fischerbastei auf das Parlamentsgebäude am anderen Donauufer. - Eine Million standen [Unreadable]. (Aufn.: ZB) - Die ungarischen Arbeiter und Intellektuellen sahen den Kämpfen nicht tatenlos zu. In Partisaneneinheiten leisteten sie Heldenhaftes zur Befreiung der Hauptstadt.
Indien begegnet Chruschtschow mit großer Herzlichkeit
Neu Delhi / Moskau (ADN/EB.) Ein Buch über N. S. Chruschtschow will der indische Schriftsteller Hodscha Ahmad Abbas schreiben. Er wolle seinem Volk ein Bild von diesem großen Staatsmann vermitteln, der mit solchem Mut und solcher Zielstrebigkeit den Kampf für den Frieden auf unserem Planeten führt, erklärte der Autor in einem Presseinterview.
Diese Haltung der Herzlichkeit [Unreadable] bei seinem Indienbesuch [Unreadable] „... lebe der Frieden" und „Inder und Russen sind Brüder" begrüßt. Freitag besuchte Chruschtschow den indischen Vizepräsidenten Radhakrishnan und hatte mit ihm eine Aussprache. „Unser Volk weiß, daß die Sowjetunion unser Freund ist", betonte dabei Radhakrishnan; er schätze sich glücklich, Chruschtschow in Indien begrüßen zu können.
Mehrere Stunden sprachen dann Chruschtschow und Nehru über weltpolitische Probleme. Daran nahmen der sowjetische Außenminister Gromyko, der indische Staatssekretär Subimal Dutt und der indische Botschafter in der UdSSR, Menon, teil.
Die Rede des sowjetischen Ministerpräsidenten vor dem indischen Parlament wird von [Unreadable] „tausendfach besser" [Unreadable] als die Eisenhowers vor demselben Hause, berichtet der dpa-Korrespondent aus Neu Delhi. „Während Chruschtschow konkret auf sowjetische Hilfsmöglichkeiten einging, hat Eisenhower nur allgemeine Versprechungen gemacht."
In Anwesenheit von Chruschtschow und Nehru wurde Freitag ein sowjet[Unreadable] [Abkommen] [Unreadable] unterzeichnet, demzufolge die UdSSR Indien weitere große Hilfe beim [Unreadable] Aufbau [Unreadable].
Tagesordnung Abrüstung
Konferenz der sowjetischen Friedensbewegung
Moskau (ADN-Korr./EB). Auf einer bedeutenden Konferenz des sowjetischen Friedenskomitees werden 800 Delegierte die Möglichkeiten zur völligen Abschaffung aller Waffen [Unreadable] beraten. Die ersten Teilnehmer an der Konferenz, die Montag beginnt, sind in der Hauptstadt eingetroffen [Unreadable]. [Unreadable] wurden die Beratungen gründlich vorbereitet und die Delegierten gewählt. Dabei hat das sowjetische Volk die Friedenspolitik seiner Regierung mit großer Einmütigkeit unterstützt. Der von Ministerpräsident Chruschtschow den UN unterbreitete Vorschlag zur allgemeinen und vollständigen Abrüstung fand erneut ein ebenso begeistertes Echo wie der Entschluß der Regierung, die Streitkräfte der UdSSR um 1,2 Millionen Mann zu reduzieren.
Die Moskauer Abrüstungskonferenz ist ein Bestandteil der weiteren Kampagne für die Abrüstung, zu der der Weltfriedensrat auf seiner Tagung Ende Januar in Rom aufgerufen hatte. Die Beratungen finden weite, internationale Aufmerksamkeit. Zahlreiche Grußschreiben aus dem Ausland, so auch aus der DDR, sind in Moskau eingegangen und demonstrieren nachdrücklich, daß die Abrüstung eine machtvolle Forderung der Völker geworden ist.
Protest der Bauern gegen de Gaulles Politik
35 000 demonstrierten
Amiens (ADN/EB). 35 000 Bauern demonstrierten gegen die Landwirtschaftspolitik der Regierung de Gaulle in der Stadt Amiens. Mehrere Redner verurteilten scharf die Politik [Unreadable], die [Unreadable] für den Krieg in Algerien ausgibt, die französische Landwirtschaft jedoch dem Ruin ausliefert.
Diese friedliche Kundgebung wurde von [Unreadable] Kräften ausgenutzt, die darauf [Unreadable] die Unzufriedenheit der Bauern für ihre antidemokratischen Ziele [Unreadable].
Als sich eine Delegation der Bauern zur Präfektur begab, [Unreadable] etwa 2000 Personen aus der Masse [Unreadable] und das Rathaus zu stürmen. Die Polizei setzte sich gegen die faschistischen [Unreadable] zur Wehr [Unreadable] und Wasserwerfern. Bei den über drei Stunden [Unreadable] Auseinandersetzungen zwischen den Ultras und der Polizei wurden 52 Polizisten und [Unreadable] 70 [Unreadable] verletzt.
Im Zusammenhang mit dieser Provokation [Unreadable] die Polizei zahlreiche [Unreadable], unter ihnen mehrere Angehörige der rechtsextremistischen [Unreadable]. Als einer der Führer der Faschisten wurde der rechtsradikale Politiker Henri Dorgères [Unreadable].
Paris. Zu einem großen Erfolg für die [Unreadable] der Werktätigen wurde am Donnerstag in Paris eine Kundgebung für Freiheit und Frieden in Algerien, die zur Ermu[Unreadable] im Jahre 1934 stattfand. Persönlichkeiten der verschiedensten [Unreadable] ihren festen Willen, gemeinsam zu handeln, um abzuwenden [Unreadable] die faschistische Gefahr [Unreadable].
Die Gegensätze blieben
Rechtsruck in der Österreichischen Volkspartei
Von unserem Korrespondenten OTTO HORN
[Unreadable] Die Gegensätze bestehen weiter und sind auch nicht durch den jetzt beendeten Außerordentlichen Parteitag verdeckt worden. Selbst die nahezu [Unreadable] des [Unreadable] Gorbach und des Generalsekretärs Dr. Withalm täuschen nicht darüber hinweg, daß es nach wie vor scharfe Differenzen zwischen den Demokraten und Neutralitätsanhängern einerseits und dem rechten „großdeutschen" Flügel auf der anderen Seite gibt.
Die in die Defensive gedrängte bürgerliche Linke in der Partei glaubt, in dem Ergebnis des Parteitages noch einen Kompromiß erblicken zu dürfen. Die Ablösung an der Spitze bedeutet aber unzweifelhaft einen Rechtsruck. Dies kommt [Unreadable] in dem beschlossenen Aktionsprogramm der [Unreadable] zum Ausdruck, das eine verstärkte antimarxistische Tätigkeit und die [Unreadable] offene Unterwerfung unter die politische und ökonomische Konzeption des Westens vorsieht.
Eine Handelsdelegation unter Leitung des Vizepräsidenten der Kammer für Außenhandel der DDR, Herbert Merkel, weilt in Kuba.
Einen Bombenanschlag verübten [Unreadable] in der Nacht zum Mittwoch auf das Heim einer Negerschülerin in Little Rock. Menschen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden.
Die erste Hochschule der Republik Guinea — eine [Unreadable] Lehranstalt — wird nach einem Entwurf sowjetischer Architekten in Konakry [Unreadable].
Der panamesische Botschafter in Washington hat beim amerikanischen Außenministerium gegen eine Resolution protestiert, in [Unreadable] das Repräsentantenhaus das Hissen der Staatsflagge von Panama in der Kanalzone verbietet.
Verhaftet wurde einer der Rädelsführer des faschistischen Putsches in Algier, der sogenannten Bürger-Miliz, Sapin-Lignières.
Mehr Fernsehröhren
Ungarns Fernmeldetechnik verdoppelt die Produktion
Budapest (ADN-Korr./EB). Die ungarische Industrie, die [Unreadable] internationalen Märkten [Unreadable] Ruf erworben hat, erhöht im zweiten Fünfjahrplan die Produktion auf mehr als das Doppelte. Die Grundlage für diese enorme Entwicklung bietet ein [Unreadable]kredit, den die Sowjetunion gewährte.
Bis Ende dieses Jahres erhält der für die Anwendung der modernen Technik wichtige Industriezweig in Ungarn viele tausend neue sowjetische Maschinen. Um den großen Aufgaben in den kommenden Jahren gerecht zu werden, wird die Zahl der [Unreadable] in den verschiedenen Teilen des Landes [Unreadable] der großen fernmeldetechnischen Betriebe [Unreadable].
Durch die geplante Erweiterung der Kapazität wird u. a. die Produktion von Mikrowelleneinrichtungen um 800 Prozent und die Produktion von [Unreadable] [erhöht]. Schon 1963 werden 100 000 Fernsehröhren erzeugt. In der Budapester Vereinigten Glühlampenfabrik entsteht gegenwärtig ein neues Bildschirmwerk, das schon im kommenden Jahr 200 000 Röhren herstellen [Unreadable]. Allein in diesem Jahr erhöht [Unreadable] ihre Produktion [Unreadable] 2000 erhöht. Neben der völligen Re[Unreadable] der Fabriken werden in nächster Zeit in [Unreadable] Produktionskapazität um 20 Prozent [Unreadable] 1959. 50 Prozent aller Erzeugnisse werden exportiert.
DDR-Delegation in Taschkent
Taschkent (ADN/EB). Die von Heinrich Rau geleitete Regierungsdelegation der DDR ist am Freitag, von Kalkutta kommend, in Taschkent eingetroffen. [Unreadable] befindet sich nach einer Reise durch mehrere Länder Asiens auf dem Heimweg nach Berlin und wird in der Hauptstadt der DDR am Sonnabendnachmittag erwartet. Beim Überfliegen der indischen Staatsgrenze richtete Heinrich Rau an Ministerpräsident Nehru ein Telegramm, in dem er Nehru persönliches Wohlergehen und dem [Unreadable] Volk weitere Erfolge beim [Unreadable] Aufbau und beim [Unreadable] Streben um die Erhaltung des Friedens in der ganzen Welt wünscht.
Zwischenaufenthalt in Burma
Berlin (ADN/EB). Auf der Rückreise von Indonesien, wo sie an der Tagung des Büros der IDFF und am Indonesischen Friedenskongreß teilnahm, hielt sich die Vorsitzende des Demokratischen Frauenbundes Deutschlands, Ilse Thiele, zu einem kurzen Zwischenaufenthalt in Rangun auf. Mit Politikern, dem Sprecher des burmesischen Parlaments, U Tin, und dem [Unreadable] Sao Shewe Thaike, führte sie Gespräche über die Stellung der Frau in der DDR.
Volle Übereinstimmung
Moskau (ADN/EB). Zu einem Gespräch über aktuelle Fragen des Kampfes um Frieden und Demokratie traf sich am Donnerstag der Erste Sekretär des ZK der KPD, Max Reimann, in Moskau mit Otto Kuusinen und Michail Suslow. An der Aussprache nahmen ferner Boris Ponomarjow, Mitglied des ZK der KPdSU, und vom ZK der KPD die Mitglieder Karl Sommer, Thomas Wegener und Otto Baumann teil. Wie TASS meldet, stimmen die Auffassungen beider Parteien in Fragen des Kampfes für Frieden und Demokratie, gegen den deutschen Militarismus und Revanchismus und gegen die atomare Bewaffnung Westdeutschlands voll und ganz überein.
Vor Streik
London (ADN/EB). „Unsere Position bleibt unverändert. Wir fordern eine sofortige Lohnerhöhung", erklärte der Generalsekretär der britischen Eisenbahnergewerkschaft am Freitag nach Stunden erfolgloser Verhandlungen mit Vertretern des Arbeitsministeriums.
Böses Anzeichen
Paris (ADN/EB). Die französischen Behörden haben Freitag alle Luftverkehrslinien gewarnt, ab Sonnabend, 5.30 Uhr, den Raum des Atomversuchsgeländes in der Sahara zu [Unreadable]. [Unreadable] will sich über die weltweiten Proteste gegen die geplante Atombombenz[Unreadable]
Nützliches Gespräch
Rom (ADN/EB). „Mein Besuch in der Sowjetunion ist nützlich gewesen, weil sein Hauptziel erreicht wurde", erklärte der italienische Staatspräsident Gronchi am Donnerstag bei seiner Ankunft auf dem Flugplatz von Rom. Dieses Ziel habe darin bestanden, „die tatsächlichen Möglichkeiten zur Schaffung jener [Unreadable] prüfen, die alle Völker ersehnen."
Volksfeinde abgeurteilt
Havanna (ADN/EB). Mehr als 140 konterrevolutionäre Verschwörer wurden jetzt von einem kubanischen Militärgerichtshof zu Gefängnisstrafen von [Unreadable] verurteilt. [Unreadable] eindeutig nachgewiesen werden, daß sie im Auftrage des dominikanischen Diktators Trujillo und des gestürzten kubanischen Exdiktators Batista eine Verschwörung angezettelt hatten.
English translation
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Zwischenaufenthalt in Burma
Berlin (ADN/EB). Auf der Rückreise von Indonesien, wo sie an der Tagung des Büros der IDFF und am Indonesischen Friedenskongreß teilnahm, hielt sich die Vorsitzende des Demokratischen Frauenbundes Deutschlands, Ilse Thiele, zu einem kurzen Zwischenaufenthalt in Rangun auf. Mit Politikern, dem Sprecher des burmesischen Parlaments, U Tin, und dem [Unreadable] Sao Shwe Thaike, führte sie Gespräche über die Stellung der Frau in der DDR [Unreadable].
--- English translation ---
Stopover in Burma
Berlin (ADN/EB). On the return journey from Indonesia, where she took part in the session of the WIDF bureau and in the Indonesian Peace Congress, the chair of the Democratic Women's League of Germany, Ilse Thiele, made a short stopover in Rangoon. With politicians, the speaker of the Burmese parliament, U Tin, and the [unreadable] Sao Shwe Thaike, she held talks about the position of women in the GDR [unreadable].