Berliner Zeitung, 22 November 1960, S. 2: Frauen aus fünf Ländern in der DDR
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Text
[Unreadable] ständigung
Seite 2
Brandt: Vertuschen um jeden Preis
(Fortsetzung von Seite 1)
[Unreadable]ben“ vom Bestechungsdezernat, die dadurch „unerwünschte Rückendeckung“ erhielten. Kielinger kündigte eine Umbesetzung des Dezernats an, müsse zumindest „mit solchen Leuten besetzt werden, die für eine schnelle Beendigung der Krisendiskussion in der Öffentlichkeit eintreten“. Kielinger sagte dazu weiter: „Hauptsache, sie halten den Mund in der Öffentlichkeit“, ansonsten „werden wir sie schon hinkriegen“. Der Senat will also auch auf diese Weise eine weitere Aufdeckung des Korruptionssumpfes in der Westberliner Verwaltung unterbinden.
[fragment from adjacent column:] Die Bonner Geheime Staatspolizei („Verfassungsschutz“)
hat den Westberliner
Lipschitz (SPD)
Justizsenator Kielinger (CDU) eine noch „mildere Form der
[Unreadable]
SPD-Mitgliedschaft fordert vom Parteitag: Kapitulationskurs aufgeben
Rechte Führung will Anträge abwürgen / Brandt formulierte Gegenanträge
Hannover (ADN/EB). Der SPD- Parteitag in Hannover wurde am Montagnachmittag mit einer Ansprache Herbert Wehners eröffnet. In einer Vielzahl von Anträgen, die vom glatten Nein zur Bonner Aufrüstung über die Forderung nach einer Neutralitätspolitik für Westdeutschland bis zu ausführlichen Sozialisierungsvorschlägen reichen, haben breite Kreise aus der SPD- Mitgliedschaft gegen den Kapitulationskurs der rechten Führung protestiert. Viele Mitglieder der Sozialdemokratischen Partei verlangten eine Rückkehr zu einer wahren [Unreadable] Politik, schrieb der Bonner „Gene ral-Anzeiger“ am Montag,
In einer Geheimberatung der Führungsgremien der SPD unmittelbar vor Beginn des Parteitages standen, wie UPI [Unreadable], „zu einigen extremen Anträgen, die aus dem Kreis der 340 stimmberechtigten Delegierten des Parteitages vorgelegt wurden“, im Mittelpunkt. Auf Grund der besonderen Vorkehrungen. des Parteivorstandes sei zu erwarten, daß die Anträge der Mitglieder, die den Adenauer-Kurs der SPD ablehnen, „voraussichtlich schon in den Arbeits[ausschüssen] [Unreadable]
[fragment from adjacent column:] [Unreadable] und der Bestrafung von Korruptionsverbrechen“ zu verlangen. Die Geheimpolizei wandte sich schon vor längerer Zeit gegen das „hemmungs-, instinktlose oder naive Vorgehen der Staatsanwaltschaft in Korruptionsfällen“. Dazu wurde auf die „unbestreitbar nachteiligen Auswirkungen auf das Ansehen (West-)
Berlins“ verwiesen. (Über Lipschitz’ Brief berichteten wir bereits am Sonntag.)
. Riesiges Ausmaß der Bonner Korruption
Bonn (EB/ADN). Auch im Bonner Staat ist die Gesamtzahl der Korruptionsverbrechen von Beamten schon fast unübersehbar geworden.
Justizminister Schäffer mußte im Juni zugeben, daß es in den letzten 28 Monaten „unvermeidlich“ war, Bestechungsverfahren gegen 684 hohe Beamte aus sämtlichen Bonner Ministerien durchzuführen. In den meisten Fällen wurde aber eine Verurteilung verhindert.
Zwei neue derartige Prozesse werden im Januar beginnen. Angeklagt sind u. a. Generaldirektor Dr. Könecke von Daimler-Benz, Regierungsrat Dr. Brombach, Ministerialdirektor Kunde und Oberregierungsrat Bader. In die „Leihwagen"-Affäre von Daimler-Benz sind neben Adenauers damaligem persönlichen Referenten Kilb auch Mitglieder der Familie Adenauer verwickelt, die kostenlos Mercedes-„Leihwagen“ erhielten, Das Verfahren gegen Kilb wurde durch Adenauer persönlich unterdrückt. Wie bekannt wird, hat die gesamte Bonner Staatsanwaltschaft noch „mindestens zwei Jahre“ zu tun, um die bisherigen Korruptionsverbrechen von Ministerialbeamten zu untersuchen,
Schikanöse Kontrollen in Interzonenzügen
(Fortsetzung von Seite 1)
[Unreadable] freundlicher und erkundigte sich genau nach den Gründen, Wütend sagte ich: ‚Weil es ihm dort besser geht.‘
Hinter dem Beamten stand ein anderer, der sich eifrig Notizen machte, Mir war alles egal. Das ganze Gesetz ist eine Schweinerei. Praktisch ist jeder davon betroffen. Man muß doch große Angst vor der DDR haben, wenn man zu solchen Maßnahmen übergeht.“
Die ungeheure Empörung der Bevölkerung beider deutscher Staaten über die Grenzsperrungspläne der Adenauer-Regierung spiegelte sich auch bei zahlreichen gesamtdeutschen Begegnungen wider, die am Wochenende in der DDR stattfanden,
„Dieser Plan atmet den Geist der
Atomkriegsdenkschrift des Bonner Generalstabs“ heißt es in einer Entschließung, die die westdeutschen Teilnehmer des VI. Nationalen Gewerkschaftstages der Gewerkschaft Handel, Nahrung und Genuß gemeinsam mit ihren Kollegen aus der DDR verfaßten.
Ganz entschieden verurteilten auch 83 westdeutsche Arbeiterveteranen, die an einer gesamtdeutschen Konferenz in Berlin teilnahmen, die schändlichen Absichten der Bonner Militaristen. „Wir wollen alle Opfer auf uns nehmen, und darum kämpten, daß ‘das Tor der Arbeiterbewegung offenbleibt“, betonte Ferdinand Rosenburg aus Hamburg unter starkem Beifall,
Dr. Suhrbier Vorsitzender der LDPD
Leipzig (ADN/EB). Zum neuen Vorsitzenden der LDPD wurde Montag auf der vierten Sitzung des Zentralvorstandes der Partei in Leipzig einmütig der Stellvertreter des Ministers für Finanzen und Vorsitzende des Ausschusses für Deutsche Einheit, Dr. Max Suhrbier, gewählt.
Dr. Cleja bei Otto Winzer
Berlin (ADN/EB), Der neuernannte Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafter der Volksrepublik Rumänien in der DDR, Dr. Stefan Cleja, stattete dem amtierenden Minister für Auswärtige Angelegenheiten der DDR, Otto Winzer, am Montag einen Besuch ab,
niedergestimmt werden“, so daß das Plenum nur noch die Anträge der Führungsgremien zu bestätigen haben werde. Mit der Annahme der Entschließungen des Vorstandes — die Entwürfe wurden erst unmittelbar vor Eröffnung des Parteitages den Delegierten zur Kenntnis gebracht — sollen die Anträge aus der Mitgliedschaft für erledigt erklärt werden.
In seiner Eröffnungsansprache begrüßte der stellvertretende SPD-Vorsitzende zu Beginn die Vertretungen des Bonner Kriegsministeriums, ‚der Revanchistenverbände und Bonner Erst an letzter
Stelle hieß er die Vertreter der Gewerkschaften. willkommen, In seiner Rede hob er besonders die Verbundenheit der rechten Parteiführung mit Kurt Schumacher hervor, weil er gelehrt habe, „um keinen Preis mit den Kommunisten zu paktieren.“ (Weitere Einzelheiten über den SPD- Parteitag lagen bei noch nicht vor.)
Brandt: Auf Atomwaffen aufbauen
[Unreadable]
Brandt: Auf Atomwaffen aufbauen
Berlin (EB). Der SPD-Bundeskanzlerkandidat, Frontstadtchef Willy Brandt, erklärte in einem Interview mit dem
[Unreadable]
Strauß: „Auf Wiedersehen bis zum nächsten Monat, dann holen wir die nächste Rate für das Wirtschaftswunder.*
Zeichnung: Schmitt
Bonn (ADN/EB). Adenauer empfing Montag den USA-Finanzminister Dillon und [Unreadable]. Zur Rede standen, wie angekündigt, die um zunächst sechs Milliarden WM höheren Jahreszahlungen Bonns für Besatzungskosten und die sogenannte Entwicklungshilfe, Weitere Verbindlichkeiten wurden in Bonn Sonnabend bereits angekündigt.
Westliche Agenturen sprechen von einem Schock der Adenauer-Regierung angesichts der 25 Experten, die die beiden Amerikaner für die Besprechungen mitgebracht haben. DPA nennt die bevorstehenden Gespräche die seit langem in Bonn,
Nach dem Besuch bei Adenauer begannen die ersten Beratungen, an denen, u, a. Wirtschaftsminister Erhard, Kriegsminister Strauß und Bundesbankpräsident Blessing teilnahmen, Finanzminister Etzel blieb tern, Nach einer offenbar heftigen Auseinandersetzung mit Adenauer,
Schüsse auf Vater eines Kriegsdienstverweigerers
Eßlingen (ADN/EB). In höchster Lebensgefahr schwebt der 54jährige Arbeiter Gustav Engelfried aus Eßlingen. Am Donnerstag vergangener Woche war er von sechs Polizisten auf seinem Anwesen niedergeschossen worden. Er erlitt einen Magendurchschuß. Die Polizisten waren widerrechtlich bei Nacht und Nebel in das Grundstück eingedrungen, um Engelfrieds 2ljährigen Sohn, einen Kriegsdienstverweigerer, „im Wege der Amtshilfe“ zur Musterung zu schleppen.
Die Bonner Schergen durften auch nach der westdeutschen Strafprozeßordnung selbst mit einern Haftbefehl nachts kein umfriedetes Besitztum betreten. Wie Verbrecher hatten sie sich in den frühen Morgenstunden, noch bei Dunkelheit, eingeschlichen, Manfred Engelfried, der zweite Sohn des Arbeiters, berichtete: „Ich hatte auf dem Hof verdächtige Geräusche gehört. Ich fragte: ‚Wer ist da?‘ Keine Antwort, Ich fragte noch einmal. Wieder keine Antwort. Ich warf mit einem Erdklumpen. Auf einmal rief einer: ‚Hände hoch!‘ Daß es ein Polizist war, konnte ich in der Dunkelheit nicht erkennen. Mein
25 Experten queischen:
die Westzone aus -
„Teuerste Verhandlungen“ / Etzel zusammengeklappt
der den Forderungen der USA ohne weiteres nachgeben will, hatte er einen Ner ch erlitten.
London, Britische Zeitungen kündigten Montag 'an, jede Zahlung erhöhter Besatzungskosten Bonns an die USA werde gleiche Forderungen seitens Großbritanniens und Frankreichs zur Folge haben, Die „Financial Times“ ergänzt, daß: es sich bei der Erhöhung der keinesfalls um eine einmalige Angelegenheit handeln wird. Dafür werde der neue USA-Präsident Kennedy in den nächsten Jahren sorgen.
Weitere Sparmaßnahmen treffen die west- | be:
deutsche Wirtschaft an einer empfindlichen Stelle, Die Handelsgesellschaft der US-Armee (Sitz Nürnberg)
hat auf Weisung aus Washington den größten Teil ihrer Aufträge an westdeutsche Firmen zurückgezogen. Es ei dabei um insgesamt 23 Milljonen ollar,
[Subhead:] Feuerüberfall der Bonner Polizei auf Arbeiterfamilie
Vater wollte mir helfen und der dunklen Gestalt die Pistole entreißen. Da schoß der Mann.“
Berlin. 12 000 westdeutsche Jugendliche sind von Januar bis Ende Septernber dieses Jahres den Einberufungsbefehlen des Bonner Kriegsministers nicht gefolgt bzw. haben der Bundeswehr den Rücken gekehrt, weil sie die aggressiven Ziele der Nazi-Generale erkannten. Das ist ein Abgang von 80 Kompanien.
SS als Vorbild!
Düsseldorf (ADN/EB). In Gegenwart des offiziellen Vertreters des Befehlshabers im Wehrbereich [Unreadable], Generalmajor Schimpf, gedachte am Sonntag in Düsseldorf der ehemalige Hitler-General Jacoby der „Toten der Waffen-SS“.
Er bezeichnete die Toten der SS und der Hitlerwehrmacht als „Vorbild für das deutsche Volk“. An der Feier nahmen in ihren alten Uniformen ehemalige Angehörige der wilhelminischen Armee, der Kolonialtruppe, des „Stahlhelms“ und der „Gemeinschaft der Ritterkreuzträger“ teil.
Magazin „Der Spiegel“, er würde als Bundeskanzler die atomare Aufrüstung der Bonner NATO-Armee fortsetzen, Brandt, der sich für eine Koalition der SPD mit Adenauer aussprach, beteuerte auf die Bemerkung des Spiegel-Redakteurs, daß er dann auch die „Ver[...]“ [Unreadable]
wohl oder übel müßte:
„Es ist wahr, daß so oder so“ eine Regierung unter seiner Führung „außenpolitisch und verteidigungs.
politisch wird auf dem aufbauen müssen, was an Verpflichtungen gegenüber den Partnern eingegangen worden ist“,
Geburtstag im Gefängnis
Köln IADN/EB). Der seit April eingekerkerte westdeutsche Patriot Peter Meter aus Köln wird Mitt- En he ‚Gehueisiag. Eintr
geipaz Verbringen. hen die Hitlerschergen schleiften ihn durch die Gefängnisse und nn ihn wegen „V zum Hochverrat® zu zwölf een Zuchthaus.
‚]Jetzt warf ihn die Adenauer-Justiz erneut.ins Gefängnis, weil er eine fortschrittliche Zeitung herausgab, die nicht in das Adenauer-Konzept der Militarisierung und Faschisierung paßte.
Fall Schlegelberger — ein Skandal
Stockholm (ADN/EB). „Das ist ein Skandal“, schreibt die bürgerliche
ni Montag un Fall Schlegelberger [Unreadable]
Der vom Nürnberger Gericht als Nazikriegsverbrecher Verurteilte bekommt vom Bonner Staat monatlich 2894 Westmark Pension.
Die Zeitung betont, daß Schlegelberger kein Einzelfall ist.
60 Frauen — Vertreterinnen der demokratischen Frauenorganisationen aus Österreich, Finnland, Schweden, Italien und Indonesien — trafen
Montag auf dem Flugplatz Schönefeld ein, um am bevorstehenden [Unreadable] des DFD [Unreadable]teilzunehmen.
Revanchistische Forderungen proklamierte die „Sudetendeutsche Landsmannschaft“ (Kreisverband Bonn) am Sonntag auf einer Veranstaltung, an der der ehemalige Bonner Minister Oberländer teilnahm.
Das älteste Eisenwerk Deutschlands, die Hugo Braun KG, meldete Montag den Konkurs an. Das Werk, das vor 143 Jahren gegründet wurde, fiel der Krise im Ruhrgebiet zum Opfer.
Bei einem schweren Einsenbahnunglück auf dem Bahnhof Innien im Kreis Rendsburg wurden am Sonnabend zwei Menschen getötet,
Ein abstürzender Bonner Düsenjäger verursachte unter den Schulkindern der Gemeinde: Schollbrunn (Unterfrä Marktheidenfeld) eine Panik. Die Maschine stürzte in den nahegelegenen Wald und explodierte,
In Hamburg wurde dem „Bund der Deutschen“ wiederum verboten, Plakattafeln aufzustellen. Die Partei wollte mit den Plakaten auf eine öffentliche Veranstaltung hinweisen.
Herr Prof. Dr. W. Felix legt Wert auf die Feststellung, daß seine akademischen Grade nicht den Dr. h. e.
enthalten, wie irrtümlich im Artikel „Vom ärztlichen Ethos“ am Sonnabend auf Seite 3 angegeben,
22. November 1960
‚Am 18. November 1960 tagte der Demokratische Block der Hauptstadt Berlin. Über die nächsten Aufgaben der in der Nätionalec, Front des vereinigten Parteien uns Massenorganisationen referierte der 2. Sekretär der Bezirksleitung Berlin der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, Hans Kiefert.
Der Demokratische Block stellte fest, daß die programmatische Erklä-
Kommuniqué der Tagung vom 18. November
rung des Vorsitzenden des Staatsrates, Walter Ulbricht, vom 4. Oktober 1960, die in allen Schichten der Berliner Bevölkerung eine breite Zustimmung gefunden hat, das Arbeitsprogramm.aller demokratischen
läuterung und die konsequente ven wirklichung ihrer Grundsätze stellen daher den Inhalt der politischen Überzeugungsarbeit und der organisierenden Tätigkeit. aller Partel-, a und Wirtschaftsfunktionäre | zi
Der Demokratische Block berlet den Stand der Erfüllung des Volks- 1960 und unterstützte einmütig den Appell, den die 3. Tagung der Bezirksleitung Berlin der Sozialistischen Einheitspartel
und zur gründlichen Vorbereitung des Volkswirtschaftsplanes 1961 an alle Werktätigen der Hauptstadt der
Praktische
Berlin (EB). Praktische Solidarität für die vom Bonner Unrechtsstaat widerrechtlich eingekerkerten Bürger der DDR haben die Einwohner des Hauses Liebigstraße 26 aus Berlin geübt, Sie zahlten aus von ihnen erarbeiteten NAW-Mitteln 100,— DM auf das Konto der Volkssolidarität ein. - rg Keen, sie Pr
ten
DDR- Bürger Erwin Zimmermann: Sie versicherten darin, daß sie stets solidarisch an seiner und an der Seite seiner Familie stehen werden,
Berliner Hausgemeinschaften aufgefordert, den in Westdeutschland eingesperrten DDR-Bürgern Solidaritätsbriefe zu senden und ihre Freilassung zu fordern.
Allein im Gerichtsgefängnis Bamberg schmachten u, a. folgende DDR-
Berlin (ADN). Unter der Schlagzeile „Sechs Tote auf der Zonenautobahn — sowjetischer Kübelwagen raste gegen Autobus“ veröffentlichte am Montag das Westberliner za
„BZ“ eine ber einen angeblich schweren Verkehrs, unfall in der Nähe von Magdeburg.
Diese Meldung ist von A bis Z erlogen.
Wie ADN von zuständiger Stelle erfährt, hat es keinen Unfall gegeben. Eine Omnibuslinie Marienborn/ Wanzleben, von der in der Meldung die Rede ist, führt nicht an der Abfahrt Industriegelände Magdeburg vorbei, Weder in Magdeburg noch in den an der Autobahn
Kreisen des den am Sonntag bei Verkehrsunfällen
Berlin (ADN/EB). Vertreter der DDR und der Benaull Österreich verhandelten vom 1. bis 17. November d. J. in Berlin über verbesserte Wirtschaftsbeziehungen beider Länder für 1961. Im Ergebnis der Vereinbarungen wurde der Handel zwischen der DDR und der Republik Österreich von 40 Millionen Verrechnungsdollar auf 44 Millionen Verrechnungsdollar erhöht. Die DDR wird wie bisher iketts,
Kali, Erzeugnisse des Maschinenbaus, Chemikalien und Produkte der Leichtindustrie Nlefern, ven als
Erzeugnisse der Inden: und Textil.
industrie, Eisen und Stahl, Maschinen und Apparate sowie Erzeugnisse der Elektrotechnik sind.
Danktelegramm an
Prof. Lemmnitz
Berlin (ADN/EB). Der Minister für
Erziehung und Bildung der Syrischen Region der VAR, S. E, Anyad el
Tarabulsy, dankte dem Minister für Volksbildung der DDR, Prof, Dr.
Lemmnitz,
in bewegten Worten
Die ' Hausbewohner haben alle |<,
Demokratischer Block der Hauptstadt Berlin
Gemeinsam unter der
Losung „Berlin holt auf“
gerichtet hat, Die dem Demokratischen Block angehörenden Parteien und Massenorganisationen rufen alle ihre Mitglieder auf, unter der sung „Berlin holt auf“ durch eine breite Massenbewegung zur Lösung der politischen und ökonomischen Aufgaben beizutragen. Dabei fordert der Demokratische Block von allen Staats- uhd Wirtschaftsfunktionären, alle Anstrengungen auf die Erschlie- Bung noch vorhandener Reserven und auf die Sicherung und ständige Verbesserung der Versorgung der Bevöl» serung mit den 1000 kleinen Dingen des täglichen Bedarfs zu richten.
‚Ausführlich erörterte der Demokratische Block die Verbesserung der Arbeit der Organe der Nationalen Front des demokratischen Deutschland in der Hauptstadt Berlin, Er erwartet von allen Mitgliedern der Parteien und Massenorganisationen, insbesondere von den Abgeordneten, eine aktive Mitarbeit in den Wirund Arbeitsgruppen in den Wohngebieten.
Dabei lenkt der Demokratische Block die besondere Aufmerksamkeit auf die Notwendigkeit, die politische Überzeugungsarbeit und die Einbeziehung aller Schichten der Bevölker rung, insbesondere der Angehörigen der Intelligenz und des städtischen ‚Mittelstandes, in den sozialistischen Aufbau zu verstärken,
Der Demokratische Block nahm zum Verlauf und zu den Ergebnissen des Doppeljubiläums der Berliner und der Charit€ Stellung und würdigte die gro- ßen Leistungen der Wissenschaftler für die Stärkung und Entwicklung des ersten deutschen Friedensstaates,
Solidarität
Berliner Hausgemeinschaft spendete für Bonner Opfer
Bürger: Richard Wiesner, Gerhard Loos, Heinz Lindner, Arno Fröhlich;
Günther Bollfrass, Werner Seidel, Herbert Hördens und Fritz Klett.
In Zusammenarbeit mit dem Komitee zum Schutze der Menschenrechte und der Volkssolidarität veraueh der Deutschlandsender am 9. und1 Wunschkonzerte
Fame ‚der‘: Opfer: ‘des Bonner
[ATO- In einem Aufruf wendet sich das Komitee an alle Bürger in Stadt und Land, in den Monaten November und Dezember bei der großen Solidaritätsbewegung für die verhafteten Patrioten mitzuhelfen. Es heißt darin: „Zahlt Eure eldspenden auf das Konto der Volkssolidarität 88888 beim Berliner Stadtkontor ein und_ teilt Eure Spenden und Eure Musikwünsche dem Deutschlandsender, Berlin-Oberschöneweide, Nalepastraße 18/50, in Briefen, Postkarten oder teleton)= schen Änrufen mit.*
Ente der Ullstein-„BZ“ geplatzt
Verletzte in Krankenhäuser einge liefert.
Es ist bezeichnend für die Westbera liner Gazette, daß sie die Meldung
wider besseres Wissen veröffentlicht hat — wurde.doch einem West.
berliner Pressevertreter auf seinen Anruf in der Autobahnmeisterei Rasthof/Börde und in der Autoreparaturwerkstatt Rasthof/Börde mitgeteilt, daß es keinen Verkehrsunfall gegeben hat.
„Aber an handeln, de
En größter die a, A so Ya
wird sie geglaubt“. Auch dieses Beibestätigt so nur aufs neue, daß
wur- ihnen jedes Mittel recht ist, die At«
mosphäre zu vergiften,
Verbesserte Handelsbeziehungen
Ifür das Beileidstelegramm anlößlich der Katastrophe von Amuda. Bei der großen Brandkatastrophe hatten 152 Kinder den Tod gefunden.
Glückwünsche für Libanon
Berlin (ADN/EB), „Ich verbinde die besten Wünsche zum Wohle des libanesischen Volkes mit der Hoffnung, daß sich die bestehenden freundunseren beiden Staaten zum Nutzen des Friedens weiterentwickeln und festigen werden“, heißt es in einem
Walter Ulbrichts an den Präsidenten der. Re publik Libanon, Fouad Chehab;
zum Unabhängigkeitstag.
Balinerdgctung
Das Redaktionskollegium
Theo Grandy (Chefredakteur);
F. Joachim Herrmann (stellv. Chefredakteur); Horst Eckert; Dr. Karl- Heinz Gerstner; Gerhard Härth;
Horst Voigt; Klaus Wilezynski.
Verlagsdirektor: Hermann Leupold
TORTEN
English translation
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--- Relevant article (German, corrected transcription from OCR) ---
Frauen aus fünf Ländern in der DDR
60 Frauen – Vertreterinnen der demokratischen Frauenorganisationen aus Österreich, Finnland, Schweden, Italien und Indonesien – trafen Montag auf dem Flugplatz Schönefeld ein, um am bevorstehenden [Kongreß] des DFD teilzunehmen.
--- English translation ---
Women from five countries in the GDR
60 women – representatives of democratic women's organisations from Austria, Finland, Sweden, Italy and Indonesia – arrived at Schönefeld airport on Monday to take part in the forthcoming [congress] of the DFD.