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Neue Zeit, 23 November 1960, S. 1: Sendboten aus 17 Ländern (Gerwani-Gäste zum VII. DFD-Bundeskongreß)

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Text

[Kopfleiste:] Christliche Frauen auf dem gemeinsamen Weg (S. 3) · Eine Reise um den Erdball im Kino (S. 4) NEUE ZEIT Zentralorgan der Christlich-Demokratischen Union Deutschlands 16. Jahrgang — Nr. 275 Mittwoch, 23. November 1960 Berliner Ausgabe / 15 Pfennig Heute Eröffnung des VII. DFD-Kongresses Sendboten aus 17 Ländern Grußschreiben des Hauptvorstandes der CDU — 1000 Unionsfreundinnen schlossen sich dem DFD an — Sozialistische Taten zur Vorbereitung Berlin (NZ). „Mit Freude und tiefer Genugtuung können die Mitglieder des Demokratischen Frauenbundes Deutschlands auf die Leistungen der vergangenen Jahre zurückblicken. Ihrer unermüdlichen und aufopferungsvollen Arbeit ist es in entscheidendem Maße zu verdanken, daß heute die Frauen im Leben unserer Gesellschaft, in den Betrieben und Büros, in der Produktion und in den Stätten der Wissenschaft, kurz, in allen Bereichen unseres politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Lebens einen hervorragenden Platz einnehmen.“ Dies wird in dem Grußschreiben ausgesprochen, das der Hauptvorstand der Christlich-Demokratischen Union an die 1450 Delegierten und Gäste des heute in der Berliner Dynamo-Sporthalle beginnenden VII. Bundeskongresses des DFD gerichtet hat. In dem Grußschreiben des Hauptvorstandes heißt es weiter: „Der Entschließungsentwurf, der dem Kongreß vorliegt, zeugt davon, mit welchem tiefen Verständnis für die Probleme der Frauen, die entsprechend ihrer Herkunft und ihrer Stellung in der Gesellschaft unterschiedliche Interessen, Anschauungen und Neigungen vertreten, der Bundesvorstand seine verantwortungsvolle Tätigkeit ausübt. Die Hilfe, die damit den Frauen geleistet wird, für die der Weg zum Sozialismus ein komplizierter und langwieriger Prozeß ist, hat bereits zu Erfolgen geführt und wird viele weitere Frauen den Weg zu ihrer Organisation und damit zur bewußten Mitarbeit finden lassen. So haben allein in der Zeit der Vorbereitung des Kongresses über 1000 Frauen aus unserer Partei ihre Aufnahme in den DFD beantragt, weitere 168 schlossen sich sozialistischen Brigaden an, und 292 Frauen erklärten in diesen Wochen ihre Bereitschaft zur Mitarbeit in den Hausfrauenbrigaden. Auch im NAW und bei der Einbringung der Ernte dieses Jahres haben die weiblichen Mitglieder unserer Partei hervorragende Taten vollbracht, über 500 000 Arbeitsstunden wurden insgesamt geleistet.“ Aus der Fülle der sozialistischen Taten unserer Unionsfreundinnen zur Vorbereitung des Kongresses seien einige aufgeführt. In den Gemeinden Weißensee, Kindelbrück und Kölleda im Kreis Sömmerda stellten sich 62 Unionsfreundinnen den örtlichen LPG zum Auslesen der Kartoffeln zur Verfügung. Die Schneidermeisterin, Unionsfreundin Kind, Merseburg, veranstaltete Kurse für DFD-Frauen, LPG-Bäuerinnen und FDJ-Gruppen. Anschließend zeigten die Teilnehmerinnen selbstgeschneiderte Kleider auf Modenschauen und stellten den Reinertrag für die Einrichtung einer Kinderkrippe zur Verfügung. Unionsfreundin Margit Gulich aus Oberoderwitz im Kreis Löbau übernahm in den vergangenen Monaten für erkrankte LPG-Bäuerinnen das Melken der Kühe, während Unionsfreundin Ursula Bode aus dem gleichen Kreis ehrenamtlich die Buchführung der LPG „Am Fiebig“ in Oelsa erledigt. In der Gemeinde Spreenhagen im Bezirk Frankfurt/Oder haben alle Frauen der evangelischen Kirchgemeinde des Unionsfreundes Pfarrer Koschnick der LPG bei der Ernte geholfen. Die ausländischen Gäste des DFD-Kongresses kommen aus 17 sozialistischen und kapitalistischen Staaten, aber auch als Sendboten der afrikanischen und lateinamerikanischen Frauen. Bereits am Montag konnten auf dem Flugplatz Schönefeld Vertreterinnen der demokratischen Frauenorganisationen Oesterreichs, Finnlands, Schwedens, Italiens und Indonesiens begrüßt werden. [Bildunterschrift:] Frauen haben in allen Zweigen unserer Wirtschaft großen Anteil an der Erfüllung der wachsenden Aufgaben. Zahlreiche Qualifizierungsmöglichkeiten stehen ihnen offen. Viele von ihnen bekleiden bereits verantwortliche Stellungen. Auch im VEB „Kunstglas“ Zella-Mehlis weiß man die Arbeit der Frauen zu schätzen. Fotos: ZB [Bildunterschrift:] Gäste aus dem Ausland trafen auf dem Flugplatz Berlin-Schönefeld zur Teilnahme am heute beginnenden VII. Bundeskongreß des DFD ein. Die stellvertretende Vorsitzende des DFD, Wilhelmine Schirmer-Pröscher (links), begrüßt die Mitglieder des Zentralvorstandes des Indonesischen Demokratischen Frauenbundes Gerwani, Mawarni Pardede und Nastiti [Unreadable]. Mobuto — Wegbereiter der Anarchie in Kongo Ghana und Jugoslawien verlangen Vertagung der UNO-Debatte über Akkreditierung Kasavubus New York (NZ/ADN). Die Delegierten Ghanas und Jugoslawiens erklärten am Dienstag in der Nachmittagssitzung der UNO-Vollversammlung, daß der Ueberfall der Mobuto-Söldner auf die ghanesische Botschaft in Leopoldville eine offene Herausforderung der UNO durch das Regime des Putschistenobersten darstelle. Sie verlangten die sofortige Vertagung der Debatte über die Akkreditierung der von den USA protegierten sogenannten UNO-Delegation Kasavubus. Der ghanesische Vertreter Jantuah betonte: „Wir können nicht in dieser Versammlung sitzen und über das Mandat für eine Regierung diskutieren, deren Militär dieselbe Körperschaft angriff, an die sie den Antrag gestellt hat, in diese Versammlung aufgenommen zu werden.“ Die Diskussion müsse vertagt werden, bis UNO-Generalsekretär Hammarskjöld einen Bericht über die Aggressionshandlungen Mobutos gegeben habe. Der jugoslawische Delegierte Vidic erklärte, die infolge des Mobuto-Regimes in Kongo herrschende Anarchie dürfe nicht geduldet werden. Unter dem Druck der USA hat eine Mehrheit der UNO-Vollversammlung den Antrag Ghanas abgelehnt, die Debatte zu vertagen. Hinterhältiger Ueberfall auf Lumumba geplant Leopoldville (NZ/ADN). Politische Kreise äußerten am Dienstag die Vermutung, daß der Putschistenoberst Mobuto mit seinen Söldnern in der nächsten Zeit gegen den Amtssitz des rechtmäßigen Ministerpräsidenten Lumumba einen ähnlichen Ueberfall plant, wie er am Montag auf die ghanesische Botschaft verübt wurde. Bei dem mehrstündigen Gefecht waren sieben tunesische UNO-Soldaten getötet und eine große Anzahl verwundet worden. Anhänger Mobutos drohten am Dienstag allen Journalisten, die sich der ghanesischen Botschaft zu nähern versuchten, mit der Verhaftung. Ueber 200 tunesische UNO-Soldaten schützen weiterhin die ghanesische Botschaft. Vor seiner Abreise würdigte der ghanesische Geschäftsträger Nathaniel Welbeck die Tapferkeit der tunesischen Truppen. In der von dem Verräter Tshombe abgespaltenen Katanga-Provinz haben Anhänger des Ministerpräsidenten Lumumba auf zwei Dritteln des Territoriums die neue Provinz Lulu[abourg] [...] [Unreadable] Hochhäuser mitten im Kaspischen Meer Sieben ausgediente Schiffe, zur Hälfte in einer Untiefe versenkt, sollen als Fundament einer großen Wohnsiedlung inmitten des Kaspischen Meeres dienen. Zwischen den Schiffsrümpfen wird ein festes Fundament aufgeschüttet. Es sollen drei elfstöckige Wohnhäuser und zahlreiche Versorgungseinrichtungen gebaut werden. Sowjetische Wissenschaftler und Techniker erschließen hier, 130 Kilometer vor der Küste bei Baku, ein weiteres großes Erdölvorkommen. Die Anregung zum Bau von Hochhäusern gab Ministerpräsident Chruschtschow bei einem Besuch. Atomphysiker beraten Die 9. Tagung des Wissenschaftlichen Rats des Vereinigten Instituts für Kernforschung wurde am Montag in Dubna bei Moskau eröffnet. Die Tagung wird Berichte über die Arbeit von fünf Laboratorien des Instituts erörtern und wissenschaftliche Probleme festlegen, an deren Lösung die Wissenschaftler im neuen Jahr arbeiten sollen. Gewerkschafter nach Afrika Eine Delegation von fünf Studenten der Hochschule der Deutschen Gewerkschaften „Fritz Heckert“ unter Leitung des Direktors, Professor Dr. Kampfert, ist am Dienstag nach Guinea abgereist. Die Delegation folgt einer Einladung des Generalsekretärs des Gewerkschaftsverbandes von Schwarz-Afrika. Sowjetisch-finnische Verhandlungen Im Kreml begannen gestern die sowjetisch-finnischen Verhandlungen. Staatspräsident Kekkonen legte bei einem Besuch im Lenin-Stalin-Mausoleum einen Kranz nieder. Am Montag hatte Kekkonen die Moskauer Universität besichtigt. Bei einem Essen für den finnischen Gast erklärte Ministerpräsident Chruschtschow, er hoffe, daß das günstige politische Klima zwischen der Sowjetunion und Finnland auch auf die Beziehungen mit Schweden, Norwegen, Dänemark und Island übergreifen werde. Erstes automatisches Blockwalzwerk der Welt Im Uraler Werk für Schwermaschinenbau wurde mit der Herstellung der Modelle für den Guß von Einzelteilen und Maschinenelementen der ersten automatischen 1300er Blockwalzstraße der Welt begonnen. Dieses Walzwerk, das aus Dutzenden komplizierter Maschinen und mechanischer Vorrichtungen besteht, ist für das westsibirische Hüttenwerk bestimmt. Britische Regierung fordert höhere Besatzungskosten London/Bonn (ADN). Die USA haben von Bonn insgesamt 900 Millionen britische Pfund — das sind etwa 10,5 Milliarden Westmark — über eine Reihe von Jahren gefordert, berichtete am Dienstag der Londoner „Daily Express“ über die Finanzbesprechungen in Bonn. Es sei darüber zu einem „Zusammenstoß“ der Meinungen gekommen, und am Montagabend habe sich ein völliger Meinungszwist abgezeichnet. Die Besprechungen in Bonn wurden am Dienstagvormittag fortgesetzt. Nach westlichen Agenturmeldungen zeichnet sich bisher eine Ueberbrückung der schwerwiegenden Differenzen nicht ab. Zwischen den Forderungen der USA und der Bonner Bereitwilligkeit, erhöhte Zahlungen zu leisten, klaffe unverändert eine Lücke von 1,5 Milliarden Mark. Nach amerikanischen Berechnungen ist Westdeutschland in der Lage, für Besatzungskosten-Zahlungen und als Entwicklungs-Beitrag sechs Milliarden Mark im Jahr zu leisten. Von westdeutscher Seite werden als Höchstgrenze 4,5 Milliarden Mark genannt. Inzwischen soll auch die britische Regierung beschlossen haben, von Bonn erhöhte Besatzungskosten zu fordern. Nun auch England [Zwischenüberschrift, zugehöriger Text nicht erkennbar] Mitgestalterin der Zukunft Wir christlichen Frauen sind dabei, wenn heute unser Berlin im festlichen Fahnenschmuck zahlreiche Frauen aus der DDR, dem Ausland und aus dem Westen unseres noch immer geteilten Vaterlandes sehr herzlich empfängt. Sie alle sind eingeladen, um in der Sporthalle der Stalinallee am VII. Bundeskongreß des DFD teilzunehmen. In den letzten Wochen setzten sich in Dörfern und Städten Frauen zusammen. Sie berieten sehr ernsthaft und mit fraulicher Wärme und Zuversicht: Was kann eine Frau tun, um mitzuhelfen, daß unser großes Ziel „Mit allen Frauen kraftvoll und kühn für den Sieg des Friedens und des Sozialismus“ recht bald Wirklichkeit werde. Ich bin der festen Ueberzeugung, daß gerade unsere christlichen Frauen aus ihrer Verantwortung ihrem Glauben gegenüber sich dieser großen Mission, die Weltfrieden heißt, ernst und tief bewußt sind. Daß wir wirklich tatkräftig mit dabei sind, kam auch deutlich auf der Beratung zum Ausdruck, zu der unsere Partei in Vorbereitung des VII. Bundeskongresses ins Haus des Nationalrates in Berlin eingeladen hatte. Hier bekannten sich Unionsfreundinnen, jede aus ihrem eigenen Aufgabengebiet heraus, klar und deutlich zu der Politik unseres Staates. Sie legten ihre Meinungen dar und machten Vorschläge, die vielen Frauen Anregungen geben und zum nachahmenswerten Beispiel werden können. Da sprach Unionsfreundin Heinze, die erfolgreiche Nationalpreisträgerin, mit schlichten Worten über ihre persönliche Arbeit in der LPG und wie sie es erreichte, die tierische Produktion zu steigern. Viel Liebe und Erfahrung, aber auch ein starkes Verantwortungsgefühl gehören dazu, um solche hervorragenden Erfolge zu erreichen. Andere Freundinnen wieder bemühen sich mit viel Geduld und Beharrlichkeit, solchen Frauen, die gerne zur Mithilfe am großen Aufbauwerk bereit sind, aber noch nicht den rechten Weg dahin finden, bei der Ueberwindung der noch hemmenden Probleme zu helfen. Wird dann aber mit verständnisvollen Ratschlägen Klarheit geschaffen, so ist wieder ein Baustein zum großen Werk gewonnen. Sehr anerkennend müssen wir die vielen tausend freiwilligen Aufbaustunden erwähnen, die unsere Frauen geleistet haben. Diese großen Anstrengungen kamen meist unseren Kindern zugute, die dadurch neue und schöne Spielplätze, Kinderkrippen, Tagesstätten und Horte für die zukünftige Ganztagserziehung erhielten. Manche christliche Frauen meinen, es mit ihrem Glauben nicht vereinen zu können, daß sie am Aufbau des Sozialismus mithelfen. Ihnen möchte ich einen Ausspruch meines Mannes mit auf den Weg geben: „Jeder soll seiner Anschauung leben, und es wird sich herausstellen: ein je besserer Christ der Christ und ein je besserer Marxist der Marxist ist, eine um so bessere Zusammenarbeit wird es zwischen den humanistischen Kräften zum Wohl unseres Volkes und des Friedens geben. Christ sein heißt nicht nur gläubig, sondern auch mutig [...]“

English translation

=== [Page 1] === --- Relevant article (German, corrected transcription from OCR) --- Heute Eröffnung des VII. DFD-Kongresses Sendboten aus 17 Ländern [Untertitel:] Grußschreiben des Hauptvorstandes der CDU – 1000 Unionsfreundinnen schlossen sich dem DFD an – Sozialistische Taten zur Vorbereitung [...] Die ausländischen Gäste des DFD-Kongresses kommen aus 17 sozialistischen und kapitalistischen Staaten, aber auch als Sendboten der afrikanischen und lateinamerikanischen Frauen. Bereits am Montag konnten auf dem Flugplatz Schönefeld Vertreterinnen der demokratischen Frauenorganisationen Österreichs, Finnlands, Schwedens, Italiens und Indonesiens begrüßt werden. [Bildunterschrift:] GÄSTE AUS DEM AUSLAND trafen auf dem Flugplatz Berlin-Schönefeld zur Teilnahme am heute beginnenden VII. Bundeskongreß des DFD ein. Die stellvertretende Vorsitzende des DFD, Wilhelmine Schirmer-Pröscher (links), begrüßt die Mitglieder des Zentralvorstandes des Indonesischen Demokratischen Frauenbundes Gerwani, Mawarni Pardede und Nastiti [Soeprapto; Bildunterschrift im OCR abgebrochen, Nachname nach Hinweis ergänzt]. [Einleitung des Artikels, Auszug:] „Mit Freude und tiefer Genugtuung können die Mitglieder des Demokratischen Frauenbundes Deutschlands auf die Leistungen der vergangenen Jahre zurückblicken. [...] daß heute die Frauen im Leben unserer Gesellschaft, in den Betrieben und Büros, in der Produktion und in den Stätten der Wissenschaft, kurz, in allen Bereichen unseres politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Lebens, einen hervorragenden Platz einnehmen.“ Dies wird in dem Grußschreiben festgestellt, das der Hauptvorstand der Christlich-Demokratischen Union an die 1450 Delegierten und Gäste des heute in der Berliner Dynamo-Sporthalle beginnenden VII. Bundeskongresses des DFD gerichtet hat. --- English translation --- Opening of the 7th DFD Congress today Envoys from 17 countries [Subheading:] Greeting letter from the CDU main board – 1,000 Union women joined the DFD – Socialist deeds in preparation [...] The foreign guests of the DFD congress come from 17 socialist and capitalist states, but also as envoys of African and Latin American women. Already on Monday, representatives of the democratic women's organisations of Austria, Finland, Sweden, Italy and Indonesia could be welcomed at Schönefeld airport. [Photo caption:] GUESTS FROM ABROAD arrived at Berlin-Schönefeld airport to take part in the 7th Federal Congress of the DFD beginning today. The deputy chair of the DFD, Wilhelmine Schirmer-Pröscher (left), welcomes the members of the central board of the Indonesian Democratic Women's League Gerwani, Mawarni Pardede and Nastiti [Soeprapto; caption cut off in the OCR, surname supplied from the hint]. [Article introduction, excerpt:] 'With joy and deep satisfaction the members of the Democratic Women's League of Germany can look back on the achievements of past years. [...] that today women in the life of our society, in factories and offices, in production and in places of science, in short in all areas of our political, economic and cultural life, hold an outstanding place.' This is stated in the greeting letter that the main board of the Christian Democratic Union addressed to the 1,450 delegates and guests of the 7th Federal Congress of the DFD, beginning today in Berlin's Dynamo sports hall.