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Neues Deutschland, 16 December 1964, S. 7: Indonesier für engere DDR-Kontakte

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Text

Der Mord von Neshoba Der Kampf um die Bürgerrechte in den USA (II) Mississippi, die Hochburg des amerika ississippi, die Hochburg des amerika nischen Rassismus, war im Sommer der Schauplatz eines einzigartigen Unterneh mens. Es bot der Jugend des Landes Ge legenheit, abseits von der allbeherrschen den Jagd nach dem Dollar ihre unver brauchte moralische Kraft in den Dienst einer Sache zu stellen, die ihr außer Opfern nur • die Genugtuung bringen konnte, schwächeren Mitbürgern im Kampf um den Fortschritt eine Stütze zu sein. .Freiwillige" sollten der Negerbevölkerung des* Staates bei der Wahrnehmung ihrer staatsbürgerlichen Rechte behilflich sein, besonders bei der Ausübung des Wahl rechts und der dafür erforderlichen Regi strierung. Wegen eines angeblichen Verkehrs delikts waren Ende Juni auch die drei Mitarbeiter des Sommer-Projekts James Chaney, ein junger Neger, und seine weißen Kameraden aus New York, An drew Goodman und Michael Schwerner, verhaftet worden. Im Kreis Neshoba hatte Hilfssheriff Price sie stundenlang festgehalten und nach Entrichtung der Strafe erst wieder entlassen, als es schon dunkle Nacht war. Sie fuhren dann, wie der Beamte sagte, in Richtung Phila delphia. Im Oktober ist die Geschichte dieses dreifachen Mordes von Louis Lomax nach Zeugenaussagen Im katholi schen Ramparts-Magazin rekonstruiert worden. Danach wurden die drei vor Philadelphia „von" einem weißen Mob" aus ihrem Wagen gezerrt. Wie Chaney starb „Es ist jetzt Mitternacht, und der Mond steht hoch. Chaney, der Neger, wird an einen Baum gefesselt.und mit Ketten ge schlagen. Seine Knochen brechen, und seine Schreie durchdringen die Stille der Nacht. Aber die Schreie enden bald. Man hört nur noch das Geräusch der Ketten, die das Fleisch zusammenschlagen. In den Augen Andrew Goodmans und Michael Schwerners sind Entsetzen und Tränen um den toten Bruder.,Ihr verdammten Niggerfreunde!' ruft einer aus dem Mob, was sagt ihr jetzt?' Schwerner hält nicht durch: er reißt sich von den Männern los und läuft auf den Baum zu, um Chaney zu helfen. Aber nach zehn Schritten hat man ihn wieder gefaßt; er fällt zu Boden. Dann bricht Goodman aus, aber auch er wird niedergerungen. Die drei Bürgerrechtshelfer werden in ein Auto geladen, und die Kolonne aus fünf Wagen macht sich auf den Weg nach der vereinbarten Stelle, wo man sie ver graben will. Sogar die Männer, die das Verbrechen begangen haben, wissen nicht, ob Chaney tot war, als sie ihn vom Baum losbanden. Um sicher.zu gehen, machen sie etwa eine Meile vor dem Ziel halt und feuern drei Schüsse auf seinen Körper ab. Goodman und Schwerner werden mit einem Schuß in die Brust ge tötet." Nach wochenlangem Suchen wurden die Leichen gefunden, sieben Meter unter einem neu aufgeschütteten Damm ver graben. Im ganzen Land wurde die Nach richt mit Entsetzen und Empörung auf genommen. Am 8. August versprach Prä sident Johnson vor Vertretern der Presse, daß man die Mörder „in sehr kurzer Zeit" zur Verantwortung ziehen würde. Aber erst dieser Tage sind 21 Personen im Zusammenhang mit dem grauenhaften Mord verhaftet worden, unter ihnen der Sheriff von Neshoba und sein Vertreter, Cecil Price. Wenige Tage später wurden sie jedoch wieder aus der Haft entlassen: In Mississippi gelten die Gesetze nicht viel. Der Terror regiert „Die Furcht der Negerfarnilien ist auch die Furcht der Freiwilligen geworden. Die Spannung liegt über allen. Jeder kennt die Geschichte des örtlichen Fuhrers Hartman Turnbow. der im letzten Früh jahr versuchte, sich registrieren zu las sen. Zwei Wochen später brannte sein Haus ab. er selbst wurde verhaftet und der Brandstiftung angeklagt. Sie waren hier, als man eine Dynamitbombe in die Wohnung eines anderen Negers warf, und sie haben gesehen, wo diese Bombe auf das Bett seiner kleinen Tochter gefallen war — und dann durch einen Zufall nicht explodierte. Zwei von ihnen waren von Weißen aus dem gleichen Ort verprügelt worden. Die Freiwilligen wußten, daß einer der Weißen im vergangenen Som mer ohne jeden ersichtlichen Grund einen Neeerjuneen erschossen hat. In dem neuen Gemeinschaftszentrum können sie noch das Loch sehen, das Mitte Juli eine Bombe in den Fußboden riß. Sie wissen daß von mehr als 8000 Negern im Wahl alter nur 41 registriert sind. In der Nacht ist es zu gefährlich, sich weit von der kleinen Gemeinde zu ent fernen. Sie arbeiten im Freiheitshaus oder im provisorischen Gemeinschaftszentrum, oder sie sitzen vor den Haustüren und unterhalten sich mit den Bewohnern. Gelegentlich kommt ein Auto die Straße herauf, und die Luft ist erfüllt von dem Geräusch der Reifen auf dem Schotter. Das Gespräch verstummt. In der gespannten Stille rücken alle näher zu einander. Dann fährt das Auto vorbei. Die Spannung weicht, und das Gespräch beginnt von neuem. Tabus durchbrochen Im September und Oktober sind viele Schulen Mississippis geschlossen, weil die Kinder bei der Baumwollernte mithelfen. Der größte Teil der Freiwilligen ist nach Hause gefahren. Viele versprachen, nächsten Jahr wiederzukommen, und einige wenige bleiben. War der Einsatz der Freiwilligen ein Erfolg? Wenn es auch nicht gelang, viele neue Wähler zu werben — mit der Auf nahme Weißer in die Negerfamilien wurde zum erstenmal ein jahrhunderte altes Tabu durchbrochen, und schon das ist für Mississippi ein Fortschritt Was die Jugendlichen an Erfahrung für ihr per sönliches Leben.gewannen, ist nicht in materiellen Werten zu messen: aber es wird von Bedeutung sein. In Mississippi ging jetzt die Arbeit ohne sie weiter. Anfang Oktober berichtete „Frau Ora Ryant einer überfüllten Massenversamm lung in der Kirche in McComb, Missis sippi. Sie ist eine der drei Negermutter, die gerade aus Washington zurückgekom men sind, wo sie den Präsidenten ge sprochen haben. Zwanzig Minuten lang haben sie den Terrorsommer des Städt chens McComb vor ihm ausgebreitet: 10 Kirchen bis auf den Grund niederge brannt, 16 Negerwohnungen und An dachtsstätten mit Bomben beworfen, zahlreiche Mißhandlungen, willkürliche Verhaftungen, Polizeibrutalitäten, unge rechtfertigte Verurteilungen und Wirt-, schaftliche Repressalien. Bei den Novemberwahlen stimmten die rassistischen Demokraten Mississippis für den Republikaner Goldwater. Aber die Negerbürger des Staates sorgten mit Unterschriftensammlungen dafür, daß der Name Präsident Johnsons überhaupt auf die Wahlliste kam, wenn Johnson selbst auch, nur 13 Prozent der Stimmen erhielt. „Freie Wahlen" Vor zwei Jahren wurde in Mississippi die gegründet. Sie hat neben rund 80 000 Ne gern etwa 100 Weiße als Mitglieder. In einem Telegramm an das Nationalktanite« der Demokratischen Partei der USA hat der Vorsitzende der FDP, Laurence Gugat, im November 20 Terrorfälle aus 16 Orten aufgezählt die von Wahlhelfern gemeldet wurden. Darunter befinden sich mehrere Verhaftungen wegen „unerlaub ter Verteilung von Flugblättern", wegen des „Versuches, mit verhafteten Personen in Verbindung zu treten", wegen angeb lichen „Versuchs, ein Auto zu stehlen" und selbstverständlich wegen diverser „Ver kehrsdelikte". Wahlhelfer wurden mit Fü ßen getreten, mit Prügeln aus der Stadt verjagt, mit vorgehaltenem Revolver ver hört. Es gab Steinwürfe und Attentate mit Spreng- und Tränengasbomben, Schüsse in Wohnungen und Läden, Ver suche von Brandstiftung, ein brennendes Kreuz des Ku-Klux-Klan vor dem Haus eines neu registrierten Wählers und schließlich ein Flugzeug, das mehrere Male eine Wahlversammlung im Freien überflog und Sprengkörper auf die ver sammelten 250 Menschen warf: Das alles geschah drei Monate nach der endgültigen Verabschiedung der Bürgerrechtsgesetze in Washington. In Mississippi werden die Truppen gebraucht Bis zum Oktober gab es in diesem Jahr in Mississippi 13 Morde, die bis heute nicht aufgeklärt sind. So forderte der Organi sator des Marsches auf Washington, Bayard Rustin, und seither haben es viele Neger wiederholt; „Wir brauchen keine Truppen in Vietnam; die Truppen soll ten nach Mississippi gehen, um dort un sere Leute zu schützen I" „Es wird ein langer, harter Winter" in Mississippi werden, sagte Sanford Lelgh, der Direktor des Projekts In Hattiesburg. Im Delta wurden viele Neger arbeitslos; neue Maschinen pflückten die Baumwolle. Und die Neger werden arbeitslos bleiben, weil sie nichts anderes gelernt haben als Plantaeenarbeit. Für ihre Familien wer den Nahrungsmittel und Kleidung.be nötigt. „Wir brauchen Geld, damit die Bürgerrechtshelfer leben können. Und man muß wachsam bleiben: Der Druck darf nicht nachlassen, damit die Neger gemeinden geschützt werden. Kampf um den Präsidenten Von Sergio Segre, Rom Völkerrechtler gründen eigene Vereinigung Berlin (ADN). Ein Initiativkomitee zur Vorbereitung der Gründung einer „Gesell schaft für Völkerrecht in der, Deutschen Demokratischen Republik''' konstituierte sich am Dienstag in Berlin unter Vorsitz von Prof. Dr. habil. Rudolf Arzinger, De kan der Juristischen Fakultät der Karl- Marx-Universität Leipzig. Wie Prof. Dr. Arzinger erklärte, wird die Gesellschaft die in Lehre. Forschung und Praxis auf dem Gebiet des Völkerrechts und des internationalen Privatrechts tätigen Wis senschaftler der DDR vereinen. Sie wird sich das Ziel setzen, durch die wissen schaftliche Tätigkeit ihrer Mitglieder zur Erhaltung des Friedens, zur Sicherung des Selbstbestimmungsrechts für alle Na tionen und zur Entwicklung der univer sellen friedlichen Zusammenarbeit zwi schen allen Ländern auf der Grundlage der völkerrechtlichen Prinzipien der fried lichen Koexistenz beizutragen. Weiter wird sie sich für die Kodifizierung der völkerrechtlichen Prinzipien der fried lichen Koexistenz und -weiterer Kom plexe des internationalen Rechte einset zen. Die Gesellschaft wird bestrebt sein. mit entsprechenden Gesellschaften und Völkerrechtlern in anderen Ländern Kon takte zu pflegen. Gegen Militärbasen Reykjavik (ADN). Das isländische Ko mitee der Gegner der Okkupation hat in einem Brief an USA-Außenminister Dean Rusk gegen die Errichtung eines amerika nischen Marinestützpunktes in Hvalf- Jordur protestiert und die Liquidierung aller ausländischen Militärstützpunkte in Island gefordert. Eine von der Organisa tion veranstaltete Umfrage unter der isländischen Bevölkerung habe gezeigt, daß die Mehrheit der Isländer für eine Neutralität des Landes eintritt. NATO-Minister fürchten sich vor Völkerwillen Isabelle Blume auf Pressekonferenz in Fans: MLF ist kollektiver Wahnsinn / Proteste gegen Ratstagung Pari* (ADN-Korr.). Die weltweite Forderung, alle Atomrüstungspläne der NATO im Interesse von Frieden und Sicherheit zu liauidleren, wurde am Dienstarabend in Paris anf einer Pressekonferens französischer Frledensorganisationen betont. Die Veranstaltung;, die unter Vorsitz von Isabelle Blume, Mit glied des Weltfriedensrates, stattfand, war ein eindrucksvoller Höhepunkt der den ganzen Tag über andauernden Protest aktionen anläßlich der NATO-RatstaKunjr, Isabelle Blume gab bekannt, daß die Polizei zahlreiche ausländische Delegierte, die Protesterklärungen im NATO-Hauptquartier und bei der Bonner Botschaft übergeben wollten, festgenommen und stundenlangen Repressalien ausgesetzt hat bots kam es am Dienstag zu vielfältigen Protestaktionen gegen die MLF und jede andere Form der atomaren Rüstung. Mit glieder pazifistischer Organisationen aus Westdeutschland und Großbritannien manifestierten ihre Friedensforderungen. Isabelle Blume bezeichnete es auf der Pressekonferenz als „kollektiven Wahn sinn", über eine nukleare Kernstreitmacht der NATO Massenvernichtungswaffen in die Hände der westdeutschen Militaristen zu spielen. Der westdeutsche Pfarrer Wer ner, Mitglied einer Delegation von 300 westdeutschen Atomwaffengegnern, gab bekannt, daß er eine Protesterklärung von 500 westdeutschen Persönlichkeiten nach Paris gebracht habe-. Kundgebung in Moskau CSSR zeigt großes Messeinteresse Wissenschaftlich-technischer Höchststand auf der Jubiläumsschan Prag (ND-Korr.). Die Außenhandels organe der CSSR sind bemüht, auf der Leipziger Jubiläumsmesse im Frühjahr 1965 den wissenschaftlich-technischen Höchststand der tschechoslowakischen In dustrie zu demonstrieren, um ihrerseits dem Motto „Für weltoffenen Handel und technischen Fortschritt" dieser internatio nal bedeutsamen Messe gerecht zu wer den. Dies brachten Generaldirektoren und weitere führende Mitarbeiter der Außen handelsorganisationen sowie leitende Mit arbeiter des Ministeriums für Außenhan del der CSSR am Montag in Prag auf einer Zusammenkunft mit DDR-Handels rat Fritz Koch und Vertretern des Leip ziger Messeamtes zum Ausdruck. Die CSSR wird auf rund 8000 m* Aus stellungsfläche unter anderem einen gro ßen Teil der Exponate zeigen, die auf der diesjährigen internationalen Maschinen baumesse in Brno mit Goldmedaillen aus gezeichnet worden sind. Außer in. der Kollektivschau zeigt unser sozialistisches Nachbarland seine Erzeugnisse in 23 Branchen. Großes Interesse fanden bei den tschechoslowakischen Handelsexperten auch die Informationen über den gegen wärtigen Stand der Messevorbereitungen. Diese Messe, so wurde von tschechoslowa kischer Seite erklärt, biete angesichts ihres umfassenden und repräsentativen Charakters ausgezeichnete Möglichkeiten für die CSSR, nicht nur.mit der DDR sondern auch mit anderen Staaten Ge schäfte abzuschließen. Handelskontakte zu erneuern und zu erweitern. Parteitag berät Indiens Weg Ponomarjow überbrachte Grüße der sowjetischen Kommunisten Bombay (ADN-Korr./ND). Der VII. Par teitag der Kommunistischen Partei In diens setzte am Dienstag seine Arbeit mit der Diskussion- über die vorBegenden- Resolutionsentwürfe fort Der erste Entwurf befaßt sich mit der politischen Lage in Indien und den für die Kommunistische Partei daraus er wachsenden Aufgaben. Darüber hinaus wurde den Delegierten eine Entschließung über die ideologischen Meinungsverschie denheiten und die Einheit der internatio nalen kommunistischen Bewegung zur Diskussion unterbreitet. Ein weiterer Re solutionsentwurf befaßt sich mit Fragen der Organisation und der Ergänzung des Parteistatuts. Im Verlauf der Plenarsitzung: in der das Parteiprogramm erörtert wurde, über brachten die Vertreter der Bruderparteien,der CSSR, Ungarns, der USA und Kana das ihre Kampfesgrüße. Sie betonten die Entschlossenheit ihrer Parteien, die Ein-i heit und Geschlossenheit der internatio nalen kommunistischen Bewegung auf der Grundlage der Prinzipien des Marx ismus-Leninismus zu stärken. Am Vortage hatte der Leiter der Dele gation der KPdSU, Boris Ponomarjow, Sekretär des ZK, den Delegierten brüder liche Grüße übermittelt. Er würdigte die Bemühungen der KP Indiens im Kampf für die Einheit der Arbeiterbewegung und setzte sich für eine internationale Bera tung der Kommunistischen Parteien ein. Mutiger Handstreich bei Saigon Befreiungskämpfer griffen Hauptquartier der 5. Division an Wie ein USA-Sprecher in Saigon zugab, wurden am Wochenende bei Kämpfen in verschiedenen Gegenden Südvietnams weitere zwei USA-Militärangehörige ge tötet und zwei verwundet. Damit beläuft sich die Zahl der Verluste für die Inter venten in der vergangenen Woche nach eigenen Angaben auf zwölf Tote, zwei Vermißte und 21 Verwundete. Die amerikanische Nachrichtenagentur UPI äußerte jedoch an Hand eines kon kreten Beispiels Zweifel an der Richtig keit amerikanischer Verlustangaben. So wurde bisher verschwiegen, daß bei dem Gefecht bei Chuong Tien am vergange nen Freitag 200 Mann der Regierungs truppen ihre Waffen fortwarfen und da vonliefen. Die Verluste auf Regierungs seite wären doppelt so hoch gewesen wie die offiziell bekanntgegebenen Zahlen. Internationale Konferenz der Solidarität mit dem vietnamesischen Volk Jjie bewaffnete Intervention der USA in Südvietnam mit ihren drohenden Ge fahren für den Frieden in ganz Asien muß endlich zum Stillstand gebracht werden — von diesem Gedanken durch drungen waren die Vertreter aller Konti nente, die kürzlich in Hanoi zur Inter nationalen Konferenz der Solidarität mit dem vietnamesischen Volk zusammen gekommen waren. Im großen Kulturhaus am Ba-Dinh- Platz, an der gleichen Stelle, wo Ho chl Minh 1945 die Demokratische Republik Vietnam ausgerufen hatte, konnte der hochbetagte Vorsitzende des Präsidiums der Vaterländischen Front Vietnams, Ton duc Thang, hervorragende Gäste begrü ßen: die Abgesandten aller sozialistischen Länder, vieler junger Nationalstaaten und kapitalistischer Länder und führende Persönlichkeiten der großen internatio nalen Vereinigungen wie des Weltfrie densrates, der IDFF, des Weltstudenten bundes, des Weltjugendbundes und der Vereinigung Demokratischer Juristen. In der Eröffnungsrede wies der Vor sitzende des Allgemeinen Gewerkschafts bundes Vietnams, Hoang quoc Viet. noch einmal auf die ungeheuerliche Tatsache n, daß die USA-Imperialisten systeatisch sämtliche Genfer Abkommen von 1954 sabotieren, den Aggressionskrieg in Sudvietnam ständig verschärfen und Sa botageaktionen gegen die.Demokratische Republik Vietnam in der Absicht starten, den Krieg über die Grenzen Südvietnams hinaus auszudehnen. Die 7. USA-Flotte operiert seit Monaten im Tongking-Golf. Tiefen Eindruck hinterließ bei der süd vietnamesischen Delegation eine Begeg nung mit den Mitgliedern der DDR-Dele gation Dr. Paul Wandel und Walter Schmidt. Schon auf der Konferenz hatte Dr. Wandel die Erklärung unserer Volks kammer zitiert, daß die DDR im Be freiungskampf gegen die Interventen fest an der Seite -ler südvietnamesischen Be völkerung steht. Dieser Solidarität ver sicherte die DDR-Delegation die südviet namesischen Freunde dann auch In persönlichen Gesprächen während eines freundschaftlichen Treffens in der DDR- Botschaft in Hanoi. Die 250 000 Mark, die ihnen die Vertreter der DDR überreich ten, davon 150 000 im Namen des Afro- Asiatischen Solidaritätskomitees der DDR für Südvietnams Unwettergeschädigte, waren nur ein äußeres Zeichen dafür. Trotz unterschiedlicher Anschauungen in manchen Teilfragen vertraten alle Teilnehmer einmütig die Auffassung, daß dem verbrecherischen Aggressionskrieg der USA ein Ende gesetzt werden muß. „Die Völker der Welt müssen die USA- Regierung zwingen, endlich die Genfer Beschlüsse einzuhalten", heißt es in einer einstimmig angenommenen Entschlie ßung, „ihre Truppen zurückzuziehen und Wege zur friedlichen Wiedervereinigung Vietnams zu ermöglichen." Die friedlie bende Menschheit werde so lange an der Seite der kämpfenden südvietnamesischen Burger stehen, bis ihre gerechte Sache ge siegt hat Die Konferenz verpflichtete die Delegierten, sich in ihren Ländern in den entsprechenden Organisationen für dieses menschlichste aller Ziele unermüdlich einzusetzen. Diakarta (ADN-Korr.). In zahlreichen Telegrammen an das DDR-Generalkon sulat in Djakarta haben Gewerkschaften, Massenorganisationen und andere Institu tionen Indonesiens anläßlich des Besuchs der DDR-Voikskammerdelegation die Ver tiefung der Freundschaft zwischen der DDR und Indonesien gefordert. Die fort schrittliche Gewerkschaft SOBSI, der fünf Millionen Werktätige angehören; wünscht eine Festigung der Zusammenarbeit, peider Völker und Regierungen auf einer höheren Ebene. Die Gewerkschaften "der Plantagenarbeiter, der Dru.ckereiarbe.iter, der Elektro- und Gasarbeiter und der Luftfahrtarbeiter heben die freundschaft liche Unterstützung der DDR im Kampf gegen das neo-kolonialistische Malaysia- Regime hervor und danken für die wirt schaftliche Hilfe, die die DDR Indonesien gewährt Die fortschrittliche Frauenorflsnisation GERWANI sandte dem Generalkonsu lat Kopien der Briefe, die sie an Präsi dent Sukarno, Außenminister Subandno und die Außenpolitische Kommission dea Parlaments eingereicht hat und in der sie die Aufnahme diplomatischer Beziehun gen zur DDR fordert. Ebenso äußerten sieh die Eisenbahnergewerkschaft, die ölarbeitergewerkschaft und die Gewerk schaft der Bauarbeiter. Die Gewerkschaft der Hafenarbeiter und die Gewerkschaft der Regierungsangestellten sprechen sich ebenfalls für Beziehungen auf höherer Ebene aus. Besuch vereinbart Kairo (ADN). Eine Delegation der Na tionalversammlung der VAR wird im Sommer nächsten Jahres die DDR besu chen. Das ägyptische Parlament hat eine entsprechende Einladung der Volkskam mer angenommen, erklärte der Präsident der VAR-Nationalversammlung, Anwar el Sadat. Eine Gruppe von DDR-Parlamen tariern hatte im Juni unter Leitung des Leipziger Oberbürgermeisters, Walter Kresse, der VAR einen Besuoi abgestattet. Delegationen der höchsten Volksvertre tung der VAR werden Im kommenden Jahr auch nach Algerien, Jordanien, Ku« weit und in die CSSR reisen. Dank an Dr. Bolz Berlin (ADN). Der Außenminister der Republik Irak, Nagi Taleb, dankte telegra fisch in herzlichen Worten dem Minister für Auswärtige Angelegenheiten der DDR, Dr. Lothar Bolz, für dessen Glückwün sche anläßlich seiner kürzlich erfolgten Amtsübernahme Treffen in Kairo Britisches Interesse Berlin (ND). Auf einer erweiterten Präsidi der Deutsch-Britischen Gesellschaft in,..dex.DDR am Dienstag in Berlin konnte von dem wachsenden In teresse britischer Bürger an den Proble men der DDR berichtet werden. Englische Journalisten, die in diesem Jahr die DDR besuchten, trugen durch ihre Veröffent lichungen dazu bei, das Bild über unsere Republik in Großbritannien zu vervoll ständigen. Ein Ausdruck dessen war die im Namen von etwa 2V» Millionen briti scher Bürger an den Vorsitzenden des Ministerrates, Willi Stoph, übersandte Grußadresse anläßlich des 15. Jahrestages der DDR. Vier Militärattaches Persona non grata Moskau (ADN). Das Außenministerium der UdSSR hat den amerikanischen Mili tärattache in Moskau, Oberst Aubrey, dessen Gehilfen Oberstleutnant Liver, den Gehilfen des amerikanischen Luft waffenattaches, Major Smith, und den Gehilfen des britischen Marineattaches, Korvettenkapitän Laville, zu Persona non grata erklärt, meldet TASS. Entspre chende Noten hat das sowjetische Außenministenum am Montag an die Bot schaften der USA und Großbritanniens gerichtet. Wachsender Osthandel USA-Präsident gewählt Washington (ADN). Den neuen USA- Präsidenten haben am Montag die in den Wahlen vom 3. November bestimmten 538 amerikanischen Wahlmänner ge wählt. Die Stimmzettel wurden aus den 50 Bundeshauptstädten und dem Colum bia-Distrikt an den Kongreß gesandt, der am 6. Januar das Ergebnis bekanntge ben wird. Inoffiziell besteht kein Zwei fel daran, daß 486 Wahlmänner für Johnson und 52 für den Republikaner Goldwater stimmten. 16. Dez. 1964 /NO /Nr. 346, Seite UnteT einem Damm verscharrt fanden die Behörden in Mississippi die entsetzlich verstüm melten Leichen der drei Bürgerrechtskämpfer (siehe auch untenstehenden Beitrag) Foto: ZBfAP-tele Von Hertha Fischer Das Bundespersonal war schon wenige Tage nach dem Mord wieder aus Missis sippi zurückgezogen, und die Burgerrechtshelfer waren wieder sich selbst und dem Terror der rassistischen Ultras über lassen. Hier ein Bericht der einige Wochen nach dem Verbrechen In einer Siedlung geschrieben wurde,- die einige Kilometer von der Stadt Milestone entfernt liegt: Moskau (ADN). Gegen die NATO- Atomrüstungspläne protestierten am Dienstag Moskauer Werktätige auf einer Kundgebung, auf der sie die Einstellung aller Kernwaffenexperimente forderten. Der Vorsitzende des Moskauer Friedens komitees, Prof. Sergej Wernow, brand markte das unverhüllte Streben der westdeutschen Militaristen nach Verfü gungsgewalt über Massenvernichtungs mittel als Gefahr für Millionen Menschen in der ganzen Welt. Am Montagabend fand anläßlich der bevorstehenden Leipziger Jubiläums messe in der DDR-Botschaft ein Cocktail statt. Außer den führenden Per sönlichkeiten des tschechoslowakischen Außenhandels waren auch die Handels attaches der sozialistischen Länder und der mit uns befreundeten jungen Natio nalstaaten eingeladen. In Saigon wurde jetzt eine Verordnung veröffentlicht, die Zuchthausstrafen bis zu zehn Jahren für Personen vorsieht, die gegen das Demonstrationsverbot ver stoßen. Anlaß dazu war der verstärkte Widerstand führender buddhistischer Kreise Südvietnams gegen die Regierung Tran van Huong. Der Militärgouverneur Saigons drohte mit neuen Repressalien gegen alle oppositionellen Kräfte. Vietnam steht nicht allein Von Franz Faber, Hanoi Auch Konferenzteilnehmer, die sich bis her noch kein vollständiges Bild von den barbarischen Verbrechen der USA in Südvietnam machen konnten, bedurften nach Berichten von Augenzeugen aus den Reihen südvietnamesischer Delegations mitglieder keiner zusätzlichen Informa tionen mehr. Männer, Frauen,.Jugend liche aus den Kampfgebieten des Südens, manche von Napalm gezeichnet, schilder ten in erschütternden Bildern, die man nie vergißt, das todesmutige Ringen um Freiheit und Selbstbestimmungsrecht gegenüber einem jeder Menschlichkeit baren Feind. Auch im Auftreten vieler anderer Dele gierter spiegelte sich die enge Verbunden heit der friedliebenden Völker wider. Mit besonderem Beifall wurde auf der Konfe renz die gerade zu dieser Zeit veröffent lichte TASS-Erklärung aufgenommen, daß die Sowjetunion dem vietnamesischen Volk bei der Abwehr einer Aggression die erforderliche Hilfe leisten werde. Kairo (ADN-Korr.). VAR-Außenhandelsminister Dr. Lablb Shukairy empfing am Dienstag den Leiter einer Handels delegation der Regierung der DDR, Gene raldirektor Eugen Kattner, und den DDR-Handelsrat in Kairo. Karl-Heinz Zirpel. In dem Gespräch wurden Grund fragen der weiteren Entwicklung der Handelsbeziehungen zwischen beiden Staaten erörtert. Die Bemühungen um allseitige Kontakte will die Gesellschaft im kommenden Jahr. Hierzu wird u. a. das Gast spiel des Berliner Ensembles in Großbri tannien beitragen, das einer Einladung des englischen Nationaltheaters folgt Abgeordnetenkammer und 5enat Ita bgeordnetenkammer und Senat Italiens treten am heutigen Mittwochnach mittag zuV ersten Abstimmung über den neuen Präsidenten der Republik zusam men. Am Vorabend der Wahl herrschte eine gespannte politische Atmosphäre. Allgemein wird angenommen, daß meh rere Abstimmungen nötig sind, ehe An tonio Segni, der das höchste Amt Italiens wegen Krankheit aufgeben mußte, einen Nachfolger hat. Die Parteien des regierenden.linken Zentrums" haben sich auf keinen gemein samen Kandidaten einigen können. So gar innerhalb det Democrazia Cristiana (DC) streiten sidi verschiedene Meinun gen; die führende Gruppe dieser Partei dringt auf die Wahl eines Exponenten des rechten Flügels, wenn möglich, des ehe maligen Ministerpräsidenten Leone. Die Sozialdemokraten. Sozialisten und Repu blikaner sollen sich auf den jetzigen Außenminister und Vorsitzenden der so zialdemokratischen Partei, Giuseppe Saragat, festgelegt haben. Unter diesen Umständen können die 280 kommunistischen Stimmen in beiden Kammern des Parlaments entscheidend sein. Das ZK der KPI hat bekanntlich be schlossen, diese Stimmen jenem Kandi daten zu geben, der „Ausdruck der brei testen Gruppierung ist, die an der unein geschränkten Anwendung und Respektie rung der Verfassung, an der Verteidigung des Friedens und an der demokratischen Entwicklung des Landes interessiert ist Demgegenüber wollen die Christ ichdemokratischen Führer die Wahl eines Präsidenten, der mit den Stimmen der Kommunisten in den Quirinal einzieht. unter allen Umständen verhindern selbst wenn es sich um einen christlichen Demokraten handeln sollte. Die Wahl eines Präsidenten mit den Stimmen der Democrazia Cristiana und' der Rechtskräfte würde mit grober Wahr scheinlichkeit eine neue Regierungskrise und sogar das Ende des linken Zentrums zur Folge haben. Schon in den letzten Tagen leom es zu neuen Zusammenstößen zwischen den Regierungsparteien, als die Po frei in Rom und anderen Städten mit großer Brutalität gegen Demonstranten vorging, die die Anwesenheit Tshombes in Italien verurteilten. Dabei gerieten vor allem die Christlichen Demokraten und die Nenni-Sozialisten heftig aneinander. In der Sozialistischen Partei, die bei den Wahlen vom 22. November fast eine Milion Stimmen verlor, bricht sich die Er kenntnis Bahn, daß sie der DC keine wei teren Konzessionen mehr machen kann, wenn sie das Vertrauen der Volksmassen wiedererlangen will. Unter diesen Umständen ergibt sich eine Situation, die viele Möglichkeiten er öffnet. In jedem Fall aber wird die Wahl des neuen italienischen Präsidenten eine harte politische Schlacht werden. Tokio (ADN). Der Handelsumsatz Japans mit den sozialistischen Ländern ist in diesem Jahr nahezu um 70 Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen. In den vergangenen zehn Monaten erreich ten die japanischen Ausfuhren in diese Länder nach Angaben der japanischen Vereinigung zur Förderung des inter nationalen Handels wertmäßig 337 Mil lionen Dollar und der Import aus die sen Ländern 414 Millionen Dollar. Die folgenden Informationen (Teil I ver öffentlichten wir am 6. Dezember) sollen einen Einblick in das Leben im USA-Staat Mississippi und in die Arbeit der am Pro jekt beteiligten Bürgerrechtskämpfer ge ben. Sie sind den Zeitungen und Zeit schriften „New York Times",.The Worker",.National Guardian",.New Republic" und.Nation" entnommen. Was sonst noch passierte Saigon (ADN/ND). Kämpfer der süd vietnamesischen Befreiungsbewegung un ternahmen am Wochenanfang einen Handstreich auf das Hauptquartier der 5. Division der Saigoner Truppen. Nach Westmeldungen wurden vier USA-Offi ziere verwundet. Die Befreiungskämpfer offensichtlich nur ein kleines Sonder kommando — sprengten das Tor zum Gelände des Hauptquartiers in dem Mo ment, als die Wachen durch Granatwer ferfeuer auf einen anderen Sektor ab gelenkt waren. Aus Furcht vor den Aktionen der fried liebenden Bevölkerung war der Place Dauphine vor dem NATO-Hauptquartier in ein Heerlager verwandelt worden. Der Zugang zum Gebäude wurde von Sicher heitspolizisten hermetisch abgeriegelt. Rund um den Platz waren hohe eiserne Gitter aufgestellt worden, um jede De monstration vom NATO-Sitz fernzuhalten. Ungeachtet dieser „Sicherungs"maßnahmen und des vom Pariser Polizeipräfekten angeordneten Demonstrationsver Indonesier für.engere DDR-Kontakte Mit einer ungewöhnlichen JJagd"- methode versuchte kürzlich der 41jährxge Umberto Montanari eine Maus zur Strecke zu bringen, die den Tep pich in seinem. Auto angeknabbert hatte. Nachdem olle konventionellen Mittel versagten, legte er ein Stück Karbid in eine Wasserschüssel und stellte «e in seinen Wagen. Die -Sich entwickelnden Gase sollten dem Mäuschen den Garaus machen. Sie ex plodierten jedoch. zerstörten das Auto, beschädigten die Garage und zertrümmerten die Fensterscheiben in der Umgebung. Weidmanns Heilt

English translation

=== [Page 1] === --- Relevant article (German, corrected transcription from OCR) --- Indonesier für engere DDR-Kontakte Djakarta (ADN-Korr.). In zahlreichen Telegrammen an das DDR-Generalkonsulat in Djakarta haben Gewerkschaften, Massenorganisationen und andere Institutionen Indonesiens anläßlich des Besuchs der DDR-Volkskammerdelegation die Vertiefung der Freundschaft zwischen der DDR und Indonesien gefordert. Die fortschrittliche Gewerkschaft SOBSI, der fünf Millionen Werktätige angehören, wünscht eine Festigung der Zusammenarbeit der Völker und Regierungen auf einer höheren Ebene. Die Gewerkschaften der Plantagenarbeiter, der Druckereiarbeiter, der Elektro- und Gasarbeiter und der Luftfahrtarbeiter heben die freundschaftliche Unterstützung der DDR im Kampf gegen das neo-kolonialistische Malaysia-Regime hervor und danken für die wirtschaftliche Hilfe, die die DDR Indonesien gewährt. Die fortschrittliche Frauenorganisation GERWANI sandte dem Generalkonsulat Kopien der Briefe, die sie an Präsident Sukarno, Außenminister Subandrio und die Außenpolitische Kommission des Parlaments eingereicht hat und in der sie die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zur DDR fordert. Ebenso äußerten sich die Eisenbahnergewerkschaft, die Ölarbeitergewerkschaft und die Gewerkschaft der Bauarbeiter. Die Gewerkschaft der Hafenarbeiter und die Gewerkschaft der Regierungsangestellten sprechen sich ebenfalls für Beziehungen auf höherer Ebene aus. --- English translation --- Indonesians for closer contacts with the GDR Djakarta (ADN correspondent). In numerous telegrams to the GDR Consulate General in Djakarta, trade unions, mass organisations and other institutions of Indonesia have, on the occasion of the visit of the GDR Volkskammer delegation, called for a deepening of friendship between the GDR and Indonesia. The progressive trade union SOBSI, which has five million working people as members, wishes to see cooperation of the peoples and governments consolidated at a higher level. The unions of plantation workers, printing workers, electricity and gas workers and aviation workers stress the GDR's friendly support in the struggle against the neo-colonialist Malaysia regime and thank it for the economic aid the GDR gives Indonesia. The progressive women's organisation GERWANI sent the Consulate General copies of the letters it submitted to President Sukarno, Foreign Minister Subandrio and the Foreign Affairs Commission of Parliament, in which it demands the establishment of diplomatic relations with the GDR. The railway workers' union, the oil workers' union and the construction workers' union expressed themselves likewise. The dockworkers' union and the union of government employees also speak in favour of relations at a higher level.