Neue Zeit, 13 August 1993, S. 5: Bekenntnis zur Kriegsschuld
Licensed or copyrighted source: rights remain with the author or publisher. OCR transcription for scholarly research.
Cleaned OCR text (Fair (Tesseract OCR (deu), Oct 2026); proof-reading: no (script-cleaned only)). Old Indonesian spelling has been converted to modern EYD. [Unreadable] marks text that could not be recovered. English translation below.
Text
Nummer 187,
Freitag, 13. August 1993
Ausland
NEUE ZEIT 5
ua Kommentar mem
Macht und Amt
cht. Was verbindet einen
73jährigen Papst und einen bald 47jährigen amerikanischen Präsidenten? Beide fühlen sich berufen, Menschen zu dienen, sonst säßen sie wohl nicht im Vatikan und im Weißen Haus. Und zweifellos findet der eine auch Gefallen an der Macht, die ihm sein ‚Amt verleiht. Bei Johannes Paul Il. weiß man dies nicht so genau, denn schließlich verpflichtet ihn sein Stellvertreteramt auch zur Demut. Seine Macht bezieht er nicht aus dieser Welt. Die Kirche sah dies nicht immer so. Denn einst vollzog sich die Christianisierung Lateinamerikas unter Feuer und Schwert — ein düsteres Kapitel, das der Papst beim Besuch in Mexiko und auf Jamaika aussparte. Das Thema des Vieraugengesprächs zwischen dem Baptisten Clinton und dem Katholiken Wojtyla in Denver dürfte ein anderes gewesen sein. Der Papst begegnete dort einem jungen Politiker, dessen Ansichten zu Reizthemen wie Sex, Abtreibung, Verhütung und Homosexualität nicht nur im prüden Amerika für Aufsehen sorgen, sondern Glaubensgrundsätze der katholischen Kirche a priori in Frage stellen.
Ohnehin wird es Wojtyla betrüben, daß er in „Gottes eigenem Land“ nicht als die Autorität behandelt wird, als die sich der Nachfolger auf dem Stuhle Petri trotz weltweiter Säkularisierung versteht. Jüngste Umfragen unter Katholiken machen den Autoritätsverlust des Papstes deutlich.
Unfehlbarkeit in Wort und Amt passen augenscheinlich schwer in unsere heutige Welt. Wenn sich Clinton mit Johannes Paul trifft, ist das dennoch mehr als eine höfliche Geste. Denn wer Einfluß auf Menschen besitzt, muß miteinander reden, um sich verstehen zu können.
Tokio (NZ/Reuter/dpa). Japans neuer Premier Morihiro Hosokawa will sich in seiner Koalition für eine unbegrenzte Verlängerung des ‚Atomwaffensperrvertrags einsetzen.
In der nächsten Woche soll eine Entscheidung über Tokios weitere Bindung an das Dokument, die im Jahr 1995 ausläuft, fallen. Die 38 Jahre regierende LDP hatte gezögert, den Vertrag auf unbegrenzte Zeit zu verlängern. Sie wollte sich die Option auf den Bau von Nuklearwaffen gegen eine atomare Bedrohung aus Nordkorea offenhalten. Die Sozialisten, die in der neuen Regierung die größte Gruppe bilden und auch die zivile Nutzung der K ie ableh sind hingegen der Ansicht, daß der Atomwaffensperrvertrag nicht weit genug gehe, um die Verbreitung von Nuklearwaffen in Asien und Ländern der Dritten Welt zu verhindern.
Einer Regierungsinitiative folgend, will sich das japanische Parlament zum erstenmal in einer Erklärung zur Kriegsschuld des Landes
Ghali mit gebundenen Händen
Befehl zu Luftangriffen gegen bosnische Serben kann nur aus New York kommen
New York. Nur scheinbar beschrieb die Nachricht über den ‚Abschluß der Vorbereitungen möglicher Nato-Luftangriffe auf serbischen Stellungen in Bosnien eine ‚Situation, auf die viele Befürworter eines harten internationalen Vorgehens auf dem Balkan in Bosnien gewartet hatten. Denn UN-Sprecher Joe Sills machte in New York deutlich, daß die Ankündigung keineswegs ‚gleichbedeutend mit einem
den’ militärischen Einsatz sei. Auch die Nato hatte nach ihrem jüngsten Vorbereitungstreffen zu Wochenbeginn noch einmal unterstrichen, daß UN-Generalsekretär Ghali die endgültige Entscheidung für den Beginn solcher Luftangriffe fällen müsse.
Da Ghali nach den Beschlüssen des Sicherheitsrates die Pflicht hat, vor seiner I - die Ratsi sind ihm die Hände ohnehin weitgehend gebunden: Rußlands Außenminister Andrej Kosyrew hatte in den letzten Tagen unmißverständlich klargemacht, daß Moskau Luftangriffe gegen die Serben ablehne. Als
lied des Sicherhei tes, unter dessen „Aufsicht“ nach der am 4. Juni verabschiedeten Resolution 836 der „Einsatz von Luftstreitkräften“ stattfinden könnte, hat Rußland erheblichen Einfluß auf die Entscheidungen des Generalsekretärs. Von den anderen ständigen Mitgliedern fordern nur die USA uneingeschränkt den Lufteinsatz. China ist dagegen, würde sich aber der Stimme enthalten.
Zwiespältige Haltung von
Briten und Franzosen
Am meisten erörtern die UN- Diplomaten in New York gegenwärtig die zwiespältige Haltung Großbritanniens und Frankreichs:
In der Öffentlichkeit wird Härte
digt - Außenmini Alain
Jupp nach der Nato-Tagung: „Wir haben mit der Faust auf den Tisch gehauen“ —, aber bei der Umsetzung harter Entscheidungen gelten London und Paris als Bremser. Der ehemalige Staatssekretär im franzis ii
i Jean
Francois Deniau, der jetzt offen sprechen kann, nannte die Nato- Drohung mit Luftangriffen deshalb „eine Geste zur Unterhaltung des Publikums“.
Auch die Entsendung zusätzlicher Bodentruppen zum Schutz der Sicherheitszonen für Muslime ist bisher kaum vorangekommen. „Ich habe das mit der Friedenssicherungsabteilung besprochen, und be-
'herweise kann zu diesem
Zeitpunkt nicht viel gesagt werden“, sagte Sills. „Sie können keinen Zeitplan nennen. Französische Truppen sind bereits dort. Und die Diskussionen mit anderen Ländern sind noch im Gange.“
Auch einige der schärfsten Kritiker der UN-Rolle in Bosnien geben zu, daß die Aufgabe „ unmöglich ist“, Die Hifosigkeit des
der len Vermittler, der Blauhelme, des Weltsicherheitsrates und damit schließlich der wichtigsten Mitgliedsstaaten aber macht inzwischen sogar die Zyniker ratlos.
Helmut Räther, dpa
Wirksame Hilfe oder Medienspektakel?
Westeuropäische Staaten wollen Schwerverletzte aus Sarajevo evakuieren
Stockholm (NZ/dpa). 41 der am schwersten verletzten Menschen im belagerten Sarajevo sollen bis zum heutigen Freitag ausgeflogen werden und in Großbritannien, Schweden und Irland ärztliche Behandlung erfahren. Das hatten der britische Premierminister John Major und der schwedische Ministerpräsident Carl Bildt nach einem anderthalbstündigen Gespräch in Stockholm angekündigt. 21 der Betroffenen sind Kinder. Major und Bildt forderten andere Länder auf, ebenfalls zusätzlich Schwerverletzte aus Sarajevo aufzunehmen. Großbritannien nimmt 20, Schweden 16 und Irland fünf der von der Hilfsaktion Betroffenen auf.
Major wies nach der Bekanntgabe
Bekenntnis zur Kriegsschuld
Japan s strebt nach größerer Rolle in der Weltpolitik
Nachbarstaaten um Vergebung bitten. Offen ist allerdings, ob die Koalition dafür auch die oppositionellen Liberaldemokraten gewinnen kann. Eine ähnliche Resolution war 1991 am Widerstand deren rechten Flügels gescheitert. Premier Hosokawa hatte Japans Eroberungspolitik und die Auslösung des Zweiten Weltkriegs im Pazifik als aggressiv bezeichnet. Tokio könne nur durch ein klares Bekenntnis zu seiner Kriegsschuld die angestrebte größere Rolle in der Weltpolitik spielen.
Die Achtparteienkoalition will auch die Einrichtung eines Fonds für Kriegsopfer prüfen. Das zurückgetretene LDP-Kabinett hatte zwar daß he Frauen
auf "Anweisung der Führung in Tokio zur Prostitution in Armeebordellen gezwungen worden waren, jedoch alle Entschädigungsforderungen der sogenannten Trostfrauen mit dem Hinweis abgelehnt, es habe sich um Verfehlungen lokaler Kommandeure gehandelt. Nach Schätzungen waren davon bis zu 200 000 Frauen aus Korea, China,
der Entscheidung Kritik zurück, die neue Hilfsaktion sei lediglich eine Reaktion auf das starke Medienecho nach der Evakuierung des schwerverletzten Mädchens Irma aus Sarajevo. Er sagte: „Wir haben das hier schon seit mehreren Tagen vorbereitet. Und wir sind glücklich, daß wir Irma in ein britisches Krankenhaus bringen konnten, aber jetzt wollen wir unsere Hilfe ausdehnen.“ Kein anderes Land habe so viel Hilfe geleistet wie Großbritannien, durch dessen Einsatz in den letzten Monaten 100 000 Menschen überlebt hätten, erklärte Major.
Zuvor hatte die italienische Regierung erklärt, sie habe Schritte zur medizinischen Behandlung von verletzten Kindern aus der belagerten
Stadt eingeleitet. Auch die bosnischen Serben boten an, bei der Evakuierung verletzter Kinder aus Sarajevo zu helfen. Ihre Miliz wolle die Sicherheit der Kinder garantieren.
Unterdessen äußerten sich UN- Mediziner kritisch zu den Evakuierungen. Es sei unv Schwerkranke so weit zu transportieren, um sie zu behandeln, sagte ein Arzt. Große Mengen medizinischer Versorgungsgüter seien in amerikanischen Militärkrankenhäusern in Deutschland. Die Verwundeten könnten auch auf zwei amerikanischen Spitalschiffen mit jeweils 500 Betten behandelt werden, wenn diese vor der Adriaküste ankern würden.
Israel sei und bleibe ein Feind
Assad und Rabin bewerten Friedensprozeß konträr
Beirut (NZ/Reuter/AP). Israel ist und bleibt nach den Worten des syrischen Präsidenten Hafez el Assad trotz der Nahost-Friedensgespräche der Feind des arabischen Lagers. Darüber hinaus sei die Vermittlermacht USA nicht als Verbündeter zu betrachten, sondern als Freund des Feindes Israel, zitierte die Beiruter Zeitung „As Safır“ Assad am Donnerstag. Syrien werde weiterhin die Hisbollah unterstützen, um die israelischen Streitkräfte aus Südlibanon zu vertreiben. „Wir alle müssen den Widerstand aufrechterhalten und ihn verteidigen“, erklärte Assad in dem Interview.
Der regionale Friedensprozeß liegt nach seiner Einschätzung vor allem im Interesse der USA. Er habe den Amerikanern klargemacht, daß er die Gespräche nicht unter israelischem Geschützfeuer fortsetzen werde. Was dem Libanon schade, schade auch Syrien. Demgegenüber hatte der israelische Ministerpräsident Itzchak Rabin am Vortag im Fernsehen erklärt, die Waffenruhe im Süden des Libanon könne dazu
Syrien aufzubauen. Er sehe in der Einhaltung dieser Vereinbarungen für beide Seiten einen Test der Glaubwürdigkeit und jetzt mehr Flexibilität in Syriens Haltung. Dies lasse Jerusalem zusammen mit der Stabilisierung der Lage im Libanon glauben, daß die Chancen für einen Frieden gestiegen sind. Wenn die Palästinenser dann die entsprechenden Fortschritte sähen, werde es auch bei den Verhandlungen mit ihnen Fortschritte geben.
Zu direkten Kontakten Israels mit der Palästinensischen Befreiungsorganisation sagte Rabin, er werde seine Minister nicht an Treffen mit deren Vertretern hindern, halte solche aber nicht für positiv.
Die PLO scheine allerdings in manchen Fragen flexibler als die Palästinenserdelegation, mit der die Israelis in Washington verhandeln.
Das PLO-Exekutivkomitee wolle
mm Auslandsnotizen um
Papst besucht die USA
Denver (Reuter). Aus Mexiko kommend, nahm Papst Johannes Paul II. an einer Veranstaltung am gestrigen Weltjugendtag in Denver (Colorado) teil. Während seines Aufenthaltes in der Stadt war auch ein erstes Treffen des Papstes mit Präsident Clinton geplant. Im Mittelpunkt ihres Gespräches dürfte das Thema Ab haben. Der Demokrat Clinton vertritt hierzu — anders als sein republikanischer Vorgänger Bush - einen liberalen Standpunkt. (Seite 8)
Tschechisch-deutsches Treffen
Prag (dpa). Der tschechische Innenminister Rum! und sein deutscher Amtskollege Kanther wollen in der zweiten Augusthälfte über das umstrittene Rückführungsabkommen verhandeln. Uneinigkeit herrscht über die Fristen: Bonn will illegal ei Ausländer bis zu sechs Monate nach ihrem Aufgriff Prag dagegen möchte sie nur bis zu sechs Monate nach einem nachgewiesenen Grenzübertritt zurücknehmen.
Neuer US-Generalstabschef
Washington (Reuter). Präsident Olinton nominierte den Nato- Oberkommandierenden, US-General Shalikashvili, zum Nachfolger für den aus dem Amt scheidenden Generalstabschef der amerikanischen Streitkräfte, Powell. Er charakterisierte den 57jährigen als exzellenten Soldaten und kreativen, flexiblen Visionär. Die Ernennung muß vom Senat bestätigt werden.
Feuer auf Somali-Demonstranten Mogadischu (AP). US-Soldaten eröffneten das Feuer auf eine Dein M hu und verwundeten drei Menschen. Die Blauhelme waren mit Steinen beworfen worden. Der Zwischenfall, bei dem ein Somalier zurückschoß, ereignete sich im Süden der Stadt, der Hochburg des von den UN gesuchten Milizenführers Aidid.
De Klerk greift ANC an
Johannesburg (AP). Im Bestreben, die Zulu-Partei Inkatha wieder in
um Zur Person um
General
Ratko
Mladic —
Befehlshaber der bosnischen
Serben
Foto: AP
Wenn Ratko Mladic sage, die bosnischen Serben ließen sich „vom Westen zu nichts zwingen“ und das, was sie eingenommen hätten, sei „serbisches Land, das geben wir nicht wieder her“, meine er das ernst. So urteilen Unprofor-Offiziere, die den bulligen General bei den zumeist erfolglosen Verhandlungen als cholerischen, verschlossenen und selbstherrlichen Typ kennenlernten.
Seinen Untergebenen hingegen tritt
Mladice —- mit raumgreifenden Schritten im eng anliegenden K fi - k ftlich
die Verfassungsverhandlungen einzubinden, richtete Südafrikas Präsident de Klerk scharfe Angriffe gegen den mit ihr rivalisierenden ANC. Er nannte ihn „gefährlich und nicht vertrauenswürdig“.
Gleichwohl lehnte Inkathachef Buthelezi eine baldige Rückkehr zu den Allparteiengesprächen erneut
Wonsstach shöhasicnh
Gipfel
Tifis (ADN). Der georgische Staatschef Schewardnadse und der abchasische Parlamentsvorsitzende Ardsinba wollen am 15. September zu einem Gipfeltreffen in Genf zusammenkommen. Zwischen Georgien und der Teilrepublik, die nach Separation strebt, tobt seit einem Jahr ein Bürgerkrieg, der Tausende Tote forderte.
Superbombe in Ulster entschärft London (dpa). Eine der bisher in der nordirischen Provinz Ulster wurde von der Polizei entschärft. Die 1,4 Tonnen Sprengstoff waren in einem Lastkraftwagen in Portadown, Grafschaft Armagh, gefunden worden.
Flüchtlinge zurückgeschickt
Bratislava (Reuter). Tschechische Beamten schickten seit der Verstärkung der Grenzkontrollen zur Slowakei mehr als 200 illegal eingereiste Ausländer zurück. Viele von ihnen bleiben dort, da Bratislava noch keine Rückführungsabkommen mit Ungarn, Rumänien und der Ukraine geschlossen hat.
Sicherheitschef suspendiert
Tiflis (Reuter). Nach der Ermordung des US-Diplomaten Woodruff in Georgien hat Präsident Schewardnadse seinen Siherheitschef‘ Gololadse vom Amt
Die Ermittler schließen politische Hintergründe für die Tat aus.
Zunehmende Gewalt in Haiti
Port-au-Prince (Reuter). Einen besorgniserregenden Anstieg der Gewalt in Haiti haben Menschenrechtsbeauftragte der UN und der OAS festgestellt. Allein im Juli wurden in Port-au-Prince mindestens 36 Menschen getötet.
Hardliners. Mladic stammt aus der serbischen Nationalistenhochburg Kalinovik in der Herzegowina. Sein Vater fiel 1945 als Partisan im Kampf gegen die kroatische Ustascha. Der junge Ratko absolvierte unter Tito die Militärschule Zemun als Jahrgangsbester und begann eine vielversprechende Militärkarriere.
Als Oberst wurde er Ende der 80er Jahre Garnisonschef der Volksarmee im dalmatinischen Knin. Dort gewährte er im serbisch-kroatischen Konflikt Freischärlern seiner Volksgruppe Unterstützung. Alsbald griff Miladic mit der wochenlangen Belagerung von Vukovar selbst in die Kämpfe ein. Im Mai 1992 ernannte ihn Präsident Milosevic zum Oberbefehlshaber der Armee in Bosnien.
Seither führt der General einen brutalen Feldzug gegen die Muslime, zu dem auch die Vernichtungslager um Prijedor gehören, und treibt mit den Blauhelmen ein Katzund-Maus-Spiel. Wenn der Serbe, das internationale Flugverbot de-
- so gab Delı Asmi
Schoaibi zu verstehen - den personellen Bereich dieser Gespräche neu ordnen. Dies werde zur Folge haben, daß sich Israel dann direkt
und scherzend gegenüber. Blauhelme wie Freischärler stimmen indes überein, daß der braungebrannte 51jährige strategische Intelligenz beiv mißachtend, mit seinem Gazelle-Hubschrauber zu Beratungen in Sarajevo einfliege, wirkten — so ein westlicher Augenzeuge — der belgische UN-General Briquemont
bekennen und die zwischen 1930 | Taiwan, Indonesien, Malaysia und | beitragen, das nötige Vertrauen für | Vertretern der PLO gegenübersehe, | sitzt und vom Fanatismus getrieben | und seine Offiziere „wie brave und 1945 besetzten asiatischen | den Philippinen betroffen. einen Frieden mit dem Libanon und | was Jerusalem bislang ablehnt. wird. Beide wurzeln in der Vita des | Klosterschüler“. fel
ANZEIGE
Bestischein are soinseneenn FuNdierte Fachbücher kompetenter Autoren == E72
ERICH ERLENBACH
Name 2
Dieter Dröll informiert in seinem umfassend d VERWALTEN ieter Dröll informiert in sei umfassenden un PLZ/Ort in der Praxis bewährten „Lehrbuch“ für Bewerber erg über alle Details eines korrekten Bewerbungs- VERMOGEN ber die Buchhandlung schreibens, gibt Tips für das Vorstellungsgespräch ERHALTEN und berät bei der Bewerbung im Ausland.
Erich Erlenbach stellt in seinem leicht verständlich geschriebenen Ratgeber die verschiedenen Mittel.. der Vermögensverwaltung vor und zeigt an zahlreim Eidoraich eh - chen Fallbeispielen, angefangen bei dem Berufsbewerben > erhalten anfänger mit Erbschaft bis hin zur Unternehmerer witwe, welche Anlagestrategie jeweils am zweck- DM 24,80 DM 22,- mäßigsten ist.
7 Societäts-Verlag - Pos Postfach - 60008 Frankfurt/Main
English translation
=== [Page 1] ===
--- Relevant article (German, corrected transcription from OCR) ---
Bekenntnis zur Kriegsschuld
Japan strebt nach größerer Rolle in der Weltpolitik
[Unreadable] [...] bekennen und die zwischen 1930 und 1945 besetzten asiatischen Nachbarstaaten um Vergebung bitten. Offen ist allerdings, ob die Koalition dafür auch die oppositionellen Liberaldemokraten gewinnen kann. Eine ähnliche Resolution war 1991 am Widerstand deren rechten Flügels gescheitert. Premier Hosokawa hatte Japans Eroberungspolitik und die Auslösung des Zweiten Weltkriegs im Pazifik als aggressiv bezeichnet. Tokio könne nur durch ein klares Bekenntnis zu seiner Kriegsschuld die angestrebte größere Rolle in der Weltpolitik spielen. Die Achtparteienkoalition will auch die Einrichtung eines Fonds für Kriegsopfer prüfen. Das zurückgetretene LDP-Kabinett hatte zwar [eingeräumt], daß [die] Frauen auf Anweisung der Führung in Tokio zur Prostitution in Armeebordellen gezwungen worden waren, jedoch alle Entschädigungsforderungen der sogenannten Trostfrauen mit dem Hinweis abgelehnt, es habe sich um Verfehlungen lokaler Kommandeure gehandelt. Nach Schätzungen waren davon bis zu 200 000 Frauen aus Korea, China, Taiwan, Indonesien, Malaysia und den Philippinen betroffen.
--- English translation ---
Acknowledgement of war guilt
Japan seeks a bigger role in world politics
[Unreadable] [...] acknowledge [it] and ask the Asian neighbouring states occupied between 1930 and 1945 for forgiveness. It remains open, however, whether the coalition can also win over the opposition Liberal Democrats for this. A similar resolution had failed in 1991 owing to resistance from their right wing. Prime Minister Hosokawa had described Japan's policy of conquest and the unleashing of the Second World War in the Pacific as aggressive. Tokyo could only play the larger role in world politics it was aiming for through a clear acknowledgement of its war guilt. The eight-party coalition also intends to examine setting up a fund for war victims. The resigned LDP cabinet had indeed [conceded] that [the] women had been forced into prostitution in army brothels on instruction from the leadership in Tokyo, yet had rejected all compensation claims by the so-called comfort women with the argument that it had been misconduct by local commanders. According to estimates, up to 200,000 women from Korea, China, Taiwan, Indonesia, Malaysia and the Philippines were affected.