Gerwani Archive
Researcher log in

← GA-03371

Neues Deutschland, 16 Januar 1953, S. 2: Vorwärts zum Weltkongreß der Frauen 1953!

Licensed or copyrighted source: rights remain with the author or publisher. OCR transcription for scholarly research.

Cleaned OCR text (Fair (Tesseract OCR (deu), Oct 2026); proof-reading: no (script-cleaned only)). Old Indonesian spelling has been converted to modern EYD. [Unreadable] marks text that could not be recovered. English translation below.

Text

Wer besitzt gewerkschaftlichen Kampfgeist? Die provokatorische Erklärung Walter Freitags auf der Landesdelagliertenkanferenz des DGB in Bayern, daß es „bei 80 Prozent der Mitglieder des DGB an gewerkschaftlichem Kampfgeist mangelt“ und „daß man im Ernstfall nicht auf die Masse der Gewerkschaftskollegen rechnen könne“, hat in den westdeutschen und ‚westberliner Betrieben wie eine Bombe eingeschlagen. Die Gewerkschaftskollegen sind von ihrer oberen „Führung“ alerhand gewöhnt, aber das hat ihnen selbst der davongejagte Christian Fette nicht. zu sagen gewagt, Ausgerechnet Freitag, der an der Abwürgung des Kampfes gegen das Befrlebsverfassungsgesetz im vergangenen Jahr maßgeblich beteiligt war, wagte ihnen das zu sagen. Derselbe Freitag, dem die hessischen Metall- Arbeiter und die Metallarbeiter Schleswig-Holsteins zu verdanken haben, daß sie ihre Kämpfe in dem Moment abbrechen mußten, als ihnen der Erfolg fast sicher war, Derselbe Freitag, der den gewaltigen erfolgreichen Streik der Drucker als „Politische Dummheit“ und als „gZrö- Ben Unverstand“ verleumdete, Ausgerechnet dieser Walter Freitag hat es nötig, vom gewerkschaftlichen Kampfgeist zu reden. Ist das etwa gewerkschaftlicher Kampfgeist, wenn man fortgesetzt bei den Manopolherren um gutes Wetter bittet? Wenn man sich bei ihnen immer wieder für eine „loyale und faire Zusammenarbeit“ anbiedert, wie das Freitag in seiner Neujahrsbotschaft getan hat? Oder vielleicht, wenn man trotz der Streikbereitschaft von 97 Prozent Ruhrbergarbeitern die berechtigten Forderungen der KRuhrkumpel monatelang zu verschleppen sucht? Oder wenn man gegen die wahnsinnige Bonner Preis. und Steuerpolitik keinen Finger rührt und obendrein die DGB-Kollegen; fortgesetzt vom Kampfe abzuhalten versucht, um die Adenauer-Regierung nicht nach mehr zu gefährden? Oder wenn man gegen gute Bezahlung die Herren von der Mentan-Union fartgesetzt darüber berät, wie die imperialistische Aufrüstung gesichert werden kann, wie das Walter Freitag‘ als Mitglied der „Hohen Behörde“ des Schuman-Plans tut? Oder ist das eiwa gewerkschaftlicher Kampfgeist, wenn man mit den Herren Krupp und Pferdmenges im „Deutschen Produktivitätsrat“ Zzusammensitzt und dort immer neue, raffiniertere Ausbeutungsmethaden ausknobelt? Hinter solchen Ausfällen sucht Walter Freitag nur seine elgene Feigheit, sein Ühbergehen auf die Seite der Kriegsinteressenten zu bemänteln, Es ist gut, daß die DGB- Kollegen ihm jetzt die Antwart darauf nicht schuldig bleiben. Um so eher wird der ganze Wust von aozlalen Phrasen zertrümmert werden, die Freitag In München erneut. von sich gab. Um so eher werden die Kollegen den eigentlichen Kern seiner Neujahrsbotschaft und seiner Münchener Rede begreifen, den das Blatt der Wall Street, die „New York Times“, mit Genugtuung wie folgt wiedergibt: „Freitag hat die Remilitarisierung als unvermeidlich, wenn nicht als wünschenswert hingenommen und ist darauf vorbereitet, ihr zuzustimmen.“ Die Entlarvung der doppelzüngigen Rolle dieses 1. Bundesvorsitzenden und der übrigen rechten Gewerkschaftsführer durch beharrliche Arbeit in den Betrieben. und Gewerkschaftsorganisationen ist mit eine der entscheidenden Voraussetzungen dafür, daß der prächtige gewerkschaftliche Kampfgeist, ' den die DGB-Kollegen im vergangenen Jahre an den Tag legten, weiterentwickelt wird, damit den Generalkriegspolitikern und ihren Helfershelfern die entscheidende Niederlage bereitet werden kann, W. Fr, Klagen der „New York Times“: USA-Kriegspläne in der Krise „Die Aussicht auf Ratifizierung des EVG-Vertrages hat sich in dieser Woche weiter stark verschlechtert“, schreibt der Bonner Korrespondent Drew Middleten in dem Wall Street- Blatt „New York Times“, Um die amerikanischen Kriegspläne sei es „traurig bestellt“, da die Völker Westeurppas sich nicht vor den Kriegskarren der USA epannen lassen. wollen, „An Sielle der zielbewußten Dringlichkeit sind Verzögerung und Unentschlossenheit geireten.“ Somit sehe sich die neue Eisenhower-Regierung einer „Krise der GEL TPAHSCHEN Verteidigung“ gegener. Middleton begründet diese Feststellungen mit dem Hinweis au£ zwei Faktoren, die „in sämtlichen EVG- Staaten gegen die Ratifizierung zu arbeiten scheinen“. Der ersie Faktor ist die Tatsache, daß die westeuro- Aischen Regierungen unter dem ruck ihrer Völker gezwungen sind, von der Politik. der bedingungslosen Unterwerfung unter die USA abzugehen. „Die nationalen Interessen“, betont Middleton, „machen sich im Gegensatz zu den amerikanischen Absichten erneut geltend.“ Der zweite tor ist darin zu suchen, daß sich 8 Völker Westeuropas überhaupt nicht von der Sowjetunion bedroht fühlen, „Es gab keine russischen Forderungen und keine russischen Provokationen“, stellt der „New York Times“-Korrespondent resigniert fest. Folglich muß die KEisenhower- Regierung — wie Middleton zum Ausdruck bringt ihre Energien darauf konzenirieren, durch neue Verleumdungen der Sowjetunion die Aus dem Leben unserer Partei: Kriegshysterie in Westeuropa zu steigern. Im weiteren Verlauf geines Artikels beleuchtet der Korrespondent die Lage in den einzelnen Staaten Westeuropas, wobei ihm bei der Bes trachtung der Situation in West deutschland das Eingeständnis entschlüpft, daß Adenauer mit seinem Geschrei über die Dringlichkeit der Ratifizierung der Kriegsverträge nur die Aufmerksamkeit der Bevölkerung davon ablenken will, daß die Ratlifizierung. die endgültige Teilung Deutschlands bedeutet, „Die wachsende Stimmunz für eine Revision der Verträge und der grundlegende Wunsch, die Spaltung zwischen den beiden Teilen Dautischlands nicht noch weiter zu vertiefen, haben zur Verschlechterung der Lage in Bonn beigetragen“, schreibt Middletfon, der dann unter Hinweis auf die starke Opposition in Frankreich, Italien, Belgien und anderen Ländern gegen die. Kriegsverfträge weiter feststellen muß: „Die Situntion ist auch._in einigen der anderen EVG- Staaten ungünstig.“ Massendemonstration vor dem Parlament in Kom Rom (ADN/Eig. Ber.). Am Mittwoch kam es in Rom zu einer großen Demonstration vor dem Parlament gegen den volksfeindlichen „Wahlreformentwurf“ de Gasperis. Die De- Moanstranten wurden von 1000 Polizisten und einem Regiment schwerbewaffneter Truppen überfallen. 150 Demonstranten wurden verhaftet: Professor Kuo Mo-jo: „Alle unsere Kräfte für die nationale Unabhängigkeit der Völker“ Moskau (ADN). Professar Kuo Mo-ja, Präsident der chinesischen Akademie der Wissenschaften und Träger des Internationalen Stalin- Friedenspreises, wohnte" in Mogkau einer Zusammenkunft von Delegierten des Wiener Völkerkongresses mit. sowjetischen Kulturschaffenden bel. Ansprache Er erklärte in "seiner unter anderem: „Eine große Errungenschaft gen eindeutig definiert hat. Schwächung und Isolierung des Lagers des Krieges beigetragen, Ich kann Ihnen versichern“, hoabKuo Marjo zum Schluß hervor, „daß das chinesische Volk sich noch enger mit dem Sowjetvolk zum Friedenskampf vereinigen wird. Gleichzeitig ist das mit allen friediiebenden Völkern zusammenzuarbeiten, Wir müssen alle unsere Kräfte dem Kampf für die nationale Unabhängigkeit und Sicherheit der chinesische Volk bereit, ‚Völker widmen.“ des Wiener Kongresses ist es, daß er die Quelle der internationalen Spannun- Diese Spannung entsieht überall, dort, wo die aggressive Politik der amerikanlischen. Imperialisten wirksam wird. Der Wiener Völkerkongreß hat zweifellos zur weiteren Festigung und Erweiterung des Friedenslagers und zur Helsinki (ADN). Pastor Holti, der der finnischen Delegation zum Völkerkonsreß angehörte, berichtete auf einer‘ Versammlung in der Stadt Wasa über den Kongreß, den er ala ein historisches Ereignis von. Ungewöhnlichem Ausmaß bezeichnete, „Jeder Teilnehmer“, betonte. der Pastor, „trug im Einklang mit seiner Überzeugung zur Verteidigung des Friedens bei.“ Völkerkongreß-Delegierte berichten in London Londen (ADN), 20 Versammlungen werden allein in London im Monat Januar stattänden, auf denen die Beschlüsse des Völkerkongresses Für den Frieden in Wien popularisjert und namhafte Delegierte über die Arbeit des Kongresses Bericht erstatten werden. Als Sprecher sind bekannte Persönlichkeiten vorgesehen, wie die Stalinpreisträgerin Monica Felton, der Vorsitzende des britischen Friedenskoamitees, Gordon Schaffer, der stellvertretende Vorsitzende des Weltfriedensrates, Professor Bernal, der Generalsekretär der Tabakarbeitergewerkschaft, Perey Belcher, die ehemalige Bürgermeisterin von Canterhury, Katharine Williamson, und der Vorsitzende der Organisation der Lahour-Partei in Wimbledon, Powell Evans. „Wir setzen uns für eine weltweite Friedensbewegung ein, die alle Mens schen, gleich welcher Rasse oder politischen. Überzeugung, umfaßt“, heißt es in einem vom „Daily Worker“ veröffentlichten Brief der sekretätin des Friedenskomifees von Spen Valley, Iris Ineson, an die Labour-Parteigruppe in West-Yorkshire, Iris Ineson gehört zu den 17 Mitglledern der Labour-Partei, die wegen Unterstützung des Välkerkongresses aus der Partei ausgeschlossen wurden, In ihrem Brief heißt es welter: „Wir haben von ganzem Herzen den Völkerkengreß in Wien unterstützt und #ind stolz darauf, daß wir eine Delegierte dorthin entsenden. kannten.“ Kalroa (ADN). „Die Verteidigung des Friedens ist die Pflicht eines jeden Menschen, Nur durch die Zusammenarbeit aller Menschen kann der Frieden erhalten werden“, erklärte das Oberhaupt der griechischorthodaxen Kirche in Ägypten, der Patrjarch von Alexandrien, Chrisfohoros, der in Kairo in griechischer prache erscheinenden Zeitung „Font“, Vorwärts zum Weltkongreß der Frauen 1953! Elli Schmidt zeichnete auf der DFD-Bundesvorstandssitzung Sieger im Friedensaufgebot aus Berlin (Eig. Ber). Auf der gestern im. Gehäude der Volkskammer in Berlin begonnenen Bundesvorstandssiizung des Demokratischen Frauenbundes Deutschlands wurden mit den besten Vertreterinnen der Rezirks&- und Kreisorganisationen des DFD sowie zahlreichen Vertretern der Parteien und Mässenorganisationen die neuen Aufgaben der deutschen..Frauenorganisatdon beraten. Die Sitzung stand unter der Losung: „Mit den Erfahrungen aus dem Aufgehbat der deufschen Frauen und Mütter vorwärts zum Weltkongreß der Frauen im Juni 1953 in Dänemark,“ Als besonderer Ausdruck der Verbundenheit aller demokratischen und friedliebenden Frauen der Welt mit dem DFD war die Anwesenheit von Vertreterinnen der IDFF aus der Tschechos]owakischen Republik, aus Indonesien und den USA zu werten. Die Vorsitzende des DFD-Bundesvorstandes, Elli Schmidt, behandelte in ihrem Referat die Ergebnisse des Aufgebotes der deutschen Frauen und Mütter zum Wiener Völkerkangreß, Ausgehend vom WeßSweisenden Stalin-Interview, das alle deutsche Frauen in ihrem Kampf um die Erhaltung des Friedens anspornt, schilderte Elli Schmidt die hervorragenden Erfolge des dreimonatigen Friedensaufgebotes. Als Sieger im Aufgebot der Frauen und Mütter konnten die Frauen des Bezirkes Halle ausgezeichnet werden. Unter anhaltendem Beifall betente EIN Schmidt abschließend, daß. die Frauen ein Recht auf die Schaffung eines einheitlichen, demokralischen und friedliebenden Deutschlands haben. „Wir sind uns des Steges unserer gerechten Sache sicher, denn wir haben starke Freunde: die brüderliche Hilfe der Völker der Sowietunion, der Länder der Volksdemokratie, Volkschinas und aller friedliebenden Völker der Erde,“ Der Niedergang der westdeutschen Wirtschaft Mit den weiteren Kriegsvorbereitungen der im Auftrag amerikanischer und deutscher Imperilalisten handelnden Adenauer-Clique wird die westdeutache Wirtruiniert, schaft in zunehmendem Maße besonders stark ‚die Arbeiterschaft Inflationistischea Tendenzen Frankfuri/Main (Eig, Ber.). Inflationistische Tendenzen machen sich infolge der verstärkten Kriegsvorbereitung in Westdeufschland Immer mehr bemerkbar. Der Zahlungsmittelumlauf in Westdeutschland hat sich zum Jähresende um 483 Millionen D-Mark auf 11 270 Millionen D- Mark erhöht, Er lag damit um 130 Millianen D-Mark über dem Stand vom 21. November 1952 und sogar um 1557 Millionen D-Mark über dem Stand vom 31. Dezember 19531. Zur Finanzierung neuer Rüstungsaufträge wird der’ Zahlungsmittelumlauf in den nächsten Monaten weiter steigen. Die In Anspruch genommenen Wechselkredite stiegen im Dezember um 340 Millionen auf insgesamt 2559 Millionen D-Mark, Sinkender Vichbestand Berlin (Elg. Ber.), Nach Ermitthungen des Statistischen Bundesamtes hat der Schweinehestand in Westdeutschland bla zum Dezember 1952 gegenüber dem Vorjahre um fünf Prozent ‚abgenommen, Die Zahl der für die Schweinefleischversargung im Jahr 1953 so wichtigen Läuferschweine und Ferkel lag um 5,8 bzw. Der gesamten Berliner Parteiorganisation müssen die Vorfälle ım TRO „Karl Liebknecht“ ernste Lehre sein Auch in den anderen Berliner Großbetrieben gibt es noch Mißstände Der Beschluß des Sekretariats der Bezirksleitung der SED Groß-Berlin über die „Lehren aus der Überprüfung der Parteiarbeit im Transformatorenwerk ‚Karl Liebknecht‘, Berlin-Oberschöneweide“, hat schon am Tage seiner Veröffentlichung — besonders in den Berliner Vor allem betrachten sie die Überprüfung der Parteiarbeit. im TRKO „Karl Liebknecht“ und die daraus gezogenen Schlußfolgerungen als einen entscheidenden. Schlag gegen die Agentenzentralen der Kriegstrei- ‚ber in Westberlin, die den. planmäßigen Aufbau der Grundlagen des Sozjalismus im demokratischen Sektor und in der DDR stören wollen, „Entziehen wir auch in unserem Betrieb. durch die Verhesserung der Parteiarbeit dem Klassenfeind die letzte Basis“, sa sagte der Genosse Eckell aus dem VEB WMW Großdrehmaschinenbau „7. Oktober“ in Berlin- Weißensee, „Der Beschluß trägt aber auch wesentlich zur Förderung der Kritik von unten bei, dem er gibt uns erneut die Gewißheit, daß unsere Kritik nicht auf die Dauer unterdrückt werden kann“, erklärte Kollege Hoeft aus dem Betrieb Bergmann-Borsig in Wilhelmsruh. Ein deutlicher Beweis für die Richtigkeit dieser Worte ist die Tatsache, daß am Tage der Veröffentlichung des Beschlusses des Sekretariats der Bezirksleitung zahlreiche Werktätige in. den Betrieben kritische. Hinweise auf noch bestehende Mängel und Schwächen in ihrem Werk gaben, Die Berliner Kreisleitungen stehen jetzt vor der Aufgabe, unverzüglich die in ihrem Bereich liegenden Großbetriebe aufzusuchen, die Parteiorganisationen und auch die gesamte Belegschaft beim Studium und.der Anwendung der Lehren aus ’dem Beschluß des Sekretariats der Bezirksleitung tatkräftig zu unterstützen. Wie notwendig das ist, vVeranschaulichen die folgenden Hinweise, die einige Werktätige an unsere Redaktion. herantrugen: Im VEB Grofdrehmaschinenbau „7. Oktober” In der Fräserei dieses Betriebes gab es eine rege Diskussion über den Beschluß des Sekretarlats der Bezirksleitung. Kollege Stoll sagte, daß die Arbeiter sehr daran. interessiert seien, nach: den Erfahrungen \der sowJetischen Neuerer, zu arbeiten! „Ich habe vor kurzem ein Büchlein darüber studiert; da haben wir alle noch viel zu lernen, Wir müssen aber auch tatkräftiger von der Betriebsund Parteileitung unterstützt werden. Bisher sah es da bei uns ähnlich wie im TRO „Karl Liebknecht“ aus. Uns scht z. B. eine Menge Zeit dadurch verloren, daß das Drehen der Großund Kleinstücke nicht richtig organtsiert ist, Ich selbst und auch einige meiner Kollegen haben die Werkzn 16. Januar 1953 / NEUES DEUTSCHLAND / Nr. 13, Seite 2 Großbetrieben -— lebhafte Diskussionen hervorgerufen. Die Werktäligen, mit denen Mitglieder unserer Redaktion Sprachen, unterstrichen die Notwendigkeit, jatzt in allen Großbetrieben aus diesem Beschluß Lehren. für die Verhesserung der eigenen Arbeit zu ziehen. leitung auf diesen Mißstand hin- EWwlesen und ihr gesagt, wie eine nderung: herbeigeführt werden kann, Die Werkleitung beachtete unsere Hinweise nicht.“ Schlecht sieht es im VEB WMW, auch mit den technisch-begründeten Normen aus: „Von 40000 Normen sind nur 800, das sind zwei Prozent, technisch begründet“, sagte Kollege Greipe, Er ist der Meinung, daß man hier schon viel weiter sein könnte, wenn die Partei und die Gewerkschaft die Kollegen richtig autklären würden. „Man muß-diese Fragen aber mit uns Arbeitern gemeinsam beraten“, ergänzte Kollege Hoeft. „Die Brigadiere kennen meist die Brigademitglieder zuwenig. Auch die Qualifizlerung der Frauen ist bei uns ungenügend. Da herrschen bei uns noch ziemlich veraltete Einstellungen, 2. B. haben einige Einrichter in der Mechanischen Abteilung. Angst, daß die Kolleginnen zuviel lernen könnten und sie selbst arbeitslos würden. Wenn im Beschluß des Sekretarlats der Bezirksleitung die mangelhafte Arbeit der Partei unter den Jugendlichen. in der Lehrlingsabteilung des TRO kritisiert wird, 80 sollten auch wir Schlußfolgerungen daraus ziehen, denn in unserem Betrieb kümmert man sich ebenfalls noch zuwenig um worunter und die anderen 4,1 Prozent unter der Zahl des Vorjahres, Der Bestand an Schafen ging um 120 000 zurück und ist um 340 000 geringer, als vor dem Kriege, Auch die Gesamtvorräte der westdeutschen Landwirtschaft an Fultiergetreide aus der eigenen Ernte) sind um 290000 Tannen geringer. Diese Zahlen beinhalten den Ruln vieler Eleinbauern und eine nech schlech-= ter werdende Versorgung der Bevölkerung mit landeseigenen Lebensmitieln,. Massenentlassungen in der Konsumgüterinduyustrie Düsseldorf (ADN). Die Firma Kessing & Thiele in Bünde, eine der größten. Zigarrenfabriken in Westdeutschland, hat wie erst jetzt: hekannt wird, wenige Tage vor Weirhnachten die gesamte Belegschaft auf die Siraße gesetzt. Nur wenige Sortierer sind in Kurzarbeit weiter tätig. Die Massenentlassungen wurden vargenommen, weil durch die verstärkte Aufrüstung in Westdeutschland der Lebensstandard ständie teurer wird und die Bevölkerung infolgedessen immer mehr auf Genußmittel verzichten muß,; die Qualifizierung der Lehrlinge“,. sagte Kollege Hoeft. Daß im Großdrehmaschinenbau „7. Oktober“ die Partei ihre Arbeit verbessern muß, zeigt auch deutlich das Gespräch, das wir mit dem Genossen Eckell und dem DBartailosen Kollegen Scholz führten. „In unserem Betrieb, so zz B. in den Hallen 4 und 11, gibt es noch keine Parteijgruppen“, sagten sie uns. „Deshalb spürt man von der Partelarbeit nichts: es gibt keine Aufklärungsarbeit, und man weiß nicht, woman sich mit seinen Beschwerden hinwenden 8011.“ Im Werk Bergmann-Borsig In diesem Betrieb sprachen wir mit einigen. Arbeitern der Abteilung Kesselbau, die nach dem Beschluß des Sekretariats der Bezirksleitung noch entschlassener daran gehen wallen... ihren Plan zu erfüllen und. in der Produktion noch höhere Leistungen zu vollbringen. So sind z.B, die Elektroschweißer zum Bündelschweißen übergegangen. 32 Brigaden dieser Abteilungen haben ihre Weltbewerbsverträge nicht aur erfüllt, sondern beim Bauprojekt des Kessels „Leipzig“ unter aktiver Mitarbeit der. Gütekontrolle die Qualität 30 verbessert, daß sie die Auszeichnung der Gütesonderklasse erzielten. „Aber auch bei uns glbt es Mißstände, für deren Beseitigung sich die Partei sofort einsetzen muß, Da haben wir z. B. Ende 1931 für 25 000 DM eine Schweißmaschine angeschafft, die uns die Arbeit wesent- Heh erleichtern soll, Heute noch steht sie hinter einem MRBreiterzaum und verkommt.. Der Genosse Pavel, Leiter der Abteilung Kesselbau, und der Werkstattleiter, Genosse Zillmer, die für diese Verschleuderung von valkseigenen Mitteln.mitverantwortlich sind, wurden von der Parteiorganisawerktätigen Schichten in Westdeutschland zu leiden haben. Die Abdrosselung der Friedenswirtschaft und die wachsende Verelendung der direkte Ergebnis von Aufrüstung und Schuman-Plan, das Adenauer mit der Unterzeichnung des Generalkriegsvertrages verewigen will. Bevölkerung sind das Bremer Senat gegen höheren Brotpreis Bremen (ADN). Der Bremer Senat hat sich als erste Vertretung eines - westdeutschen Landes gegen die Heraufsetzung des Preises um 25 D-Ä<Pf für ein 3-Pfünd-Konzumbrof ausgeaprochen. Unter dem Eindruck der zahlreichen Proteste gegen die von der Adenauger-Regierung verordnete Bratpreiserhöhung haben sich den KPD und SPD-Abgeordneten der Bremer Bürgerschaft verschiedene Abgeordnete: der CDU, FDP und DP angeschlossen, Typhusepidemie bedroht Süddeutschland Stuttgart (ADN). Bei der in Stuttgart und Umgebung grassiereanden Typhusseuche die durch das Massenelend starke Verbreitung gefunden hat und zu deren Bekämpfung wegen der Kriegsvorbereitungen in Westdeutschland nicht genügend Medikamente zur Verfügung stehen, sind bisher über 400 Personen erkrankt. In der Stadt Stuttgart selbst erhöhte sich am. Mittwech die Zahl der Tyrphuskranken von 227 auf 268. In Württemberg - Hohenzollern, Tübingen, Metzingen, „Baiersbronn und Frankfurt/Main sind ebenfalls Typhusfälle “aufgetreten. tion noch nicht zur Rechenschaft gezogen“, sagten uns einige Arbeiter. Der Arbeitsablauf in den verschiedenen Unterabteilungen weist außerardentliche Mängel auf, Ein Teil der Belegschaft wartet oft acht Tage und länger auf Arbeit, muß dann übermäßig hasten, um den Plan zu erfüllen. In der Zeit aber, wo der ATbeitsprozeß siackt, wird ihnen von einigen Meistern „durch die Blume“ der Bat gegeben, sich krank zu melden, wodurch der Krankensfang des Betriebes erheblich anstgigt. Unter den: Augen der Partelorganisation vollzieht sich alan hier eine Schädigung unserer Sozlalversicherung auf Kosten aller Werktätigen, Die Partei hat über dieses Problem, das im „ND“ auch ausführlich behandelt wurde, noch nicht mit den Meistern und den Arbeitern diskutiert, Die Partei verwirklicht in dieser Abteilung. nicht die führende Rolle. Nicht selten sind eg Parteilose, die der Motor sind, 50 hat z. B. ein parteilaser Kollege endlich dafür gesorgt, daß der Leiter der Abteilung Kesselbau -am nächsten Donnerstag in einer FProduktionsberätung über die Aufgaben zur Erfülung des Betriebsplanes 1953 spricht und den Arbeitern die ihnen daraus erwachsenden Aufgaben erläutert. Die Partei hat sich nicht um diese Angelegenheit gekümmert, Im Funkwerk Köpenick Auch in diesem Betrieb gab es ähnliche Hinweise auf Mängel umd Schwächen in der Arbeit der Partelorganisation. In der Abteilung Galvanik beschwerten sich die Kollegen darüber, daß ihre Kritik an Mängeln in der Arbeitsorganisatlon vom Genossen Werkleiter Boer nicht ernstgenommen. wird, Sie sagfen, daß er vor Welhnachten persönlich in der Abteilung Galvanik versprach, ihre Vorschläge zu berücksichtigen, daß sich aber nichts änderte, Das Urteil des Volkes mer häuf indet den von USA-Truppen besetzten Länderfi Zn En EN N STE Ale Anordnungen der Okkupanten, diese Aufschriffen zu beseitigen, helfen nichts, denn wenn sie heute beseitigt werden, so kann man sie morgen an der gleichen Stelle von neuem. Jesen. Das Volk bringt Ordnung in den wirren Haufen Zeichnung: aus „Ogonjok” Marcel Cachin: Frankreich will Herr im eigenen Hause sein Faris’ (ADN). Die Sitzungsperiode der französischen Nationalversammlung wurde am Dienstag mit olner Ansprache Ihres Alterspräsidenten, des kommunistischen Abgeordneten Marcel Cachin, eröffnet. Nach einer Schilderung der verhängnisvollen wirtschaftlichen Lage des Landes durch den hemmungslösen Krieaskurs‘ betonte Cachin zur. Frage der nationalen Unabhängiskeit: „Frankreich besteht auf seinem Recht, selbst über sein Schimksal zu entscheiden. Frankreich will Herr im eigenen Hause sein, Das Bestreben des Iranzüsischen. Volkes auch im Jahre. 1953 ist die Erhaltung des Friedens, die Wiederherstelung der nationalen Un- Abhängigkeit und ein Regime der sozialen, Gerechtigkeit, Alle WVersuche, das französische Valk geren das Bowjetvolk; dem es seine RBefreiung. verdankt, aufzuheizen, sind vergebens.“ Duclos gewinnt Prozeß gegen „Le Figaro” Paris (ADN). Zu. einer Geldstrafe von sechstausend Frances wurde der Herausgeber der reaktionären Pariser Zeitung „Le Figaro“ in einem Verleumdungsprozeß verurteilt, den der Sekretär der Kommunistischen Partei Frankreichs, Jacques Duelos, angestrengt hatte, Das Blatt hatte im Juli. 19532 entstallte AuszUde: Aus dem Notizbuch Jacques Duelgs’ mit verleumderlschen. Kommentaren Varöffentlicht. Das Notizbuch war Duclos bei seiner Verhaftung Ende Mai gestohlen worden, Der Herausgeber der Zeitung ist verpflichtet worden, innerhalb von acht Tassen den vollen Wortlaut einer Richtigstellung von Duelos. zu veröffentlichen, Grausige Einzelheiten über Oradour-Verhrechen Aus der Anklageschrift des Militärgerichts in Bordeaux Bordeaux (Eig. Ber), Die Verlesung der Anklageschrift im Oradour-Prozeß vor dem Militärgericht in Bourdeaux am Mittwoch enthüllte grauenvolle Einzelheiten des entsetzlichen Verbrechens der 55 1944 in Oradaoursur-Glane. Auf Mord, Teilnahme am Mord, Brandstiftung, Akte der Barbareı, Plünderung und ähnliche Verbrechen lauten die Punkte der Anklage, Die ‘(Anklageschrift schilderte im einzelnen, wie am 10. Juni 1944 Einheiten des SS-Regiments „Der Führer“ in das friedliche Oradour-sur- Glane eindrangen, den Ort und die umliegenden Bauernhöfe umstellten und in wenigen Stunden in einen Haufen rauchender Trümmer verwandelten, Von 648 anwesenden Einwohnern des Ortes kamen nur sechs mit dem Leben davon: eine Frau, die Was die Werktätligen im Beschluß vermissen Das rege Interesse, mit dem die Belegschaft des TRO den Beschluß des Sekretarlats der Bezirksleitung in allen Abijeilungen des Werkes dis- Kutfiert, Ist ein Ausdruck der engen Verburdenheit mit. ihrem Betrieb. Es unterstreicht die. Aufmerksamkeit und Aufgeschlossenheit, die die Kaolleginnen ung Kollegen der Entwicklumne ihres Transformatoren werkes enigegenbringen, Wir sind davon überzeugt: An der Belegschaft wira es nicht liegen, die bisher ungenügende Betriebsorganisation, den schlechten tfechnlischen Ablauf «des Arbeitsprozesses und die mangelhafte Arbeit der Partei wesentlich zu verbessern. Der Genosse Siegfried Franz, unser Volkskorrespandent, machte jedoch eine Bemerkung, die uns sehr wichtig erscheint: „Um aus der Stellungnahme des Sekretariafs der Bezirksleitung die richtigen Lehren zu ziehen, muß unsere Parteiorganisation mehr Hilfe und Anleitung von der Kreis- und Rezirksleitung erhalten als bisher. Das ist im Beschluß auch festgelegt. Aber ich erinnere mich hier der Stellungnahme der ehemaligen Landesteitung über die Vorfälle im Betrieb Secura, Da wurde gesagt, daß es notwendig sel, durch bessere Anleitung der Parteiorganisalionen der anderen Befriehbe Ähnliche. Vorfälle zu vers hindern. Die Bezirksleitung hat das aber — obwohl sie es damals versicherte — nicht gründlich genug getan: denn sonst hätte sich unter ihren Augen ein solcher Mißstand im TRO nicht ergeben. Die Kreisleitung und die Bezirksleitung wußten seit langer Zeit, daß sich die Parteileitung in ynserem Werk von den Massen. völlig entfernt hatte, sie er hielten laufend ernste Signale und sich mit fünf Schußwunden aus dem Fenster der brennenden Kirche stürzte. und fünf Männer, die hei den Massenerschießungen in einer Scheune durch die über sıe fallenden Leichen geschützt wurden und. sich so retten konnten, 642 Einwohner, darunter 246 Kınder einschließlich zahlreicher Säuglinge, wurden die Opfer des Blufbades, Den Zuhörern Im Gerichtssaal stiockte der Atem, als die: Unmenschlichkeiten der vertierten SS-Banditen. im einzelnen geschildert wurden: Säuglinge wurden in den Armen ihrer Mütter erschossen, junge Mädchen mit Bajonetien- niedergestochen, Alte und Kranke lebendig in ihren Betten verbrannt und schließlich ein Massengemetze! In der Kirche veranstaltet, bevor diese in Brand gesteckt wurde, haben doch nichts verändert. Das Sekretariat der Bezirksleitung sagt im Beschluß aber nicht, wie es so0weit kommen. konnte,“ __ Der Verdiente Aktivist und Meister in der Apparatestanzerei, Genosse Stanislawski, war der gleichen Meinung; „Mich (ragen die Genossen und Kollegen meiner Abteilung: ‚Warum haben die Genossen der Kreis- und Bezirksleitung, die in der Vergangenheit oft in unserem Werk waren, nicht eher eingegriffen?‘ Darauf gibt die Stellungnahme des SekrTetariats der Bezirksleitung keine Klare Antiwert, Es ist doch olflensichtlich, daß einige Genossen der Kreis- und Bezirksleitung sich über die Bedeutung der Kritik und Selbstkrilik nicht klar sind und bisher die Rolle der Arbeiterklasse unseres Betriebes bei der Herstellung der Aktionseinheit unterschätzt haben. Es bestanden sicher auch Unklarheiten in der Frage der Verschärfung des Klassenkampfes, Die Bedeutung, die unserem Großbetrieb bei der Herstellung der Einheit Berlins und Deutschlands zukommt, wurde von einigen Mitgliedern der Kreisleltung nicht richtig erkannt, Ich sehe, daß das Sekretariat der Bezirksleitung in seiner Stellungnahme eine Reihe Maßnahmen für die Bezirks- und Kreisleitung Köpenick festgelegt hat, um uns zu helfen. Ich denke aber, daß eine Vorausseizung für eine wirkliche Hilfe darin besteht, daß auch die Kreisleitung und die Bezirksleitung sich über die ideologischen Ursachen ihres Versagens klarwerden und die Ursachen ihrer im Begchluß auch zugegebenen unkämpferischen Haltung in diesem Fall öffentlich darlegen, Nur wenn auch in der Bezirks- und Kreisleitung diese ideologischen Rückstände bekämpft werden, haben wir die Garantie, daß die uns zugesicherte Hilfe und Anleitung eine ständige ist,“

English translation

=== [Page 1] === --- Relevant article (German, corrected transcription from OCR) --- Vorwärts zum Weltkongreß der Frauen 1953! Elli Schmidt zeichnete auf der DFD-Bundesvorstandssitzung Sieger im Friedensaufgebot aus Berlin (Eig. Ber.). Auf der gestern im Gebäude der Volkskammer in Berlin begonnenen Bundesvorstandssitzung des Demokratischen Frauenbundes Deutschlands wurden mit den besten Vertreterinnen der Bezirks- und Kreisorganisationen des DFD sowie zahlreichen Vertretern der Parteien und Massenorganisationen die neuen Aufgaben der deutschen Frauenorganisation beraten. Die Sitzung stand unter der Losung: „Mit den Erfahrungen aus dem Aufgebot der deutschen Frauen und Mütter vorwärts zum Weltkongreß der Frauen im Juni 1953 in Dänemark.“ Als besonderer Ausdruck der Verbundenheit aller demokratischen und friedliebenden Frauen der Welt mit dem DFD war die Anwesenheit von Vertreterinnen der IDFF aus der Tschechoslowakischen Republik, aus Indonesien und den USA zu werten. Die Vorsitzende des DFD-Bundesvorstandes, Elli Schmidt, behandelte in ihrem Referat die Ergebnisse des Aufgebotes der deutschen Frauen und Mütter zum Wiener Völkerkongreß. Ausgehend vom wegweisenden Stalin-Interview, das alle deutschen Frauen in ihrem Kampf um die Erhaltung des Friedens anspornt, schilderte Elli Schmidt die hervorragenden Erfolge des dreimonatigen Friedensaufgebotes. Als Sieger im Aufgebot der Frauen und Mütter konnten die Frauen des Bezirkes Halle ausgezeichnet werden. Unter anhaltendem Beifall betonte Elli Schmidt abschließend, daß die Frauen ein Recht auf die Schaffung eines einheitlichen, demokratischen und friedliebenden Deutschlands haben. „Wir sind uns des Sieges unserer gerechten Sache sicher, denn wir haben starke Freunde: die brüderliche Hilfe der Völker der Sowjetunion, der Länder der Volksdemokratie, Volkschinas und aller friedliebenden Völker der Erde.“ --- English translation --- Forward to the 1953 World Congress of Women! Elli Schmidt honoured winners of the peace drive at the DFD federal board session Berlin (own report). At the federal board session of the Democratic Women's League of Germany, which began yesterday in the Volkskammer building in Berlin, the new tasks of the German women's organisation were discussed with the best representatives of the DFD's district and county organisations and numerous representatives of parties and mass organisations. The session was held under the slogan: 'With the experience of the mobilisation of German women and mothers, forward to the World Congress of Women in June 1953 in Denmark.' The presence of IDFF representatives from the Czechoslovak Republic, Indonesia and the USA was seen as a special expression of the solidarity of all democratic and peace-loving women of the world with the DFD. The chair of the DFD federal board, Elli Schmidt, discussed in her report the results of the mobilisation of German women and mothers for the Vienna Congress of the Peoples. Starting from the path-setting Stalin interview, which spurs all German women in their struggle to preserve peace, Elli Schmidt described the outstanding successes of the three-month peace drive. The women of Halle district were honoured as winners of the women's and mothers' drive. To sustained applause Elli Schmidt concluded by stressing that women have a right to the creation of a united, democratic and peace-loving Germany. 'We are sure of the victory of our just cause, for we have strong friends: the fraternal help of the peoples of the Soviet Union, the people's democracies, People's China and all peace-loving peoples of the earth.'