Berliner Zeitung, 4 June 1953, S. 1: Als Friedensboten zum Weltkongreß
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Text
Perliner
9. Jahrgang
Die „Berliner Zeitung” erscheint telich. außer mont
sorge mit Beilage „Bid-'
erlag: Beriin
Sügerstr. 1011; Telegr.-Adr.: "Berinerzeitune Berlin
Vertrauen gegen Vertrauen
Unsere Intelligenz hat seit 1945 hervorragende Taten beim Neuaufbau unseres gesellschaftlichen Lebens, bei der Erfüllung unserer Pläne vollbracht, die unser Staat, unsere Regierung anerkannt und gewürdigt hat. Im Verlauf dieses Schaffensprozesses sind die Angehörigen der Intelligenz selbst andere geworden. Sie wissen, daß sie zum werktätigen Volke gehören, das ihnen große Perspektiven eröffnet, die es ihnen zum ersten Male in ihrer Geschichte erlauben, den wahrhaft menschlichen Sinn der wissenschaftlichen und künstlerischen Tätigkeit zu erfüllen. Ihre Arbeit und die Ergebnisse ihrer Arbeit dienen nicht mehr volksfeindlichen Zwecken, der Barbarei in allen ihren menschenfeindlichen Abarten, sondern den Interessen des Volkes, die mit den Interessen eines neuen, glücklichen Zeitalters der Menschheit, mit einer Blüte der Kunst und Wissenschaft zusammenfallen. Unsere Intelligenz weiß auch, daß ihre Leistungen von der Arbeiterklasse sehr hoch eingeschätzt werden, die bereit ist, die Intelligenz in jeder Weise zu fördern, weil davon Entscheidendes für die Verwirklichung des Sozialismus abhängt.
Allein die Tatsache, daß eine so hochbedeutsame Tagung der Intelligenz wie die vor kurzem in Berlin veranstaltete möglich ist, veranschaulicht das grundlegend Neue im Verhältnis von Staat und Intelligenz, von Arbeiterklasse und Intelligenz. Intelligenz und Regierung berieten zusammen;
der Stellvertreter des Ministerpräsidenten, Walter Ulbricht, sprach zu den Aufgaben und Problemen der Intelligenz, die sie gegenwärtig bewegen. Ebenso konkret und freimütig äußerten sich die Vertreter der Intelligenz zu einzelnen wichtigen Fragen der Gegenwart, aufdiesie Antwort erhielten.
Die Tagung selbst war in ihrem ganzen Verlauf ein eindeutiger Re des Ver-
Donnerstag, 4. Juni 1953
Seitung
Einzelnummas 10. P&
Nr. 126
‚bonnement: Berlin monatlich 8 DM frei
; gr frei Haus, — Anzeige:
Leitmotiv: Kampf um die Einheit
Berliner Persönlichkeiten zum „Prawda”-Artikel / Briten fordern Beendigung des Korea-Krieges
Berlin (ADN). „Der Kampf um die nationale Einheit ist ein Leitmotiv in der deutschen Geschichte, das sich mit der größten Deutlichkeit durch die Jahrhunderte verfolgen läßt.
stellung der ‚Prawda‘, daß das deutsche Volk nie aufhören wird, für die Wiederherstellung seiner Einheit zu kämpfen, entspricht Dies erklärte der Direktor des Museums für Deutsche Geschichte, Prof. Dr. Alfred Meusel, in einer Stellungnahme zum „Prawdga“-Artikel über die gegenvollständig den Tatsachen.”
wärtige internationale Lage.
Dr. Dr. Georges, Verdienter Arzt des Volkes und ärztlicher des Ludwig-Hoffmann-Krankenhauses,
Direktor
„Prawda“-Artikel test;
tragen, die Fri der j
und durch die Bloßstellung der zum Krieg Geibenden Kräfte, durch die ständige Agitation für Frieden und Einheit dazu beizutragen, daß auch die westlichen Mächte zu Verhandlungen über die friedliche Lösung der internationalen Probleme gezwungen
werden.
London (Eig. Ber./ADN). Bei ihrer Ankunft zu den Krönungsfeierlichkeiten in London gaben sämtliche Ministerpräsidenten des britischen Empire zu verstehen, daß sie Churchills Versuch,
„Es liegt an uns, unser ven dazu beizu-
Die Feststellte zum
mit der Sowjetunion wieder ins Gespräch zu kommen, billigen, Ministerpräsident Nehru stellte fest, daß er nicht nach London gekommen sei, um an Banketten teilzunehmen, sondern um mit anderen Persönlichkeiten u. a. über die Korea-Frage und andere fernöstliche Probleme zu sprechen.
Es sei keine Minute zu verlieren, heißt es in einer Erklärung des britischen Frauenkongresses.
gefordert, in Briefen und Telegrammen an die Unterhausabgeordneten die Beendigung des Krieges in Korea zu fordern und darauf zu bestehen, daß die britische Regierung für den Fall, daß die Vertreter der USA weiterhin den Gang der Waftenstillstandsverhandlungen hemmen, alle Truppen aus Korea zurückzieht. Das Exekuder KP Großbr i tische Volk aufgerufen, seine Anstrengungen für die Herbeiführung eines Waffenstillstandes in Korea und Verhandlungen zwischen den Großmächten zu verstärken und die Chance für den Frieden, die durch die Initiative der Sowjetunion gegeben worden Ist, zu er-
Die britischen Frauen werden aufhat in einer Erklärung das brigreifen. „Verhandlungen mit den führenden Männern der Sowjet-
„Tribune“, fest,
union sind die einzige Alternative in der Frage Krieg oder Frieden,“ stellt das Organ
des Bevan-Flügels der Labour-Partei,
Die Ollenhauer machen Flick zum „Ehrenbürger“
Neuer Anschlag Adenauers auf Immunität der KPD / Rente für Heydrichs Witwe / Elend der Massen
Nürnberg (ADN/Eig. Ber.. Durch einen „Drin-lichkeitsantrag“* der SPD- Stadtratsfrakiion wurde dem Kriegsverbrecher und Rüstungsmagnaten Dr. Friedrich Flick das „Ehrenbürgerrecht“ der Stadt Flick
itanshütte“ befindet, ein „Darlehen“ von 322 000 WM gewährt.
Diese verräterische Aktion rechter SPD- Führer stellt den unterwürfigen Versuch dar, die enden ee „ee
trauens der unserer Republik, zu Auseem Staat, der auch ur Staat ist, ein aneingSnch änkine Ja zu
ee die Walter ibricht in seinem grundlegenden Referat auf dieser Tagung anführte. Und es sind in Deutschland nieern Aufgaben, die es beim Aufbau zialismus zu bewältigen gilt, wie die imochanlerung ganzer Betriebe, die Entwicklung der und Veterinärwissenschaft, der Bau schöner und neuer Wohnstätten, die Erweiterung des Exports.
Dieser Wille und diese Begeisterung für den Sozialismus beherrschten die freimü- Has ‚Aussprache, die sich auf hohem Nivenu wegte. 'enn Vertreter der Intelligenz über die zumeist durch bürokratische Verschlepptingsmethoden entstandenen Unzulänglichkeiten und Schwierigkeiten sprachen, die sich vor allem in der Zusamee mit Wirtschafts- und Staatsoren immer wieder ergeben, so geschah re nur, damit eine Quelle von Verstimmungen und Verärgerungen zugestopft wird, welche die Intelligenz an der vollen Trnalkıng ihrer Aktivität behindert. Und zum Teil leidenschaftlich geäu- Bee Wunsch der Intelligenz, bei Erörterung Gebiete des
auf dem
tlichen oder künstlerischen Lebens von Anfang an beratend mit herangezogen zu werden, nicht auf der gleichen Linie? Andere Vertreter der Intelligenz übten an der noch nicht genügenden Bereitstellung von Fachliteratur aus der Sowjetunion und den Ländern der Volksdemokratien Kritik und verlangten
eine um die reichen Wissensschätze in der Sowjetunion und um die sowjetischen Erfahrungen auf dem Gebiet der Organisation und Planung wissenschaftlich-technischer Arbeiten,
Und wie hätte sich der neue, kameradschaftliche Charakter dieser beratenden Tagung der Intelligenz stärker äußern können als in den ten Walter Ulbrichts, die das Vertrauen unserer Reglerung zu unserer Intelligenz bewiesen!
Vertrauen gegen Vertrauen! Auf dieser Basis werden die bestehenden Schwierigkeiten gemeinsam überwunden werden.
Viele der Fehler und Mängel in der Zusammenarbeit unserer staatlichen Organe mit der Intelligenz sind unleugbar vorhanden.
Sie beruhen auf Fehlern in der Arbeitsweise dieser Organe, die manchmal den heutigen Aufgaben nicht gewachsen sind. In diesem Zusammenhang wurde die von Walter Ulbricht erneut erhobene Forderung nach einer abgeschlossenen Hochschulbildung unserer Staats- und Parteifunktionäre besonders begrüßt.
Diese wichtige Tagung wurde nicht als ein Abschluß, sondern als ein Beginn, ein Auftakt des wirklichen Meinungsaustausches unserer Intelligenz bewertet. Der begonnene freimütige Austausch wird seinen Niederschlag auch in der wissenschaftlichen Arbeit, in dem offenen Meinungskampf der zu gründenden wissenschaftlichen Gesellschaften finden. Die Sorgen des Kulturbundes aber sowie der Wirtschafts- und Staatsorgane sollten darin bestehen — darauf wurde in den abschließenden Äußerungen besonderer Wert gelegt —, die Vorschläge und Anregungen unserer Intelligenz positiv im Sinne der Entwicklung aller schöpferischen Energien der Intelligenz für den Aufbau des Sozialismus zu verwerten, Diese Organe mögen die bemerkenswerten und |verheißungsvollen Worte eines Repräsentanten unserer Intelligenz wohl beachten: „Die Intelligenz ist schon viel weiter voran, als es.ınsere gierungsstellen manchmal wissen!“ Dr. Schr.
war am 22. 12. 1947 von einem amerikanischen wegen an Hitlers an der
„Arisierung“ tschechoslowakischer Betriebe, der Plünderung ausländischer Gebiete und wegen Beteiligung an SS-Verbrechen 2 ter dem Druck der sicben Jahren Gefängnis verurteilt worden.
Flick wurde im Rahmen der Wiederaufrüstung Westdeutschlands im August 1950 itig entlassen. Er hatte sein riesiges Vermögen (einschließlich der Kriegsgewinne) in Höhe von 400 Millionen Westmark ohne jede Einbuße zurückerhalten und nun der Stadt Sulzbach-Rosenberg, in der sich sein größtes Werk, die „Maximi-
Als Friedensboten
Krei:
Be sich ständig estigende Atkonseinhat
Sehen Arbeiter zu erlenen Das faschistische Wochenblatt „Deutsche Stimmen“ spricht am 31. Mai wutentbrannt von „einem bemerkenswerten Linksdrali“ in der Hessens und
„die bekannten Vorfälle von Solingen und Herne“, wo die Aktionseinheit verwirklicht wurde, als „eine ungemein ernste Warnung‘
Bonn (ADN). Um noch vor den Bundestagswahlen die unerschrockensten Sprecher der westdeutschen Bevölkerung im Bundestag mundtot zu machen, ließ Adenauer Dienstag den für Gezum Weltkongreß
DDR-Delegation verabschiedet / Sowjetfrauen unterwegs nach Kopenhagen
Berlin(ADN). Zusammen mit den Delegierten aus der Volksrepublik China, aus Birma, Indonesien und Österreich wurde Mittwoch in Berlin die Frauendelegation der DDR, die an dem am 5. Juni in Kopenhagen beginnenden Weltkongreß der Frauen
feierlich „Als
Sendboten des Friedens wünsche ich Euch eine erfolgreiche Arbeit in Kopenhagen“, rief Wilhelmine Schirmer-Pröscher, Stellvertreterin des Oberbürgermeisters von Groß-Berlin, den Delegierten zu. „Die Augen der Frauen ganz Deutschlands sind in diesen Tagen auf Euch gerichtet, auf die Frauen, die geiragen vom Vertrauen des
Volkes, mit Jen westdeutschen Frauen vor dem Weltkongreß in Kopenhagen ein Bekenntnis zur Einheit Deutschlands, ein Bekenntnis zum Frieden ablegen werden.“
„Die ganze Welt ist in Bewegung im Kampf für den Frieden“, betonte unter lebhaftem Beifall bei der Verabschiedung
Beatrice Johnson (USA) als Vertreterin der IDFF. „Die geeinte Kraft der Frauen wird es niemals zulassen, daß; die Kr brandstifter ihre verbrecherischen Pläne, neues Unglück über die Völker zu bringen, verwirklichen.“
An die vietnamesische Delegation gewandt, der die dänische Regierung die Ein+ reise verweigerte, erklärte Edith Baumann, Mitglied des Bundesvorstandes des DFD, im Namen der Delegierten: „Wenn Ihr auch nicht mitfahren könnt, so wird unsere Stimme in Kopenhagen auch für Eure Interessen erschallen.“
Moskau (ADN). Zur Teilnahme am Weltkongreß der Frauen ist eine sowjetische Frauendelegation nach Kopenhagen abgereist, Der sowjetischen Abordnung gehören Wissenschaftlerinnen, Literatur- und Kunstschaffende aus allen 16 Unionsrepubliken an. Die Delegation steht unter der Leitung der Vorsitzenden des Antifaschistischen Komitees der Sowjetfrauen, Nina Popowa.
So wurde Dulles in allen arabischen Ländern empfangen
Eine Protestdemonstration der indischen Bevölkerung in Kalkutta gegen den Besuch des USA-Außenministers Dulles in Indien. Wie hier wurde Dulles in allen Ländern des Nahen und Mittleren Ostens ‚emplangen, die er ng besuchte, um sie zum
Beitritt zu dem
zu bewegen. Er mußte nach seiner Rückkehr et) Jeststellen, der Nahostpakt sei eher ein Projekt der Zukunft, als ein Projekt der Gegenwart.
und treten und nunmehr zum sechsten Mal über Anträge auf Immunitätsraub an zehn KPD- Bundestagsabgeordneten verhandeln. Dieser Ausschuß soll bereits D. über die Anträge entscheiden, um sie dann dem Bundestag zuzuleiten.
Lübeck (ADN). Die ungeheuerlichen
Kriegsverbrechen von Hitlers Sicherheitsber Heydrich, dem Henker tschechoslowakischer Patrioten, hat das Oberversicherungsamt in Lübeck jetzt als „Dienst für den Staat“ anerkannt. Der Witwe des Massenmörders ist ein Rentenanspruch gewährt und die Nachzahlung von vielen tausend WM ab 1.Dezernber 1950 zugesprochen worden.
Köln (ADN/Eig. Ber.). Während ein Kriegsverbrecher wie Flick zum „Ehrenbürger“ gemacht wird und die Witwe des SS-Massenmörders Heydrich eine lebensl Rente erhält, hausen 1100000 Menschen gegenwärtig in Westdeutschland noch in Bunkern, Nissenhütten und Barackenlagern. Diese Angaben machte der Bonner Wohnungsbauminister Neumayer während eines „Gespräches am runden Tisch“ im NWDR. Wie das „Badische Volksecho“ in Mannheim berichtet, sind 9 Prozent aller westdeutschen Studenten völlig mittellos, 94,6 Prozent verfügen monatlich für Wohnung, Ernährung, Kleidung und Studienmaterial über nicht mehr als 50 bis 150 WM. Das ist nicht einmal das Existenzminimum,
„Dreitage- -Woche
Berlin (Eig. Ber. / ADN). In den Westberliner Betrieben nehmen die Massenentbeten an = Arbeitern und Angestellten
Firma Opta-Radio in Steghr ÜSA-Sekton) hat Ende Mai sämtliche Werktätigen bis auf 420 entlassen. Die Beschäftigten arbeiten nur noch drei Tage in der Woche. x
In der Gießerei der Borsig-Werke in Tegel (franz. Sektor) wurden 50 Arbeiter
Weitere in der in der und in der Gasflaschenwerkstatt.
Der Konzernbetrieb Fritz Werner A.G.
In Marienfelde (USA-Sektor) entließ in den letzten vier Wochen wöchentlich rund 25 Arbeiter. Leitende Angestellte des Werkes kündigten Belegschaftsmitgliedern gegenüber an, daß in der nächsten Zeit rund 1000 Entlassungen erfolgen sollen. Außerdem soll für Arbeiter und Angestellte die 32-Stunden-Woche eingeführt werden.
Einen Rückgang der wa der
Westberliner
/ OTV-Funkti
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Gericht
— Erfüllungsort und Kr
Memorandum überreicht
Washington (ADN). Ein Memorandum über die Protestbewegung, die der geplante Justizmord an Ethel und Julius Rosen!
in Europa hervorgerufen hat, überreichte eine Delegation des amerikanischen Komi=. zur Rettung des Ehepaares Rosenberg inter Führung seines Vorsitzenden, Joseph Brainin, am Mittwoch im "USA-Außen-
Sie beteuern ihre Unschuld!
weisen sie darauf hin, daß sie nicht gewilt seien, durch falsche „ ihr Leben zu erkaufen,
ministerium. In dem Memorandum wird darauf hingewiesen, daß die Vollstreckung des ungerechtfertigten Todesurteils tiefste Empörung in der Öffentlichkeit Europas auslösen würde.
In einer Unterredung mit einem höheren Beamten des Justizministeriums protestierten die Mitglieder des Komitees auf das schärfste gegen das Vorgehen des Gefängnisdirektors von Sing-Sing, Bennett. Bennett hatte am Dienstag ‚athel und Julius
termin mitgeteilt, mit iin in zynischer Ausführlichkeit alle Einzelheiten ihrer Hinrichtung, die am 18. Juni erfolgen soll, bedana,
Bennett, aus Ethel und alles Rosenberg falsche „Geständnisse“ und verleumderische Erklärungen zu erpressen.
Kri
Prag (Eig. Ber). Die Techechoslowakische Republik wird im Jahre 1954 weitere 1200 koreanische Kriegswaisen und Studenten aufnehmen. 300 Studenten soll auf technischen Instituten und 200 auf U:
versitäten ausgebildet werden.
Indonesische Regierung t trat zurück
Djakarta (ADN). Die indonesische Regietung Wilopo ist Dienstag zurückgetreten.
Staatspräsident Sukarno hat den Rücktritt angenommen.
Neue Militärbesprechungen mit Tito
Belgrad (ADN). Zu Militärbesprechungen zwischen Vertretern Tito-Jugoslawiens, dem monarcho-faschistischen Griechenland und der Türkei ist eine jugoslawische Militärdelegation unter Führung des stellvertretenden Generalstabschefs, Vuckovic, nach Athen abgereist. Die Besprechungen finden im Rahmen des sogenannten Balkanpaktes, der ein Teil des aggressiven Non atlantikpaktes ist, statt.
bei Opta-Radio
am Freitag
Westberliner Senators für Wirtschaft und Ernährung für April. Im gleichen Zeitraum gingen 13 Betriebe in Konkurs, sieben verlagerten sich nach Westdeutschland und gegen weitere sieben Firmen wurde das Vergleichsverfahren eröffnet, Die Zahl der Arbeitslosen stieg um 6800.
Berlin (ADN). Eine Funktionär-Konferenz hat die Gewerkschaft im Westberliner DGB für Freitag einberufen. Auf dieser Konferenz soll zu gx Verzögerung der von den A: Dienstes in Westberlin nelockerten Erhöhung der Angestelltengehälter um 20 Prozent und der löhne für Lohnempfänger um 9 Pf. pro Stunde durch den Frontstadt- Senat Stellung genommen werden. Eine unglaubliche Brüskierung der Gewerkschaftsvertreter erlaubte sich der gegenwärtig amtierende Leiter der Westberliner Verwaltung, Dr. Walther Schreiber (West-CDU), am Dienstag. Er lehnte es ab, Vertreter der Gewerkschaft OTV und = „Deutschen
in CSR
Krkonf,
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“, die mit ihm
Press L sprechen wollten, zu
empfangen.
75000 t Getreide aus UdSSR
Rostock (ADN). Über 75000 t Getreide, davon rund 66200 t Weizen, wurden in den ersten fünf Monaten 1953 auf dem Schiffswege aus der UdSSR angeliefert. Die in diesem Jahr im Rostocker Hafen gelöschte Weizenmenge reicht aus, um daraus bei einer 72prozentigen Ausmahlung 86 750 000 Kilogramm Weizenbrot zu backen. Zum Abtransport dieser Getreidemengen vom Rostocker Hafen zu den Mühlen und Silos mußte die Reichsbahn etwa 5000 Waggons bereitstellen.
Elizabeth II. von England gekrönt
London (Eig. Ber). „Die Krönungsfeierlichkeiten sind ohne Zweifel die größten und teuersten, die Großbritannien jemals wriebie. Die Ansammlung von Königen und Kaisern und Kaiserinnen, und Prinzessinnen, Sultanen und Sultaninnen, die nach London kommen,
wirft einen dunklen Schatten auf die Vergangenheit. Nichts aber kann an der Tatsache ändern, daß die Monarchie in einer Krise ist, aus der sie nicht mehr entweichen kann“, schreibt der Londoner „Daily Worker“,
Neue Erfolge der Volksstreitkräfte
Phoengjang (ADN). Die amerikanischen Interventen und ihre Li Syng Man-Söldner verloren am 30. Mai bei den Kämpfen dstlich von Pukhangang an der koreanischen Ostfront über 300.Mann an Toten, Verwundeten und Gefangenen, berichtet „Neues China*. Damit ist die Gesamtzahl der Verluste der Interventen in diesem Raum auf 1300 Mann gestiegen,
Arbeitslosigkeit in Japan steigt Tokio (ADN). Um 100000 hat sich im März 1953 die Zahl der Arbeitslosen in Japan erhöht. Dies geht aus offiziellen japanischen Statistiken hervor,
English translation
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--- Relevant article (German, corrected transcription from OCR) ---
Als Friedensboten zum Weltkongreß
DDR-Delegation verabschiedet / Sowjetfrauen unterwegs nach Kopenhagen
Berlin (ADN). Zusammen mit den Delegierten aus der Volksrepublik China, aus Birma, Indonesien und Österreich wurde Mittwoch in Berlin die Frauendelegation der DDR, die an dem am 5. Juni in Kopenhagen beginnenden Weltkongreß der Frauen teilnimmt, feierlich [verabschiedet]. „Als Sendboten des Friedens wünsche ich Euch eine erfolgreiche Arbeit in Kopenhagen“, rief Wilhelmine Schirmer-Pröscher, Stellvertreterin des Oberbürgermeisters von Groß-Berlin, den Delegierten zu. „Die Augen der Frauen ganz Deutschlands sind in diesen Tagen auf Euch gerichtet, auf die Frauen, die getragen vom Vertrauen des Volkes, mit [den] westdeutschen Frauen vor dem Weltkongreß in Kopenhagen ein Bekenntnis zur Einheit Deutschlands, ein Bekenntnis zum Frieden ablegen werden.“
„Die ganze Welt ist in Bewegung im Kampf für den Frieden“, betonte unter lebhaftem Beifall bei der Verabschiedung Beatrice Johnson (USA) als Vertreterin der IDFF. „Die geeinte Kraft der Frauen wird es niemals zulassen, daß die Kriegsbrandstifter ihre verbrecherischen Pläne, neues Unglück über die Völker zu bringen, verwirklichen.“
An die vietnamesische Delegation gewandt, der die dänische Regierung die Einreise verweigerte, erklärte Edith Baumann, Mitglied des Bundesvorstandes des DFD, im Namen der Delegierten: „Wenn Ihr auch nicht mitfahren könnt, so wird unsere Stimme in Kopenhagen auch für Eure Interessen erschallen.“
Moskau (ADN). Zur Teilnahme am Weltkongreß der Frauen ist eine sowjetische Frauendelegation nach Kopenhagen abgereist. Der sowjetischen Abordnung gehören Wissenschaftlerinnen, Literatur- und Kunstschaffende aus allen 16 Unionsrepubliken an. Die Delegation steht unter der Leitung der Vorsitzenden des Antifaschistischen Komitees der Sowjetfrauen, Nina Popowa.
--- English translation ---
As messengers of peace to the World Congress
GDR delegation sent off / Soviet women on their way to Copenhagen
Berlin (ADN). Together with the delegates from the People's Republic of China, Burma, Indonesia and Austria, the GDR women's delegation to the World Congress of Women, which opens in Copenhagen on 5 June, was solemnly [sent off] in Berlin on Wednesday. "As emissaries of peace I wish you successful work in Copenhagen," Wilhelmine Schirmer-Pröscher, deputy lord mayor of Greater Berlin, called out to the delegates. "The eyes of the women of all Germany are on you in these days, on the women who, carried by the people's trust, together with West German women will make a declaration for German unity and for peace before the World Congress in Copenhagen."
"The whole world is in motion in the struggle for peace," stressed Beatrice Johnson (USA), amid lively applause, as the WIDF representative at the send-off. "The united strength of women will never allow the warmongers to carry out their criminal plans to bring new misfortune upon the peoples."
Addressing the Vietnamese delegation, which the Danish government had refused entry, Edith Baumann, member of the DFD federal executive, said on behalf of the delegates: "Even if you cannot travel with us, our voice in Copenhagen will also speak up for your interests."
Moscow (ADN). A Soviet women's delegation has left for Copenhagen to take part in the World Congress of Women. The Soviet delegation includes scholars, writers and artists from all 16 Union republics. It is led by the chair of the Anti-Fascist Committee of Soviet Women, Nina Popova.