Neue Zeit, 4 December 1960, S. 8: Frauen kämpfen für den Frieden / 15 Jahre IDFF
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Text
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er nieselt schon
Die ‚Spatzen pfelfen. es längst von allen: Westberliner Dächern: Die ‚Schulverhältnisse, vor allem auch der bauliche a. der Schulen, sind \wie'.so eles im Herrschaftsbereich. des „Kanzler-Kandidaten“ Brandt — eine einzige Katastrophe, “Nachdem lin verschiedenen Schulstarke Brocken:
Stadtbezirken. Demgegenüber standen
dem Stadtbezirk Pankow im demo-,
kratischen Berlin allein für die bau- Tiche Erhaltung der Schulen in diesem Jahre 606400 DM zur Verfügung;
Aber wie kann man erwarten, daß.
für die lebensnotwendigsten Bereiche ‚Geld zur Verfügung ‚steht, solange das erklärte Ziel der „Regierenden“
Berliner CDU
|. Bommentiert
gebäuden, wie u. a. im Spandauer Kant-Gymnasiim, fast. zentnerweise Putz ‚herabfiel und Lehrer‘ wie vor allem;auch die Eltern aufbrachte, sah sich die CDU-Fraktion in der Spandauer. Bezirksverordnetenversammlung ‘kürzlich veranlaßt, den Fall zu. \behandeln, Um die Bevölkerung. zu. beruhigen, verlangte man
Zukunft des Kant-Gymnasiums:
Was konnten die Herren schon als "Antwort erwarten?:So.wie:dem Bezirk. Wilmersdorf, dem die dafür angeforderten. Mittel von 220.000. auf 70.000:.DM gekürzt worden'sind, geht 08: auch den. anderen. ‚westberlingr
f Keine starken“, aus gutem Hause“ auf. der 'Anklage- ("bank': des Moabiter Jugendschöffen- ‚gerichts:' Micha, Michael‘ und Kurt-+ chen. Alle drei ‘15 Jahre: alt, alle % ‚drei‘ Sprößlinge von. Vätern, die auf Sder." Sonnenseite: "des \ Wirtschafts- 'wunders leben." Michas: Vater besitzt sogar eine Millionärsvilla mit Swim- “ mingpool, ganz wie im Film.
Schule ‚geschwänzt und!war-in: der Dahlemer; Villengegend. ‘spazieren gegangen.'Der, Vorgarten einer Villa erregte dabei, sein:Mißfallen. ‘Die
„igerichtsüblichen
Beete waren: ‚von Unkraut: über-:
“ wuchert, der Rasen nicht vorschrifts-.,
mäßig ' ‚englisch geschnitten.‘ Der:
Nillenbesitzer war seit’ Wochen’'verreist und hatte sich ‘nicht um die Gartenpflege gekümmert.
Michas.. 'borniertem Schönheitsempfinden war: diese Verwahrlosung „ein Dorn im Auge.: Er; stieg über-den Zaun,‘ entdeckte, daß‘ niemand im Hause, war, „und... beschloß, | dem Villenbesitzer einen gehörigen Denkzettel zu verpassen. „Weil seine Liederlichkeit‘ das. ganze. Land-, ‚ ‚schaftsbild verschandelte", sagte er
Die Geseizesell
N Duzfreund’ des Justizsenators bewahrte „Söhne aus gutem Hause“. vof verdienter Strafe‘
„Halb- \ sondern ‚sogenannte ‚Söhne in
Unser Preis-Kreuzworträtsel
die Atomb fnung.der Bi
um jeden Preis ist — selbst um den.
Preis von 6 Milliarden sogenannter Entwicklungshilfe, kann. man damit doch eine „bewußtere Ostpolitik“ betreiben, und „geistig und. politisch stärker“ ‘auf den Osten einwirken, Das ist,aber nicht nur das Ziel der
‚Adenauer, Strauß, Lemmer undihrer‘'
Nazi-Generale, das ist auch die Forderung. des. „Kanzler-Kandidaten“ Brandt, ‘der so: tief ‚im Frontstadtsumpf '\steckt, ' daß Staatsanwälte dutzendWeise in die Wüste geschickt werden müssen, damit krampfhaft vertüscht wird, was BDER längst jeder weiß.
Deshalb wird.es in Westberlin erst dann Geld für: Volksbildung wie für soziale ‘Zwecke. geben, wenn die Frontstadtstrategen verjagt sind und Westberlin in eine 'entmilitarisierte Freie Stadt umgeiandelt wird.,Darauf’ müssen auch die: Westberliner ER hinwirkeik Ye
le klopfte nicht
vor Gericht. Abends stieg.er wieder ie. Villa: ein, aber nicht,,um das Unkraut’ zu-jäten und den Rasen Zu schneiden, sondern umim Hause.eine sinnlose "Zerstörungsotgie, zu, ver anstalten.. Mit einem Messer. zer“ schnitt er im Schlafzimmer.sämtliche Betten und verteilte den Federinhalt auf alle Räume.
kammer nahm ‚er. Marmeladegläser und. beschmierte damit. Polstermöbel und Tapeten; Schließlich. zerhäckte er. noch. einige Tische und Schränke.
“Gnade: vor: seinen: Augen ‘fanden’ lediglich zwei Briefmarkenalben, die er. nicht "der Vernichtung aussetzte, sondern kurzerhand mitnahm., Auf. dem Heimweg‘ ‘von; dieser '„Heldentat“ "traf er ‘seine beiden Schulfreunde Michael und. Kurtchen, Vor ihnen brüstete er sich mit seinem "Zerstörungsakt. und’ erzählte wohlgefällig, wie..\er die. "Villeneinrichtung‘ des „Neureichen“ zu Freunde.’ zeigten:.; ihm \"unmißverständlich einen. Vogel,;' glaubten. kein Wort. „Geht.doch hin und überzeugt euch selbst“, empfahl..er ihnen und 208 mit seinen beiden Briefmarkenalben:heimwärts. Die beiden stiegen in‘.die Villa’ ein’ und‘' vollendeten
Aus ‚der. Speise-'
„Man; reinige:' das Gesicht “mit einem “guten. Gesichtswasser,. gönne sich zwei heiße: Kompressen, trage dann ein ‘gut verrührtes. Eigelb. auf und lasse alles zwanzig Minuten auf die.Haut einwirken. Sie;werden erstaunt- sein, wie frisch, und\voller Spannkraft ‘Sie sich wieder fühlen.“ =: Ein Rezept, das’sich jede Frau hin: und wieder einmal leisten sollte, besonders, wenn die lange. Liste der 'Weihnachtsvorbereitungen erledigt ist, Denn macht es nicht noch: einmal so viel Freude, die schönen Festtage frisch. und. strahlend im: Kreis 'unserer ‘ Lieben zu‘ begehen?
uns: noch‘ Hunderte kleiner "Rezepte
zusehen;
Schon vielen hat die Diplom Kos- IM MODERNEN GEWAND’ präsentiert sich das Erdgeschoß. des HO-Waren+ 'metikerin geholfen, mit.’einem 'ge-\'
hauses. am Alex. den. Käufern. Auch die übrigen Etagen dieser zentralen pflegten Aeußeren' auch: ihr, Selbst- BENREN EL RIR, werden demnächst „auf neu poliert“
allem für.die:berufstätige Frau sollte.
die. ‚richtige‘ Kosmetik zum’ täglichen,
Bestandteil‘ “der. Körperpflege ' gehören. Eine zu: sehr. betonte Schmink- Br „wirkt dabei allerdings niemals
erzählte uns Unionsfreundin SR: „Als wichtigster. Bestandteil meiner Arbeit sehe ich deshalb die kosmetische Beratung in den
| u Kalender der Union
Montag, 5. Dezember
Kreisverband. Lichtenberg: ‚‚Kreis-::
schulung um 19.30. Uhr,in. den Räumen des Kulturbundes Senna Ecke Bor senfelder Straße, '\ % DER
nionsfreundin: Gerti.. S;teputat ‘könnte
aufzählen, die einer Frau dazu»verhelfen, immer gut "und ‚gepflegt aus--
Bendesbiiele Surenikaller.
trieben. an“ Die. erfahrene Kosmetikerin ‘kann hier ‚bereits auf, eine erfolgreiche Tätigkeit zurückblicken.
Da: wurde auf Brigadeabenden im "Rahmen: von Vortragsreihen in den Betrieben und in ‘zahlreichen DFD-
‘Versammlungen. über die hervor- ‘
und.:Körperpflege gesprochen. Auch Steputati. vor... der: Volkshochschule hält, erfreut‘ sich Igehaften, Zus spruchs. ER
Eine ‘besondere Aufgabe 'hat Frau Steputat‘sich im Rahmen’ihrer. DFD- Tätigkeit gestellt. „Viele Hausfrauen,
die wir für. den. Produktionsprozeß
zur.:Mitarbeit in den Hausfrauenbrigaden gewinnen ‘wollen,’ gilt es,
KRvH zu UeTENEER: a, auch Ei
‘Frauen kämpfen für den
& Zudem 14. Gesamhtberliner Frauen} forum trafen sich dieser Tage Gäste ‚aus. beiden. Teilen. unserer Hauptstadt mit‘ Frauen aus Frankreich, Polen, “Bulgarie: Oesterreich und Indonesien im: Ri beckhaus, um den 15. Geburtstag ‚der IDFF' festlich ‘zu
fanden sich‘ vor 15 Jahren. zu einer Vereinigung mit ‘völlig neuem Charakter zusammen,. ‘einer. 'Organi- ‘sation, die Frauen’ ‚aller Bevölke- Tungsschichten vereinigte. Alle diese Frauen waren von‘ dem. Wunsch
Ban Zür.eine glückliche. und fried-
Rudolf’Esterle weiter der Willkür der Bonner Justiz ausgesetzt
Mit unmenschlichen Methoden, die”
an die Zeit der. faschistischen Hitler- Barbarei erinnern, versuchen’ die Adenauer-Schergen, den schwer magen-'
kranken DDR-Bürger Rudolf‘ Esterle in die. Knie zu. zwingen. Der. DDR- Bürger, der von’der Adenauer-Justiz widerrechtlich zu dreieinhalb Jahren Gefängnis. verurteilt.. wurde,: wird Hannover in strenger Einzelhaft gehalten... Bei schlechtester: Ernährung,
BRIrEBDR, von, ‚seinen a Töchtern
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hier ‚Michäs' Werk. Was nicht hietund nagelfest und: hoch. irgendwie zusammengeleimt war, würde nun Als. sie ‚schließlich 'abzogen,, war die Trümmerhaufen. Der; Sachschaden betrug. über 24.000 Westmark.....,
Freunden‘ ‘gegenüber: mit seiner Tat gebrüstet hatte, kam die Polizei den dreien schnell auf die, Spur.
‘Vom. Jugendgericht hätte 'man- nun ‚wohl erwarten dürfen, daß sie den verzogenen Knäblein,nachhaltig mit
der. Gesetzeselle aufs die N
klopfen werde, doch. das Urteil war lächerlich milde, eine Farce geradezu, Micha ‘erhielt wegen Sachbeschädigung":und. "Diebstahl sechs‘ Tage Kürzarrest, Michael‘ vier. "Wochen Dauerarrest _mit: Bewährung. und Kurtchen,.schon einige Male bei der.
Polizei notiert, sechs Monate Jugendgefängnis, ‚ebenfalls mit Bewährung, Der..:Grund. ‘der Milde: Michas Vater ist. ein. Duzfreund des. Herrn Justizsenators Kielinger«; und‘ hatte über. diesen‘ Umweg“eine härtere FREIE zehaise abgebogen.
und seiner Frau,.ist Rudolf’ Esterle
noch immer ‚der Willkür der Blut-.
richterjustiz. wehrlos ausgesetzt.
In- einem Brief. an seine ‘Frau dankte. Rudolf “Esterle allen Menschen, die durch Beweise ihrer Solidarität seiner Familie.und ihm neue Kraft geben. Aus dem:erschütternden Dokument geht u. a, hervor, daß ihm‘ die Gefängnisverwaltung: selbst die ‘Briefe seiner engsten Freunde und’ "Bekannten | vorenthält. So 'hat man sich geweigert, ihm einen Brief auszuhändigen,. den ihm Erich 'Päs-
‚sarge in das Gefängnis geschickt: Bar
Die Jugend ging empört.
Mit einem - völligen. Fiasko'' endete am Freitagabend ein von der CDU- Jügend „Junge Union“ einberufenes Forum-im Rathaus des Westberliner Bezirks Tiergarten. Die; Versammelten‘ verließen empört die ‚Versammlung,: als der’ Referent Hans-Heinz Schneider, ein und: Karrierist, die. Ausrüstung‘ der Bundeswehr mit Atomwaffen: 'propagierte und ausrief: „Wir wollen die möglichst - starke Bewaffnung ‚des Westens.“ Von den rund 100 Jugendlichen blieb “nur, etwa. ‚ein halbes Dutzend im‘ N AUTÜRES. e 3%
- BLICK AUF DEN BILDSCHIRM
„Deutscher Fernsehfunk ‚am Sonntag und Montag.
Sonntag, 4. ‚Dezember.
10.00: Flax und. Krümel, a 11.00: Das Meisterwerk,
12.157 „Kuba heute“, Filmdokumentation.
13.00: Sendung - für die Landwirtschaft: ‚In. 90 Stunden peainnl, der Kongreß!
14.00: Ueber‘ und. Ahle: „Wasser, 15.10; ‚Stacheltierparade
15.30:' „Bevor der große Regen fällt“, Brasilianischer Film: +
Remus 16.45: „Heute bei,Krügers“. 3. Folge,
waagerecht einen Begriff, der mit dem Weihnachtsfest zusammenhängt,
‚Waagerecht: 1. Bust-
17;
2 gens, 25. Gewässer, 27.
ah Vogel; 29. Papst-
1. sell 33.
Unendlichkeit, 37. Fluß in Spanien, 38, Intervall im N 'enabnn 39. Gewicht'ohne
Senkrecht: u „Bos gebirge in
Stadt in Nordasrika, 3:
‚Wässerwirbel, 5.
WEB. Schriftsteller, 6.
engl. Adelstitel, 2 ne gehöriger'! eins
slaw. Volkes, 9. PAbıc
: für „Alabama“, 12. Ne-
Artikel,’ 17. Stadt in
Japan; 19." Getränk.. 2f- Nebenflüuß des ‚Rheins, ‚24../Wasserpflanzen, 26. nieder-.
deutsch;, Häusflur, 27, Papageienart, 28.
‚breite, Straße,;30,, deutscher. Fluß, 32.\
Göttin, 34. Stadt in Schweden, Elend, 36,: Antilopenart.
Serelaanuer gelesen ergeben. 11 waagerecht, ' 15. spakrecht sowie! 35
Sie | dieses.: Lösungswort bitte, auf 'eine: Postkarte, die Sie bis zum Mittwoch, 7. Dezember,. in„den Briefkasten‘ geworfen. haben müssen.
Sie ‘nehmen dann ‚an: der Auslosung:
folgender Buchgewinne teil:
1. „Verlockung“ ‘von Jänos. Szekely;
2. „Ein paar Schritte bis zur Grenze“ von Lajos Mesterhäzi;
3. „Menschenrassen“' von, M, F.\Nesturch.
Auflösung: unseres letzten Silbenpreisrätsels
Die Gewinner in dieser Woche waren:
Goethestr. 19 E
2. (Chärlotte Weigel, Schwarzenberg)
Erzgeb., Lutherstr. 34;-
3. Johannes. Magister, Kurort Oybin, Däammweg 71.
1, -Tasso,- 2... Ampel, ‘3, Nießwurz, > Narbe, 5. Elan, ‚6. Nelke, "7. Beton, "8 Agave, ®..‚Unrat, 10. Marder. 11; Nauen, 12. Vapu. 13; Europa, 44, Steinhäger. 15 Sache, 16. Erhärd., 17. Ente, 18. Nandu, 19;
21. ping. 22. Silo,
Eduard, 25. Rasin,“ 26,
Nuance, 27. ‚Zunge..28.’ Undine, 29! Cham- Daener, 30.“ Kachel, 31. Echo,. 32. Ratte,
Kadj,''34 Rhone, 35. Imme, 36. Nike, = Gera, urg,’ı39. ‚Hapsüs, 40:
Viper, 41... Ehe, 4
“Tannenbaum,.. Nuesse, Basel, ‚Stern, Zuckerkringel,- Vesper,” Altar, Ruprecht,‘ ee ae t, Dom; Krip — ven!
"Dank und Erkinakeie $
Unter uns gesagt, es ist das Kleine, was Akzent gibt menschlichem Verkehr;
‚was: nicht immer da ist von alleine, nicht nur: wä;s:bedenkt, nein, eben mehr. TE
Nun, ich kömme 'drauf, weil: zum Advente man so vieles Liebe mir kredenzt,..':
was‘ man schließlich einfach geben.
könnte, > doch was, lieb’ verpackt war und umkränzf,
en, ve und Dran ist mehr als
wie a Zusätzlich das Herz verschenkt, wertet auf, vervielfächt jeden Falles;
ist viel mehr als man zu denken denkt;
‘Geben bringt in allen Lebenslagen
seinen Wert erst’ dadurch w ie man’s tut, am
und auch‘wie wir sagen, was wir sagen,
macht das Sagen erst so richtig güt.
Für das Handeln bleibt ein. Grundsaiz eben,
nicht nur „Arbeit ist des Lebens Zier”,
kannst im Innersten du ‚miterleben,
wird die Freude draus bei‘uns und dir,
Alex Brennglas
‚muß, selbst- wenn sie bereits älter.
Vone einem Wünsch Bee
Republikflüchtiger 'p,
1.12.55 72,12. 64.
‘'gierung der DDR. Erscheint.s lich. ‘
berufstätige Frau durchaus nicht ab» gespannt ‚und: ungepflegt aussehen‘!
ist.“ Viele ihrer‘ Zuhörerinnen haben...
sich inzwischen in den Produktions.
prozeß eingereiht.;
„Vor..allem leidet der größte Teil unserer\ in der Großstadt lebenden‘ Frauen: ‘an..einer übertrockneten Haut. Eine “sorgsame _abendliche- Reinigung mit. ‚Gesichtswasser und.
eine gute Fettereme wirken. Hier oft-* als schon Wunder.“, ‚Diesen. Hinweis, den wir abschließend von; der:
Unionsfreundin Steputat mit auf den die Liste der: Weihnachtsgeschenke‘ mit aufzunehmen. Eine "kleine Kos, metikkassette‘ wäre. doch beispiels- REINE ein nettes Präsen!
Frieden / 15 Jahre IDFF
liche Zukunft. zu kämpfen‘,sagte Meta Rothe, Sekretärin. des DED+;
Bezirksvorstandes, "einleitend.
In’ "einem eindrucksvollen WDis-:
kussionsbeitrag'. schilderte eine Vertreterin (des Sekretariats der französischen Frauenföderation die, schwie-;
rigen Bedingungen, ‘unter. denen; die dortige Frauenföderation, wie die | Friedenskämpfer Frankreichs überhaupt. arbeiten müssen. ‚E.nes ‚der wichtigsten Probleme für das fran+ zösische Volk ‘sei der, Algerienkrieg.
In der Aussprache kam zum 'Aus-, druck, daß) die Berlinerinnen eben- )
falls einen Beitrag zur Beendigung‘ ‚des Algerienkrieges. leisten: können;
Da’ auch zahlreiche Jugendliche ‚aus
N Westberlin. in. die::NATO. gesteckt)
‚werden, könne nur. dürch eine. ent- Ämilitarisierte Freie Stadt Westberlin ein ‚Riegel. vor das Treiben; der!
TESCHRERIER, geschoben ae ı Versorgungsfragen beraten Auf ' Vorschlag des Oberbürgermeisters: beschäftigte sich..der. Magi#)
Sitzung noch einmal. - mit der, schnellen. * "Durchsetzung. "des Beschlusseg des Präsidiums ‘des Ministerrats vom 10. November 1960. zur‘ | Organisierung der: Versorgung der Bevölkerung, _ Der. Sekretär des;
Magistrats, ‚Brähmer, und. ‚der Leiter, der Abteilung Handel und.)
Versorgung, Stranz, berichteten über.die bereitg eingeleiteten Schritte und schlugen weitere Maßnahmen vor.: Nach. eingehender: ‚Diskussion.‘ wurde ü.,a, beschlossen, die Mitglie-\ der des’ Magistrats jeweils für ‘bes stimmte Versorgungsgebiete und vor.
allem für'die laufende Kontrolle der chführung ' der beschlossenen Maßnahmen verantwortlich zu machen... Der: ‚Magistrat‘ wird: sich!
wöchentlich "einmal "in Anwesenheit der Vorsitzenden der Räte der Städt« bezirke mit der Versorgungslage ‚be-
17.35: ‚Zirkusluft in Dosen.
19.00: Nigeria auf.der Straße. der Freiheit. Eine Dokumentation 19.30: Die Aktuelle Kamera.‘ 20.00: „Der: letzte Besuch“. Kriminals stück
21.30:.„Die Seine trifft sich mit Paris“, 210: Sport. am. Wochenende Montag, 5. Dezember
10.00, 19.30 und nach der letzten Sendung: Die Aktuelle Kamera 5 10.20: OIRT-Festival der. heiteren Musik. Ausschnitte aus dem Fest-, konzert CSSR-DDR x
11.35: Dresdner Impressiondn..
16.00: Kinderfernsehen,
18.00: Programmvorschau‘
Sport und Musik -
Jugendfernsehen;
„Liebesschule*,
21.25: Der schwarze Kanal. RE mit Karl-Eduard von Schnitzler.
21.45: Die an am. Puls, des N Brauchen
Ein zum Nordmeer ziehendes Sturmtief gestaltet das "Wetter 'unbeständig.
Starke, an der: Küste und in den „ Kammlagen. der Mittelgebirge stürmische Südwinde. Bedeckt oder stark be ‚wölkt. Zeitweise Regen oder Schauer:
Tagestemperaturen;. bis: etwa 8, /Grad ansteigend. Nachts‘ frostfrei.: < &
tr 7.37 SU 15,55 MA 17.27. MV. 9.27,
11.75
Dezem' ea für ‚Berlin: 30;
Herausgeber: Christlich - Demokratische Unton.
Chefredakteur: Alwin. Schaper. Verlag: NEUB ZEIT (VOB), Berlin W 8. Zimmers$traße 7980, Sammel-Nr.ı 22:57 11. "Pernsdireib-Nr. 011536.
Druck: Union‘ Druckerei (VOBI, Berlin WB, Veröffentlich? unter der Lizenz. Nr. 624 des;
Presseamtes beim.Ministerpräsidenten der Res
Auflösung aus der letzten ‚Ausgabe Kreisleiste: 1. Messer, 2 a, 3. Mo PL 4 WERNER +5, Ampe:
trei Haus durch die ‚Post DM 4,— monatlidi,
Zur. Zeit ist Anzeigenpreisliste Nr. 7 gültig.
Für unverlangt eıngesandte Manuskripte wird zeine. Gewähr übernommen;.: ’
=== OCR version 2: ZEFYS ALTO full text (Staatsbibliothek zu Berlin) === ti hi9.io.9t sc&ouh itahkc ß Kacken.
gebäuden, wie u. a. im Spandauer Kant-Gymnasium, fast zentnerweise Putz herabfiel und Lehrer wie vor allem auch die Eltern aufbrachte, sah sich die CDU-Fraktion in der Spandauer Bezirksverordnetenversammluna kürzlich veranlaßt, den Fall zu behandeln. Um die Bevolkerunq zu beruhigen, verlangte man vom Bezirksamt Auskunft über die Zukunft des Kant-Gymnasiums.
Was konnten die Herren schon als Antwort erwarten? So wie dem Be zirk Wilmersdorf, dem die dafür angeforderten Mittel von 220 000 auf 70 000 DM gekürzt worden sind, geht es auch den anderen Westberliner
Stadtbezirken. Demgegenüber standen dem Stadtbezirk Pankow im demo kratischen Berlin allein für die bau liche Erhaltung der Schulen in diesem Jahre 606 400 DM zur Verfugung.
Aber wie kann mari erwarten, daß für die lebensnotwendigsten Bereiche Geld zur Verfügung steht, solange das erklärte Ziel der „Regierenden"
die Atombewaffnuna der Bundeswehr um jeden Preis ist — selbst um den Preis von 6 Milliarden sogenannter Entwicklungshilfe, kann man damit doch eine „bewußtere Ostpolitik" be treiben, und „geistig und politisch stärker" auf den Osten einwirken.
Das ist aber nicht nur das Ziel der Adenauer, Strauß, hemmer und ihrer Nazi-Generale, das ist auch die For derung des „Kanzler-Kandidaten"
Brandt, der so tief im Frontstadt sumpf steckt, daß Staatsanwälte dutzendweise in die Wüste geschickt werden müssen, damit krampfhaft vertuscht wird, was doch längst jeder weiß.
Deshalb wird es in Westberlin erst dann Geld für Volksbildung wie für soziale Zwecke geben, wenn die Frantstadtstrategen verjagt sind und Westberlin in eine entmilitarisierte Freie Stadt umgewandelt wird. Dar auf müssen auch die Westberliner energisch hinwirken.
IM MODERNEN GEWAND präsentiert sich das Erdgeschoß des HO-Waren hauses am Alex den Käufern. Auch die übrigen Etagen dieser zentralen Einkaufsstätte werden demnächst „auf neu poliert"
Jede Frau kann schön sein
Kosmetik sollte Icein Stiefkind sein / Typ für den weihnachtlichen Einkaufsbummel
Schon vielen hat die Diplonr-Kosmetikerin geholfen, mit einem ge pflegten Aeußeren auch ihr Selbst bewußtsein wiederzufinden.
„Vor allem für die berufstätige Frau sollte die.richtige' Kosmetik zum taglichen Bestandteil der Körperpflege ge hören. Eine zu sehr betonte Schmink kunst wirkt dabei allerdings niemals schön", erzählte uns Unionsfreundin Steputat. „Als wichtigster Bestand teil meiner Arbeit sehe ich deshalb die kosmetische Beratung in den Be
trieben an." Die erfahrene Kosme tikerin kann hier bereits auf eine erfolgreiche Tätigkeit zurückblicken.
Da wurde auf Brigadeabenden im Rahmen von Vortragsreihen in den Betrieben und in zahlreichen DFD- Versammlungen über die hervor ragende Bedeutung der Gesichts und Körperpflege gesprochen. Auch der Kursus, den Unionsfreundin Steputat vor der Volkshochschule hält, erfreut sich lebhaften Zu spruchs.
Eine besondere Aufgabe hat Frau Steputat sich im Rahmen ihrer DFD- Tatigkeit gestellt. „Viele Hausfrauen, die wir für den Produktionsprozeß zur Mitarbeit in den Hausfrauen brigaden gewinnen wollen, gilt es, davon zu überzeugen, daß auch eine
berufstätige Frau durchaus nicht ab gespannt und ungepflegt aussehen muß. selbst wenn sie bereits älter ist." Viele ihrer Zuhörerinnen haben sich inzwischen in den Produktions prozeß eingereiht.
„Vor allem leidet der größte Teil unserer in der Großstadt lebenden Frauen an einer übertrockneten Haut. Eine sorgsame abendliche Reinigung mit Gesichtswasser und eine gute Fettcreme wirken hier oft mals schon Wunder." Diesen Hin weis, den wir abschließend von der Unionsfreundin Steputat mit auf den Weg bekamen, lohnt sich, noch in die Liste der Weihnachtsgeschenke mit aufzunehmen. Eine kleine •Kos metikkassette wäre doch beispiels weise ein nettes Präsent.
Montag, 5. Dezember
Von einem Wunsch beseel!
Zu dem 14. Gesamtberliner Frauen forum trafen sich dieser Tage Gäste aus beiden Teilen unserer Haupt stadt mit Frauen aus Frankreich, Polen, Bulgarien, Oesterreich und Indonesien im Ribbeckhaus, um den 15. Geburtstag der IDFF festlich zu begehen.
„Frauen aus zahlreichen Ländern fanden sich vor 15 Jahren zu einer Vereinigung mit völlig neuem Cha rakter zusammen, einer Organi sation, die Frauen aller Bevölke rungsschichten vereinigte. Alle diese Frauen waren von dem Wunsch beseelt, für eine glückliche und friedliehe Zukunft zu kämpfen, sagte Meta R o t h e, Sekretärin des DFD- Bezirksvorstandes, einleitend.
In einem eindrucksvollen Dis kussionsbeitrag schilderte eine Ver treterin des Sekretariats der franzo sischen Frauenföderation die schwie rigen Bedingungen, unter denen die dortige Frauenföderation wie die Friedenskämpfer Frankreichs über haupt arbeiten müssen. Eines der wichtigsten Probleme für das fran zösische Volk sei der Algerienkrieg.
In der Aussprache kam zum Aus druck, daß die Berlinerinnen eben falls einen Beitrag zur Beendigung des Algerienkrieges leisten können.
Da auch zahlreiche Jugendliche aus Westberlin in die NATO gesteckt werden, könne nur durch eine ent militarisierte Freie Stadt Westberlin ein Riegel vor das Treiben der Friedensgegner geschoben werden.
Versorgungsfragen beraten
Freundesbriefe vorenthalten
Rudolf Esterle weiter der Willkür der Bonner Justiz ausgesetzt
Mit unmenschlichen Methoden, die an die Zeit der faschistischen Hitler- Barbarei erinnern, versuchen die Ade nauer-Schergen, den schwer magen kranken DDR-Bürger Rudolf Esterle in die Knie zu zwingen. Der DDR- Bürger, der von der Adenauer-Justiz widerrechtlich zu dreieinhalb Jahrsn Gefängnis verurteilt wurde, wird von der braunen Terronustiz in Hannover in strenger Einzelhaft ge halten. Bei schlechtester Ernährung, getrennt von seinen drei Töchtern
und seiner Frau, ist Rudolf Esterle noch immer der Willkür der Blut richter Justiz wehrlos ausgesetzt.
In einem Brief an seine Frau dankte Rudolf Esterle allen Men schen die durch Beweise ihrer Soli darität seiner Familie und ihm neue Kraft geben. Aus dem erschüttern den Dokument geht u. a. hervor, daß ihm die Gefängnisverwaltung selbst die Briefe seiner engsten Freunde und Bekannten vorenthält. So hat man sich geweigert, ihm einen Brief auszuhändigen, den ihm Erich Pas sarge in das Gefängnis geschickt hat.
Die Jugend ging empört
Mit einem völligen Fiasko endete am Freitagabend ein von der CDU- Jugend „Junge Union" einberufenes Forum im Rathaus des Westberliner Bezirks Tiergarten. Die Versammel ten verließen empört die Versamm lung, als der Referent Hans-Heinz Schneider, ein Republikflüchtiger und Karrierist, die Ausrüstung der Bundeswehr mit Atomwaffen pro pagierte und ausrief: „Wir wollen die möglichst starke Bewaffnung des Westens." Von den rund 100 Jugend lichen blieb nur etwa ein halbes Dutzend im Saal zurück.
Die Gesetzeselle klopffe nicht auf die Finger
Keine gerichtsüblichen „Halb starken", sondern sogenannte „Söhne aus gutem Hause" auf der Anklage bank des Moabiter Jugendschöffen gerichts: Micha, Michael und Kurt chen. Alle drei 15 Jahre alt, alle drei Sprößlinge von Vätern, die auf der Sonnenseite des Wirtschafts wunders leben. Michas Vater besitzt sogar eine Millionärsvilla mit Swim mingpool, ganz wie im Film.
Im Sommer hatte Micha die
Schule geschwänzt und war in der Dahlemer Villengegend spazieren gegangen. Der Vorgarten einer Villa erregte dabei sein Mißfallen. Die Beete waren von Unkraut über wuchert, der Rasen nicht vorschrifts mäßig englisch geschnitten. Der Villenbesitzer war seit Wochen ver reist und hatte sich nicht um die Gartenpflege gekümmert.
Michas borniertem Schönheits empfinden war diese Verwahrlosung ein Dorn im Auge. Er stieg über- den Zaun, entdeckte, daß niemand im Hause war, und beschloß, dem Villenbesitzer einen gehörigen Denk zettel zu verpassen. „Weil seine Liederlichkeit das ganze Land schaftsbild verschandelte", sagte er
vor Gericht. Abends stieg er wieder in die Villa ein, aber nicht, um das Unkraut zu jäten und den Rasen zu schneiden, sondern um im Hause eine sinnlose Zerstörungsorgie zu ver anstalten. Mit einem Messer zer schnitt er im Schlafzimmer sämtliche Betten und verteilte den Federinhalt auf alle Räume. Aus der Speise kammer nahm er Marmeladegläser und beschmierte damit Polstermöbel und Tapeten. Schließlich zerhackte er noch einige Tische und Schränke.
-Gnade vor seinen Augen fanden lediglich zwei Briefmarkenalben, die er nicht der Vernichtung aussetzte, sondern kurzerhand mitnahm.
Auf dem Heimweg von dieser „Heldentat" traf er seine beiden Schulfreunde Michael und Kurtchen.
Vor ihnen brüstete er sich mit sei nem Zerstörungsakt und erzählte wohlgefällig, wie er die villeneinrichtung des „Neureichen" zu Kleinholz zerhackt habe. Die beiden Freunde zeigten ihm unmißver ständlich einen Vogel, glaubten kein Wort. „Geht doch hin und überzeugt euch selbst", empfahl er ihnen und zog mit seinen beiden Briefmarken alben heimwärts. Die beiden stiegen in die Villa ein und vollendeten
hier Michas Werk. Was nicht nietund nagelfest und hoch irgendwie zusammengeleimt war, wurde nun von ihnen auseinandergenommen.
Als, sie schließlich abzogen, war die Villeneinrichtung nur noch ein Trümmerhaufen. Der Sachschaden betrug über 24 000 Westmark.
Weil Micha sich auch anderen Freunden gegenüber mit seiner Tat gebrüstet hatte, kam die Polizei den dreien schnell auf die Spur.
Vom Jugendgericht hätte man nun wohl erwarten dürfen, daß sie den verzogenen Knäblein nachhaltig mit der Gesetzeselle auf die Finger klopfen werde, doch das Urteil war lächerlich milde, eine Farce geradezu.
Micha erhielt wegen Sachbeschädi gung und Diebstahl sechs Tage Kurzarrest- Michael vier Wochen Dauerarrest mit Bewährung und Kurtchen, schon einige Male bei der Polizei notiert, sechs Monate Jugendgefangnis, ebenfalls mit Bewahrung.
Der Grund der Milde: Michas Vater ist ein Duzfreund des Herrn Justizsenators Kielinger und hatte über diesen Umweg eine härtere Bestrafung rechtzeitig abgebogen.
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BÜCK AUF DEN BILDSCHIRM
Deutscher Fernsehfunk am Sonntag und Montag
17.35: Zirkusluft in Dosen 19.00: Nigeria auf der Straße der Freiheit. Eine Dokumentation 19.30: Die Aktuelle Kamera 20.00: „Der letzte Besuch". Kriminal stück
21.30: „Die Seine trifft sich mit Paris 21.50: Sport am Wochenende
Montag, 5. Dezember
Unser f*reis~Kreux$vorträtsel
griech. Göttin. 34. Stadt in Schweden, 35. Elend. 36. Anlilopenart.
Hintereinander Belesen ergeben 11 waagerecht, 15 senkrecht sowie 35
Japan; 19. Getränk
21.
Nebenfluß des
Rheins, 24.
Wasserpflanzen. 26. nieder deutsch: Hausflur,
27. P2pageienart, 28.
bre.te Straße, 30.
deutscher Fluß, 32.
waagerecht einen Begriff, der mit dem Weihnachtsfest zusammenhängt.
Schreiben Sie dieses Losungswort bitte auf eine Postkarte, die Sie bis zum Mittwoch, 7. Dezember, in den Briefkasten geworfen haben müssen.
Sie nehmen dann an der Auslosung folgender Buchgewinne teil:
Oatth und Grhettttttim
Alex Brennglas
Auflösung ans der letzten Ausgabe
Kreisleiste: 1. Messer. 2. Rektor. 3. Motore. 4. Werder. 5. Ampere. — Skoda.
Stuntmen
Ein zum Nordmeer ziehendes Sturm tief gestaltet das Wetter unbeständig.
Starke, an der Küste und in den Kammlagen der Mittelgebirge stürmi sche Südwinde. Bedeckt oder stark be wölkt. Zeitweise Regen oder Schauer.
Tagestemperaturen bis etwa 8 Grad ansteigend. Nachte frostfrei.
SA 7.57 SU 15.55 MA 17.27 MU 9.27 am 5 Dezember.
Tagesmittel für Berlin: 30. 11. 7,5 1. 12. 5,5 / 2. 12. 6,4.
Berliner CDU kcunm&ntiA\t
Die Spatzen pfeifen es längst von allen Westberliner Dächern: Die Schulverhältnisse, vor allem auch der bauliche Zustand der Schulen, sind wie so •'vieles im Herrschafts bereich des „Kanzler-Kandidaten Brandt — eine einzige Katastrophe.
Nachdem in verschiedenen Schul
Duzfreund des Justizsenators bewahrte „Söhne aus gutem Hause vor verdienter Strafe
10.00: Flax und Krümel.
11.00: Das Meisterwerk.
18.15: „Kuba heute". Filmdokumenta tion
13.00: Sendung für die Landwirt schaft: In 90 Stunden beginnt der Kongreß
14.00: Ueber und unter Wasser.
15.10: Stacheltierparade
15.30: „Bevor der große Regen fällt".
Brasilianischer Film
16.45: „Heute bei Krügers". 3. Folge
10.00. 19.30 und nach der letzten Sen dung: Die Aktuelle Kamera
10.20: OIRT-Festival der heiteren Musik. Ausschnitte aus dem Fest konzert CSSR— DDR
11.35
: Dresdner Impressionen.
16.00: Kinderiernsehen
18.00: Programmvorschau
18.15: Sport und Musik
19.00: Jugendfernsehen
20.00: „Liebesschule".
21.25: Der schwarze Kanal. Sendung mit Karl-Eduard von Schnitzler 21.45: Die Hand am Puls des Ver brauchers
Sonntag, 4. Dezember
Herausaebert Christlich - Demokratische Union.
Chefredakteur!
Alwin Schaper Verlaej NEUE ZEIT (VOBI, Berlin W 8. Zimmeritiaße 79 80.
Sammel-Nr.i 22 « 11 Fernsdireib Nr 011 S36.
Diucki Union Druckerei (VOBI, Berlin W 8.
Veröffentlicht unter der Lizenz Nr 624 des Presseamtes beim Ministerpräsidenten der Reglerunq det DDR Erscheint sechsmal wöchent lich
Abonnementsprel* (im voraus zahlbar] frei Haus durch die Post DM 4.— monatlich.
Zur Zeit Ist Anzeiqenpreishste Nr 7 qültiq.
Für unverlanqt einqesandte Manuskripte wird.
(eine Gewahr übernommen,
Unter uns gesagt, es ist das Kleine.
was Akzent gibt menschlichem Verkehr, was nicht immer da ist von alleine, nicht nur was bedenkt, nein, eben mehr.
Nun, ich komme drauf, weil zum Ad vente man so vieles Liebe mir kredenzt, was man schließlich einfach geben konnte, doch was lieb verpackt war und um kränzt,
Dieses Drum und Dran ist mehr als alles.
wie es zusätzlich das Herz verschenkt, wertet auf, vervielfacht jeden Falles, ist viel mehr als man zu denken denkt.
Geben bringt in allen Lebenslagen seinen Wert erst dadurch w i e man's tut, und auch w l e wir sagen, was wir sagen, macht das Sagen erst so richtig rut.
Für das Handeln bleibt ein Grundsatz eben, nicht nur „Arbeit ist des Lebens Zier", kannst im Innersten du miterleben, wird die Freude draus bei uns und dir.
Waagerecht: 1. Lust spiel. 4. Fleischgericht,
8. Fluß in Italien. 10.
Gedankenblitz, 14. Ne benfluß der Donau. 16
Hafenmauer, 17. Bad im Spessart, 18. griech.
Buchstabe, 20. Gefro renes, 22. Europäer, 23.
Ferment des Kalbsmagens. 25. Gewässer, 27.
nord. Vogel, 29. Papst name, 31. selten, 33.
Unendlichkeit. 37. Fluß in Spanien, 38. Inter vall im Neunstufenabstand, 39 Gewicht ohne Verpackung, 40. Käu fer.
Senkrecht: 1. Hoch gebirge in Asien,
Stadt in Nordafrika. 3.
Wasserwirbel, 5. norweg.
Scnriftsteller, engl. Adetetitel, 7. An gehöriger eins lugoslaw Volkes 9. Abk.
für „Alabama", 12. Ne benfluß der Wolga, 13.
Artikel. 17. Stadt in
1. Tasso. 2. Ampel, 3. Nießwurz Narbe. 5. Elan. 6. Nelke. 7. Beton. 8.
Agave, 9. Unrat. 10. Marder. 11. Nauen, 12. uapu, 13. Europa, 14. Steinhager 15.
Sache. 16. Erhard 17. Ente. 18. Nandu 19.
Geier.
20. Eiche. 21.
Looping.
22. Silo,
23. Traube 24. Eduard. 25. Rasin 26.
Nuance. 27. Zunge. 28. Undine. 29. Champaener. 30. Kachel. 31. Echo, 32. Ratte.
33. Kadi. 34. Rhone. 35. Imme. 36. Nike.
37.
Gera.
38. Edinburg. 39. Lapsus. 40.
Viper. 41. Ehe.
Tannenbaum, Nuesse Engel, Stern, Zuckerkrineel, Vesper. Altar. Ruprecht, Nicolaus Andacht. Dom. Krippe.
Ad\ cutskranz.
„Verlockung" von Janos Szekely;
2. „Ein paar Schritte bis zur Grenze"
von Lajos Mesterhazi;
„Menschenrassen von M. F. Nesturch.
Auflösung unseres letzten Silbenpreisratsels Die Gewinner in dieser Woche waren:
Dorothea Czaja, Lindau/Anh., Goethestr. 19 I:
2. Charlotte Weigel, Schwarzenbcrg/ Erzgeb., Lutherstr. 34;
3. Johannes Magister, Kurort Oybin, Dammweg 71.
Auf Vorschlag des Oberbürger meisters beschäftigte sich der Magi strat in einer außerordentlichen Sitzung noch einmal mit der schnellen Durchsetzung des Schlusses des Präsidiums des Mini sterrats vom 10. November 1960 zur Organisierung der Versorgung der Bevölkerung. Der Sekretär des Magistrats, B r ä h m e r, und der Leiter der Abteilung Handel und Versorgung, S t r a n z, berichteten über die bereits eingeleiteten Schritte und schlugen weitere Maßnahmen vor. Nach eingehender Diskussion wurde u. a. beschlossen, die Mitglie der des Magistrats jeweils für be stimmte Versorgungsgebiete und vor allem für die laufende Kontrolle der Durchführung der beschlossenen Maßnahmen verantwortlich zu machen. Der Magistrat wird sich wöchentlich einmal in Anwesenheit der Vorsitzenden der Räte der Stadt bezirke mit der Versorgungslage be schäftigen.
|™| Kalender der Union
Kreisverband Lichtenberg:
Kreisschulung um 19.30 Uhr in den Räumen des Kulturbundes Stalinallee Ecke Ro senfelder Straße.
Frauen kämpfen für den
Frieden / 15 Jahre IDFF
Man reinige das Gesicht mit einem guten Gesichtswasser, gönne sich zwei heiße Kompressen, trage dann ein gut verrührtes Eigelb auf und lasse alles zwanzig Minuten auf die Haut einwirken. Sie werden er staunt sein, wie frisch und voller Spannkraft Sie sich wieder fühlen.
Ein Rezept, das sich jede Frau hin und wieder einmal leisten sollte.
besonders, wenn die lange Liste der Weihnachtsvorbereitungen erledigt ist Denn macht es nicht noch einmal so viel Freude, die schönen Festtage frisch und strahlend im Kreis un serer Lieben zu begehen? Unions freundin Gerti S,t e p u t a t könnte uns noch Hunderte kleiner Rezepte aufzählen, die einer Frau dazu ver helfen, immer gut und gepflegt aus zusehen.
R i k.
English translation
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--- Relevant article (German, corrected transcription from OCR) ---
Frauen kämpfen für den Frieden / 15 Jahre IDFF
Von einem Wunsch beseelt
Zu dem 14. Gesamtberliner Frauenforum trafen sich dieser Tage Gäste aus beiden Teilen unserer Hauptstadt mit Frauen aus Frankreich, Polen, Bulgarien, Österreich und Indonesien im Ribbeckhaus, um den 15. Geburtstag der IDFF festlich zu begehen.
„Frauen aus zahlreichen Ländern fanden sich vor 15 Jahren zu einer Vereinigung mit völlig neuem Charakter zusammen, einer Organisation, die Frauen aller Bevölkerungsschichten vereinigte. Alle diese Frauen waren von dem Wunsch beseelt, für eine glückliche und friedliche Zukunft zu kämpfen", sagte Meta Rothe, Sekretärin des DFD-Bezirksvorstandes, einleitend.
In einem eindrucksvollen Diskussionsbeitrag schilderte eine Vertreterin des Sekretariats der französischen Frauenföderation die schwierigen Bedingungen, unter denen die dortige Frauenföderation wie die Friedenskämpfer Frankreichs überhaupt arbeiten müssen. Eines der wichtigsten Probleme für das französische Volk sei der Algerienkrieg.
In der Aussprache kam zum Ausdruck, daß die Berlinerinnen ebenfalls einen Beitrag zur Beendigung des Algerienkrieges leisten können. Da auch zahlreiche Jugendliche aus Westberlin in die NATO gesteckt werden, könne nur durch eine entmilitarisierte Freie Stadt Westberlin ein Riegel vor das Treiben der Friedensgegner geschoben werden.
-rk-
--- English translation ---
Women fight for peace / 15 years of the WIDF
Inspired by one wish
For the 14th All-Berlin Women's Forum, guests from both parts of our capital met in the Ribbeckhaus with women from France, Poland, Bulgaria, Austria and Indonesia to celebrate the 15th birthday of the WIDF.
"Fifteen years ago women from numerous countries came together in an association of an entirely new character, an organisation that united women of all strata of the population. All these women were inspired by the wish to fight for a happy and peaceful future," said Meta Rothe, secretary of the DFD district executive, in her opening remarks.
In an impressive contribution to the discussion, a representative of the secretariat of the French women's federation described the difficult conditions under which the federation there, like the peace campaigners of France generally, has to work. One of the most important problems for the French people was the Algerian war.
In the discussion it was expressed that the women of Berlin, too, can make a contribution to ending the Algerian war. Since numerous young people from West Berlin are also being put into NATO, only a demilitarised Free City of West Berlin could put a stop to the activities of the opponents of peace.
-rk-