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Neue Zeit, 24 September 1965, S. 4: Selbständig und gleichberechtigt (Halme des Reises als Symbol des Glücks)

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Text

=== OCR version 1: Tesseract (deu), Oct 2026 === , ‚Eine‘ Gruppe. von Als sich ‚die Bäuerin Christa Lösch- Sie besorgte Referenten für Bäuerinner vor vielen Jahren von ihrem nennachmittage oder arbeitete selbst ge zu ‚einer a ae Norträge aus übe Themen wie eh, Peg Was will sie als’ Frau 'in dieser war und mit 'seinen Frauen‘ auf- Runde? Und wie es die Bauern von wuchs; wußte, was die Bäuerinnen jeher gewöhnt waren, unterhielten interessierte und 'wie sie am besten sie sich nicht nur über-eigene Pro-. 195' bleme, ‚sondern auch über Belange der. Bäuerinnen; keine von ihnen aber war dazu gehört worden. Das Christa Löschner nicht. Sie meldete sich zu Wort, gab Einwände,: stellte einige Forderungen. " Wenig später ern übernahm 'sie ae ‚Aufgabe, an ‚der. Gründung..der der mitzuan Bien ae Euren WELEE: gen erhiel ie nadel des VdgB.-. Die Aktivität, die die - Bäuerin bens. Löschner in den Nachkriegsnn entalten, gel hört zum ‘Wesen d ie Ki unserer irken. ae ange leitende. Mitar- Partei. Was immer die dunkelhaarige,: ee re nionsfreundin Lösch-" lebhafte Frau änpackt, ‚das tut sie ner. Ständig | er sie bemüht, die aus vollem Herzen. Wie sie uns Bäuerinnen a ihrer. Reserve her- selbst bestätigt: Sie: ist nicht „bevorzulocken. Immer wieder-ließ sich quem® für andere, Sie kritisiert, ‚Christa Löschner Neues. einfallen;..wenn ihr. etwas nicht -richtig -erscheint, sie hält mit ihrer Meinung nicht hinter dem ‚Berg zurück. Aber He redet. nicht nur, sie handelt vor eh in nen Tagihinein a Haben Sie „8 - | ehrerin ohne Lehrplan. der. ir geschlafen? Noeh ein Dir müde? Das werden.;Wir. Zs rasch ' vertreiben. Nicht allein.: Nachdem Christa, Löschner Zschopauer '; Handelschule' ' besucht. hatte, ging'sie zu Beginn derivierziger Jahre in eine land che Lehre,. anschließend ‚war sie Berufsschülerin in Pegau: Theoretischer u.) rn Unterricht sollte on aber wurde nichts;. das: Frühjahr 1945 forderte neue Entscheidungen; Zunächst wurde „Böschner Lehrerin. 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Der dritte ‚Strahl spritzt‘von der Stirnmitte aus nach-'rechts und links ab. Das'Ab- ‚trocknen geschieht mit einem w. Bien Frottiertuch. Bei fettiger Haut mischen wir di warmen 'Waschwasser. einer uß Kräuteressig bei, ‚Trockene nt Zühlt,.sieb mit.kühlem, entiii "Wasser wohler, Nach dem Waschen legen Fi ei T Schicht: Creme auf, Fettereme Bu Hals und Gesicht ist. vor allem für die trockene Haut. zu fehlen, weil, von ihr Tagesereme schlecht ‚vertragen wird, Bei fettiger. Haut eignet ia am besten’ein Hauch BETEN ler.:.; Ein Blick in den Spiegel zeigt Ihnal Sann kin ein gepflogtes ‚esicht, verhre Konmeiikeripi Q Aus aller Welt FOR 1280 KINDER soll in der.So- ‚wjetunion "eine. Schule duaen, arbeitet das-Ehepaar Töschner In de "1, Genossenschaft Typ I mit, Christa chner wurde in den Vorstand: gewählt. Eine schwere Krankheit zwang sie jedoch zum Pausieren und nunmehr. zum völligen '‘Aufgeben dieses Berufes; GOgEnErnE;Brbeiiet Frau Löschner beim Stadt Zsch: Freude am Laienspiel Gern wäre sie in der Kultur tätig, ehrenamtlich wirkt sie ‘bereits zwei ite auf diesem Gebiet. Als der Arbeitsgemeinschaft ul t auf: dem. Lande“ beim Ministerium für Kultursnimmt: sie jede Gelegenheit zu eigener. Weiterpildupk wahr. Trotz Ihrer vielfältigen din a ln, des. Dorfes mit, en leitet sie die Laienspielgruppe‘ rlott Zentralen ‚Forschungsinsfituts Mir: U Typen-. und Experimentalprojektietung von. Lehrgebäuden arbeitet ge- Wen NACH an dem: En 3 IN. DER VAR sind seit 1nes "620 Kinderkrippen und Kinder: ten gebaut worden, Vor der Revolution gab ‚es in-Aegypten keine staatlichen 'Kindereinrichtungen; EINE PFLEGESTATION für Ki der: werktätiger. Mütter wurde kürz+ kel in lich im. Kreis. 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Einige Male schon hat-die NEUE ZEIT Lyrikproben Christa Löschners veröffent- Hieht, ‚auch: DIE UNION des Bezirkes Karl-Marx-Stadt nahm sich ihrer Arbeiten an. „Es begann so simpel“, ‚erzählt Christa Löschner auf unsere ‚Frage nach den Anfängen ihresSchreibens. Als Zwölfjährige hatte sie mit Erfolg an einem. Preisausschreiben teilgenommen, Später ermunterte der an. der sine Schülerin zum Weiterschreiben, Freunde und‘ Verwandte „schuf de kleine. Gedichte, ihre‘. ersten Laienspiele entstanden, später auch Kurzszenen, Erzählungen schrieb: sie mundartlich Die Familie‘ hat volles Verständnis für Muttis ‘Hobby. 'Manchmal;' so hören wir, bleibt sogar Wichtiges im Haushalt liegen, während Mutti über ‚weißen ‘Bogen grübelt und Reim auf Reim‘ entstehen läßt, Besondere ‚Freude hatte. Unionsfreundin Christa chner während eines Aufenthaltes ’ einer Heilstätte, als sie über den Heimfunk ihren Mitpatienten manche schöne Stunde Bereiten konnte. N Die Nationale Front ine e aundin Christa Löschner als den neuen Kreistag, x HelgaLindner Die Indonesierin ist nicht mehr das braune. Inselmädchen,. das..am Südseestrand unter Palmen ihre Ian gen schwärzen Haare wehen läßt. Wir finden sie am Steuer eines Autos, wir sehen sie als Polizistin wie als Journalistin. Fast die Hälfte der Stu- +. denten. sind Mädchen, und nicht zuletzt der Außenminister eine Frau: 'Kinderreichtum: hält, die. Indonesierin nicht.davon-ab, an.die Oeffentr lichkeit zu treten, Sie bindet sich‘den 1990 Sarong ‘um, knüpft ihn über ‘der und setzt ihr Baby hinein, so daß sie es im 'Kino, bei einer Versammlung oder gar'bei: einem Fußballspiel immer bei sich tri Auch. ist, sie durchaus ‚nicht mehr: gewillt, sich..dem jahrhun-. derte-alten Vorrecht.des-Mannes der en 7 Feuerwehr, Das:.Ziel ist ‚übrigens,: 100 Y magerer u % g Tome. ,. fettet und nehmen kaum SINNENDE, Balfandchadlerung G86 ‚Dresdner AAneenT. Fred’ Walter, Halmie des Reises als Symbol des Glücks wu 2 ‚Über das.Leben der'Indonesierin-/ Selbstä indig und gleichberechtigt Polygamie zu unterwerfen; ’das der Islam erlaubt und das in ‚Indonesien von staatlicher Seite auch noch nicht ren. verboten wurde. Sie ist selbständiger ‚geworden, wählt ihren Mann selbst, entscheidet mit über die Zukunft der Kinder und steht im politischen Leben:: leignpesschHit neben ‚dem: u Sal Abdullah, gebürtig 2 Su 4:, aber schon über zehn.J: in Djakarta lebend, arbeitet in ne Größhandelsfirma für Brillen. Ich traf sie gerade zu Hause an, als sie von’ der Arbeit zurückgekehrt war‘, und.die müden Beine für ein paar Minuten. von sich streckte. Ihre Tochter:'brachte auch bald den Reis, und dazu hatte sie Rendang gebraten, ein schmäckhaftes sumatrani ch ii ieht. Aut Weise werden die Metallteile gean.) jpezii ler. und Iuju “und. Lis, die beiden Tüngsten; sollen "Knoli Allmäblieh:nelimen en (die. pe; &hen wieder den. Platz in unseren Fenstern -ein, ‘Die Heimat:.dieser Zwiebelpflanze ist. das Mittelmeergebiet. Die Gärtner:haben mit ‚züch-". terischem. Fleiß | viele. Sorten ent-. viel und: sie werden. Tre Unmittelbar" nach..dem 'enn: wir. den eg ve ae les jer ‚zum Blühen zu, bringen. Wer. die Pflanze in das warme‘ Wohnzimmer stellt; erweist ihr einen Bärendienst, jen. Tagen werden In einem Raume mit der üblichen Zifnmertemperatur "fühlt, sich ei' noch so gesundes Alpenveilchen nicht. wohl. Es verlangt, nach einem hellen, aber vor allem kühlen Standort, Während der Blütezeit darf die Temperatur auf keinen Fall plus, zwölf Grad übersteigen; sonst arbeiten die Blätter ‚zu. stark, und’der Flor ‚geht _ ein. Günstig ist meist,der Platz zwischen den Doppelfenstern. Hier 'müs- >». darauf: ten;.daß bei‘. Fröst und Eisblumen"an 'den Schei- - sen. wir..nur ben: die; Kälte: etwas ‚abgedämmt wird; Dazu nehmen wir einen Bogen: Papier; den: wir zwischen Außenfenster Bin da Anae| stellen; ag ‚aber nnenfenster. einen: Keinen $ı Weser sc sollte man das ‚Alpenveil: chen regelmäßig, jedoch nicht reichlich. Hier gilt der Grundsates je kälter; dein weniger, Wasser, Auch goll man das. Gießwasser immer am; ‘"Topfrande zugeben, niemals ‚mitten die Pflanze hinein, Wassertropfen ' Br der Knolle bleiben gern an den Stielansätzen hängen und führen: so leicht zur,..Fäulnis. Aus. diesem Grunde darf...man_ welke nicht einfach abreißen; denn ‚dabei bilden. sich‘ kleine Wunden an den die in’ frischer geraspelter Kokostiuß Sue scharfem Paprika paniert wa- Wir kommen ins Gespräch über die äglichen Pflichten, die jeder der vier Töchter aufgetragen sind, und.natürlich “auch über deren Zukunft, Nicht so, einfach,: zumal ‘die’ Mutter für. Lebensunterhalt und Bildung allein’sorgt. Aber sie:hat ganz genaue re Vorstellungen. Die 'Aelteste, ‚Lilly, soll im April die Aufnahmeprüfung für das Jura-Studium an der Universitas Indonesia ablegen, Fiffl besucht die erste. Klässe..einer -Apotheker-. assistenten-S; h Am besten drehen wir ‚die's auf alle Fälle auch ‚die Obersghule, 'Stiele Bi eb ‚daß;;nogh. ein Stumpf. besuchen: Frau Sals Wunsch D a NeRBIEIb, a: daß 2 Kinder einen, guten, Beruf, estiöseh Yerblühen‘ be- + ten und daß es ihnen gut geht, ler Er Ei eine Ruhezeit, In. diesem. Sinne "hat. sie.ein: paar ränken 'wir..unsere Wassergaben: Halme.mit frischen Reiskörnern über allmählich ein, so vergehen auch die die Tür ‚gehängt 'als Symbol des, Blätien, Die. Knölle, sammelt nun Reichtums. und Glücks, irstoffe IA Eine ganz andere Vorstellung hat Dial fühl sie ‚sich jetzt. wohl, Frau Sutija, Sie flel/mir auf, als sie 'sie nicht in ihrem " Erholungsschlart gerade im Begriff ‘war; ihren Regen- zu stören, gieße man sehr, wenig, Zur. schirm aufzuspannen’und das „Haus ‘Abhärtung der ‘Pflanze stellen wir.‘ der Frau“ zu verlassen! Ihre Kebaja, 'sier auf den 'Balkon. oder auf. das. die traditionelle Bluse der Indonesie- äußere Fensterbrett. rin, war von -tiefroter Spitze, dazu: Ab-Juni kann man dahh PM, trug sie den Sarong-im öriginäl jäva- mit der „Kuli beginnen; An einem nischen Muster und Farbton: Sie ist hellen, aber. nicht zu sonnigen, Zigarettenverkäuferin, Ich. frage, Standort geben wir etwas mehr wasauch sie nach der Zukunft. Ihr, Tea, Traum. ser. Bei’Tri K. ist ein kleiner Laden.. BE man “Kot jenfin in ° Diakarta. tenmark, 1 Weiß- oder 50.8 h Zwiebel, K! ch. ER . Das ‚Fischfilet wird mit.den eingezweimal durch den Fleischwolf gedreht und mit den Eiern vermischt, (Bevor, man Fisch zu Hackmasse verarbeitet, dreht man etwas Speck gibt es AN, gen Fleischwolf. ai ee: in den farbigen Effekt; Paris. = Ye federn verrät die Eleganz t. Das le Modell. zieht; den. m Volanis. Man würzt die rohe Fischmasse mit Salz, Koch Möglichk mit Zi nenschale und hüllt sie in vorgekochte, mehrfach _ aufeinandergelegte Weiß- oder Wirsingkohlblätter. Dann gibt man diese. großen Wickel in eine gut_ gefettete feuerfeste Form, übergießt sie mit verdünntem Tomatenmark,. ‚bestreut sie mit kletngeschniktahem Räucherspeck und läßt. sie in der Röhre etwa 30 ‘Minuten dämpfen. Als, Beilage eignen sich Kartoffeln oder ‚Risotto, Goldbarseh in englischer Soße 1000: g Goldbarsch,: 150-200 Meerrettich, 14/; 1 Milch, 5 Scheiben Weißbrot, 50 g-Margarine;‘2 Eier, Der ' geputzte,“ gewäschene Fisch wird in Portionen geschnitten "ünd müß in leicht gesalzener Milch | = ‚ohne "Rinde. schneidet. man in kleine Würfel ünd- weicht es einige Zeit’in Milch ein, Etwa!/s ] Milch Milch gibt man dann: die geweichte Semmel, verrührt alles gut zu einer sämigen Soße und gibt dann noch | etwas Milch, in der der Fisch gargezogen. ist, dazu. In die Soße rührt | n man nun, ohne nöchmals kochen zu lassen, den geriebenen Meerrettich und das gehackte, nicht zu hart gekochte Ei, von (dem man einen Teil zurückläßt und beim Anrichten über ’ die Soße streut.. Als Beilage serviert N un am besten ‘einen mild 'abgeimeckten Weißkohlsälat oder auch Warkwarzein, Ulak praktischer Wink. SLÄCKLEDER wird. am besten mit ‚roher Milch behändelt, die man anläßt, Dann wird mit einer und. halbierten Zwiebel ne und Hochglanz mit ‘weichem Tuch „auf poliert, sichert auch: bei’feuchtem; nebligem Wetter den guten Sitz Ihrer Frisur, -Außerdem-enthält:der. Haarbalsam reinen, Birkensaft, biologisch aktive Wirkstoffe, macht das Haar: ‚geschmeidig, elbt Ihm. PORkIRNSG Gldnz und Mu „Stengel === OCR version 2: ZEFYS ALTO full text (Staatsbibliothek zu Berlin) === FÖR DE FRAU Gedichte für die Freunde im Dorf ober die vielseitige Arbeit der Unionsfreundin Christa LösaSner Als sich die Bäuerin Christa Lösch ner vor vielen Jahren von ihrem Mann zu einer Bauernversammlung der Krumhermersdorfer mitnehmen ließ, begegnete man ihr reserviert: Was will sie als Frau in dieser Bunde? Und wie es die Bauern von jeher gewöhnt waren, unterhielten Bie sich nicht nur über eigene Pro bleme, sondern auch über Belange der Bäuerinnen; keine von ihnen aber war dazu gehört worden. Das gefiel Christa Löschner nicht. Sie meldete sich zu Wort, gab Einwände, Stellte einige Forderungen. Wenig später schon übernahm sie die Aufgabe, an der Gründung der Kreisbäuerinnenkommission mitzu wirken. Jahrelange leitende Mitar beit folgte für Unionsfreundin Lösch ner. Ständig war sie bemüht, die Bäuerinnen aus ihrer Reserve hervorzulocken. Immer wieder ließ sich Christa Löschner Neues einfallen: Sie besorgte Referenten für Bäuerin nennachmittage oder arbeitete selbst Vorträge aus über Themen wie Kindererziehung, Geflügelzucht. Sie, die in diesem Erzgebirgsdorf geboren war und mit seinen Frauen auf wuchs, wußte, was die Bäuerinnen interessierte und wie sie am besten zueinanderfänden. 1957 wurde Frau Löschner für ihre Arbeit mit der Medaille für ausgezeichnete Leistun gen geehrt, 1964 erhielt sie die Ehren nadel des VdgB. Die Aktivität, die die Bäuerin Christa Löschner in den Nachkriegsjahren entfaltete, gehört zum Wesen der heute Einundvierzigjährigen, Mitglied des Kreisvorstandes unserer Partei. Was immer die dunkelhaarige, lebhafte Frau anpackt, das tut sie aus vollem Herzen. Wie sie uns selbst bestätigt: Sie ist nicht..be quem" für andere. Sie kritisiert, wenn ihr etwas nicht richtig er scheint, sie hält mit ihrer Meinung nicht hinter dem Berg zurück. Aber sie redet nicht nur, sie handelt vor allem. Lehrerin ohne Lehrplan Nachdem Christa Löschner die Zschopauer Handelschule besucht hatte, ging sie zu Beginn der vierzi ger Jahre in eine landwirtschaftliche Lehre, anschließend war sie Berufs schülerin in Pegau: Theoretischer und praktischer Unterricht sollte Vorbe reitung sein für ein künftiges Hoch schulstudium. Aus diesem Studium aber wurde nichts; das Frühjahr 1945 forderte neue Entscheidungen. Zunächst wurde Christa Löschner Lehrerin. Unter schwierigsten Bedin gungen unterrichtete sie an der Zschopauer Berufsschule. Lehrpläne gab es damals noch nicht. „Manche Nachtstunde habe ich damit ver bracht", erinnert sich Frau Löschner, „aus meinen eigenen Schulbüchern Lehrstoff herauszusuchen, Pläne auf zustellen, um den Unterricht sinnvoll gestalten zu können. 1948 legte die junge Lehrerin ihre erste Prüfung als Pädagogin ab. Nach ihrer Heirat im folgenden Jahr mußte Frau Löschner den ihr lieb gewordenen Lehrberuf aufgeben. Fortan widmete sie sich der Arbeit 'n der Landwirtschaft, für die sie ja beste Voraussetzungen mitbrachte. Seit 1960 arbeitet das Ehepaar Löschner in der Genossenschaft Typ I mit, Christa Löschner wurde in den Vorstand ge wählt. Eine schwere Krankheit zwang sie ledoch zum Pausieren und nun mehr zum völligen Aufgeben dieses Berufes. Gegenwärtig arbeitet Frau Löschner beim Rat der Stadt Zschopau. Freude am Laienspiel Gern wäre sie in der Kultur tätig, ehrenamtlich wirkt sie bereits zwei Jahrzehnte auf diesem Gebiet. Als Mitglied der Arbeitsgemeinschaft „Kulturarbeit auf dem Lande" beim Ministerium für Kultur nimmt sie jede Gelegenheit zu eigener Weiter bildung wahr. Trotz ihrer vielfältigen Verpflichtungen spielt Unionsfreun din Löschner in der Laienspielgruppe des Dorfes mit, zudem leitet sie die Laienspielgruppe der Freiwilligen Feuerwehr. Das Ziel ist übrigens, beide Gruppen zusammenzulegen. Seit kurzem begleitet eine der bei den Töchter Mutti zum regelmäßigen Spielen. Ein weiteres Betätigungsfeld für die so interessierte Frau ist der Zir kel schreibender Arbeiter inZschopau, dessen Mitbegründer sie ist. Und schließlich fährt Frau Löschner noch regelmäßig nach Karl-Marx-Stadt, um an der Arbeitsgemeinschaft Dramatik teilzunehmen. Für zu Hause gibt es dann meist Aufgaben, auf: Kleine Szenen sind zu schreiben. Das Schreiben hat ihr, der ehe maligen LPG -Bäuerin, den Titel einer „schreibenden Genossenschafts bäuerin" eingebracht. Einige Male schon hat die NEUE ZEIT Lyrik proben Christa Löschners veröffent licht, auch DIE UNION des Bezirkes Karl - Marx - Stadt nahm sich ihrer Arbeiten an. „Es begann so simpel", erzählt Christa Löschner auf unsere Frage nach den Anfängen ihres Schrei bens. Als Zwölfjährige hatte sie mit Erfolg an einem Preisausschreiben teilgenommen. Später ermunterte der Deutschlehrer an der Handelsschule seine Schülerin zum Weiterschreiben. Für Freunde und Verwandte schuf sie kleine Gedichte, ihre ersten Laienspiele entstanden, später auch Kurzszenen. Erzählungen schrieb sie mundartlich um. Die Familie hat volles Verständnis für Muttis Hobby. Manchmal, so hören wir, bleibt sogar Wichtiges im Haushalt liegen, während Mutti über weißen Bogen grübelt und Reim auf Reim entstehen läßt. Besondere Freude hatte Unionsfreundin Christa Löschner während eines Aufenthaltes in einer Heilstätte, als sie über den Heimfunk ihren Mitpatienten manche schöne Stunde bereiten konnte. Die Nationale Front nominierte Unionsfreundin Christa Löschner als Kandidatin für den neuen Kreistag. Helga Lindner Frisch in den Tag hinein Haben Sie gut geschlafen? Noeh ein wenig müde? Das werden wir rasch vertreiben. Nicht allein die Dusche weckt die Lebensgeister, auch die morgend liche Gesichts pflege bringt Ih rem Körper Fri sche, Elastizität und das innerliche Gleichgewicht. Eine normale Haut sollten wir bei der Morgentoilette warm waschen und kalt nachspülen. Man kann das Gesicht auch mit einer feinstrahligen Brause abspritzen. Wir beginnen un ter dem Kinn, dann führen wir den Strahl zunächst nach rechts und dann nach links bis zu den Ohren hinauf. Der zweite Strahl beginnt am Kinn, geht bis zu den Augen und seitlich weg zu den Schläfen. Der dritte Strahl spritzt von der Stirnmitte aus nach rechts und links ab. Das Ab trocknen geschieht mit einem wei chen Frottiertuch. Bei fettiger Haut mischen wir dem warmen Waschwasser einen Schuß Kräuteressig bei. Trockene Haut fühlt sich mit kühlem, enthärtetem Wasser wohler. Nach dem Waschen legen wir eine Schicht Creme auf. Fettcreme auf Hals und Gesicht ist vor allem für die trockene Haut zu empfehlen, weil von ihr Tagescreme schlecht vertra gen wird. Bei fettiger Haut «ignet sich am besten ein Hauch Schwefel puder. Ein Blick in den Spiegel zeigt Ih nen dann ein gepflegtes Gesicht, ver sichert Ihnen Ihre Kosmetikerin Charlotte Aus oller Welt FÜR 1280 KINDER soll in der So wjetunion eine Schule entstehen. Eine Gruppe von Architekten des Zentralen Forschungsinstituts für Typen- und Experimentalprojektierung von Lehrgebäuden arbeitet ge genwärtig an dem Entwurf. IN DER VAR sind seit 1963 rund 620 Kinderkrippen und Kindergar ten gebaut worden. Vor der Revolu tion gab es in Aegypten keine staat lichen Kindereinrichtungen. EINE PFLEGESTATION für Kin der werktätiger Mütter wurde kürz lich im Kreis Leipzig-Land eröffnet. Sie betreut Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren, die nach Krankheit noch nicht wieder in den Kinder garten gehen können. Halme des Reises als Symbol des Glücks über das Leben der Indonesierin / Selbständig und gleichberechtigt Die Indonesierin ist nicht mehr das braune Inselmädchen, das am Südseestrand unter Palmen ihre lan gen schwarzen Haare wehen läßt. Wir finden sie am Steuer eines Autos, wir sehen sie als Polizistin wie als Journalistin. Fast die Hälfte der Stu denten sind Mädchen, und nicht zu letzt ist Indonesiens stellvertreten der Außenminister eine Frau. Kinderreichtum hält die Indone sierin nicht davon ab, an die Oeffentlichkeit zu treten. Sie bindet sich den Sarong um, knüpft ihn über der Schulter zusammen und setzt ihr Baby hinein, so daß sie es im Kino, bei einer Versammlung oder gar bei einem Fußballspiel immer bei sich tragt. Auch ist sie durchaus nicht mehr gewillt, sich dem jahrhunderte-alten Vorrecht des Mannes zur Polygamie zu unterwerfen, das der Islam erlaubt und das in Indonesien von staatlicher Seite auch noch nicht verboten wurde. Sie ist selbständiger geworden, wählt ihren Mann selbst, entscheidet mit über die Zukunft der Kinder und steht im politischen Le ben gleichberechtigt neben dem Mann. Frau Sal Abdullah, gebürtig in Su matra, aber schon über zehn Jahre in Diakarta lebend, arbeitet in einer Großhandelsnrma für Brillen. Ich traf sie gerade zu Hause an, als sie von der Arbeit zurückgekehrt war und die müden Beine für ein paar Minuten von sich streckte. Ihre Toch ter brachte auch bald den Reis, und dazu hatte sie Rendang gebraten, ein schmackhaftes sumatramsches Fleischgericht aus Rinderstückchen, die in frischer geraspelter Kokosnuß und scharfem Paprika paniert wa ren. Wir kommen ins Gespräch über die taglichen Pflichten, die jeder der vier Töchter aufgetragen sind, und na turlich auch über deren Zukunft. Nicht so einfach, zumal die Mutter für Lebensunterhalt und Bildung al lein sorgt. Aber sie hat ganz genaue Vorstellungen. Die Aelteste, Lilly, soll im April die Aufnahmeprüfung für das Jura-Studium an der Universitas Indonesia ablegen. Fiffl besucht die erste Klasse einer Apothekerassistenten-Spezialschulei und Juju und Lis, die beiden Jüngsten, sollen auf alle Fälle auch die Oberschule besuchen. Frau Sals Wunsch ist es, daß ihre Kinder einen guten Beruf ergreifen und daß es ihnen gut geht. In diesem Sinne hat sie ein paar Halme mit frischen Reiskörnern über die Tür gehängt als Symbol des Reichtums und Glücks. Eine ganz andere Vorstellung hat Frau Sutija. Sie fiel mir auf, als sie gerade im Begriff war, ihren Regen schirm aufzuspannen und das „Haus der Frau" zu verlassen. Ihre Kebaja, die traditionelle Bluse der Indonesie rin, war von tiefroter Spitze, dazu trug sie den Sarong im original java nischen Muster und Farbton. Sie ist Zigarettenverkäuferin. Ich frage auch sie nach der Zukunft. Ihr Traum ist ein kleiner Laden. Helga P e 1 ADN-Korrespondentin in Diakarta SINNENDE. Kaltnadelradierung des Dresdner Künstlers Fred Walther Bulgarisches Flsch-Sarmi 500 g Fischfilet, 5 Brötchen, 3 Eier; 100 g magerer Speck, 200 g Toma tenmark, 1 Weiß- oder Wirsingkohl, 50 g Schmalz, Salz, Muskatnuß, Zwiebel, Knoblauch. Zitronenschale. Das Fischfilet wird mit den eingeweichten, ausgedrückten Semmeln zweimal durch den Fleischwolf ge dreht und mit den Eiern vermischt. (Bevor man Fisch zu Hackmasse ver arbeitet, dreht man etwas Speck durch den Fleischwolf. Auf diese Weise werden die Metallteile ge fettet und nehmen kaum Geruch an.) Man würzt die rohe Fischmasse mit Salz, Muskatnuß, geriebener Zwiebel, zerdrücktem Knoblauch sowie nach Möglichkeit mit abgeriebener Zitro nenschale und hüllt sie in vorge kochte, mehrfach aufeinanderge legte Weiß- oder Wirsingkohlblätter. Dann gibt man diese großen Wickel in eine gut gefettete feuerfeste Form, übergießt sie mit verdünntem Tomatenmark, bestreut sie mit kleingeschnittenem Räucherspeck und läßt sie in der Röhre etwa 30 Minuten dämpfen. Als Beilage eignen sich Kartoffeln oder Risotto. Goldbarsch in englischer Soße 1000 g Goldbarsch, 150-200 Meerrettich, 1»/« 1 Milch, 5 Scheiben Weißbrot, 50 g Margarine, 2 Eier. Der geputzte, gewaschene Fisch wird in Portionen geschnitten und muß in leicht gesalzener Milch gar ziehen (nicht kochen). Das Weißbrot ohne Rinde — schneidet man in kleine Würfel und weicht es einige Zeit in Milch ein. Etwa V« 1 Milch wird mit der Margarine erhitzt und mit Salz, Muskatnuß und einer Prise Zucker abgeschmeckt. In die heiße Milch gibt man dann die geweichte Semmel, verrührt alles gut zu einer sämigen Soße und gibt dann noch etwas Milch, in der der Fisch gar gezogen ist, dazu. In die Soße rührt man nun, ohne nochmals kochen zu lassen, den geriebenen Meerrettich und das gehackte, nicht zu hart ge kochte Ei, von dem man einen Teil zurückläßt und beim Anrichten über die Soße streut. Als Beilage serviert man am besten einen mild abge schmeckten Weißkohlsalat oder auch Schwarzwurzeln. Unser praktischer Wink LACKLEDER wird am besten mit roher Milch behandelt, die man an trocknen läßt. Dann wird mit einer halbierten Zwiebel nachgerieben und mit weichem Tuch auf Hochglanz poliert Für den Blumenfreund Blütenflor am Fenster Allmählich nehmen die Alpenveil chen wieder den Platz in unseren Fenstern ein. Die Heimat dieser Zwiebelpflanze ist das Mittelmeer gebiet. Die Gärtner haben mit züch terischem Fleiß viele Sorten ent wickelt, und sie werden uns weiter hin mit interessanten Neuheiten zu überraschen wissen. Unmittelbar nach dem Kauf be darf es bereits einiger Umsicht wenn wir den Wunsch haben, das Alpenveilchen jedes Jahr wieder zum Blühen zu bringen. Wer die Pflanze in das warme Wohnzimmer stellt, erweist ihr einen Bärendienst. Schon nach wenigen Tagen werden die Blütenstengel schlapp, und die gesamte Pflanze wird welk. Die vie len Knospen unter dem Laub wach sen nun nicht mehr heran. In einem Räume mit der üblichen Zimmertemperatur fühlt sich ein noch so gesundes Alpenveilchen nicht wohl. Es verlangt nach einem hellen* aber vor allem kühlen Standort. Während der Blütezeit darf die Tem peratur auf keinen Fall plus zwölf Grad übersteigen* sonst arbeiten die Blätter zu stark, und der Flor geht ein. Günstig ist meist der Platz zwi schen den Doppelfenstern. Hier müs sen wir nur darauf achten, daß bei Frost und Eisblumen an den Schei ben die Kälte etwas abgedämmt wird. Dazu nehmen wir einen Bogen Papier, den wir zwischen Außenfen ster und Pflanze stellen^ oder aber wir öffnen das Innenfenster einen kleinen Spalt. Wässern sollte man das Alpenveil chen regelmäßig* jedoch nicht zu reichlich. Hier gilt der Grundsatz] je kälter; desto weniger Wasser. Auch soll man das Gießwasser immer am Topfrande zugeben* niemals mitten in die Pflanze hinein. Wassertropfen auf der Knolle bleiben gern an den Stielansatzen hängen und führen so leicht zur Fäulnis. Aus diesem Grunde darf man welke Stengel nicht einfach abreißen; denn dabei bilden sich kleine Wunden an der Knolle. Am besten drehen wir die Stiele so ab, daß noch ein Stumpf verbleibt. Nach dem restlosen Verblühen be nötigt die Pflanze eine Ruhezeit. Schränken wir unsere Wassergaben allmählich ein, so vergehen auch die Blatter. Die Knolle sammelt nun Nährstoffe. An einem schattigen Platz fühlt sie sich jetzt wohl. Um sie nicht in ihrem „Erholungsschlaf" zu stören, gieße man sehr wenig. Zur Abhärtung der Pflanze stellen wir sie auf den Balkon oder auf das äußere Fensterbrett. Ab Juni kann man dann erneut mit der „Kultur" beginnen. An einem hellen, aber nicht zu sonnigen Standort geben wir etwas mehr Was ser. Bei Triebbeginn topfen wir um. Dabei ist darauf zu achten, daß we nigstens die obere Knollenhälfte aus der Erde ragt. Ihr Kaktus sichert auch bei feuchtem, nebligem Wetter den guten Sitz Ihrer Frisur. Außerdem enthält der Haarbalsam reinen Birkensaft, biologisch aktive Wirkstoffe, macht das Haar geschmeidig, gibt ihm natürlichen Glanz und Halt. Tube 1.80 MDN BRK-AVIT Haarbalsam mit Doppelwirkung FÜNF MODELLE AUS FÜNF LANDERN. Das Nachmittagskostüm mit asymmetrischem Verschluß, dessen Ausschnitt der Volantkragen einer weißen Bluse schmückt. entwarf das Deutsche Modeinstitut. Aus Amsterdam stammt der schwarze Mantel mit den Samtschleifen. Ein weißer Nerzkragen und eine weiße Nerzkappe geben den farbigen Effekt. Paris r- der Saumabschluß aus Straußenfedern verrät die Eleganz aus der Seine-Stadt. Das polnische Modell zieht den Blick auf Saum und nerzbesetzten Kragen. Schlicht und extravagant zugleich präsentiert sich die Schweiz im Festkleid mit vlissierten Volants. Lis

English translation

=== [Page 1] === --- Relevant article (German, corrected transcription from OCR) --- Halme des Reises als Symbol des Glücks Über das Leben der Indonesierin / Selbständig und gleichberechtigt Die Indonesierin ist nicht mehr das braune Inselmädchen, das am Südseestrand unter Palmen ihre langen schwarzen Haare wehen läßt. Wir finden sie am Steuer eines Autos, wir sehen sie als Polizistin wie als Journalistin. Fast die Hälfte der Studenten sind Mädchen, und nicht zuletzt ist Indonesiens stellvertretender Außenminister eine Frau. Kinderreichtum hält die Indonesierin nicht davon ab, an die Öffentlichkeit zu treten. Sie bindet sich den Sarong um, knüpft ihn über der Schulter zusammen und setzt ihr Baby hinein, so daß sie es im Kino, bei einer Versammlung oder gar bei einem Fußballspiel immer bei sich trägt. Auch ist sie durchaus nicht mehr gewillt, sich dem jahrhundertealten Vorrecht des Mannes zur Polygamie zu unterwerfen, das der Islam erlaubt und das in Indonesien von staatlicher Seite auch noch nicht verboten wurde. Sie ist selbständiger geworden, wählt ihren Mann selbst, entscheidet mit über die Zukunft der Kinder und steht im politischen Leben gleichberechtigt neben dem Mann. Frau Sal Abdullah, gebürtig in Sumatra, aber schon über zehn Jahre in Djakarta lebend, arbeitet in einer Großhandelsfirma für Brillen. Ich traf sie gerade zu Hause an, als sie von der Arbeit zurückgekehrt war und die müden Beine für ein paar Minuten von sich streckte. Ihre Tochter brachte auch bald den Reis, und dazu hatte sie Rendang gebraten, ein schmackhaftes sumatranisches Fleischgericht aus Rinderstückchen, die in frischer geraspelter Kokosnuß und scharfem Paprika paniert waren. Wir kommen ins Gespräch über die täglichen Pflichten, die jeder der vier Töchter aufgetragen sind, und natürlich auch über deren Zukunft. Nicht so einfach, zumal die Mutter für Lebensunterhalt und Bildung allein sorgt. Aber sie hat ganz genaue Vorstellungen. Die Älteste, Lilly, soll im April die Aufnahmeprüfung für das Jura-Studium an der Universitas Indonesia ablegen. Fifi besucht die erste Klasse einer Apothekerassistenten-Spezialschule, und Juju und Lis, die beiden Jüngsten, sollen auf alle Fälle auch die Oberschule besuchen. Frau Sals Wunsch ist es, daß ihre Kinder einen guten Beruf ergreifen und daß es ihnen gut geht. In diesem Sinne hat sie ein paar Halme mit frischen Reiskörnern über die Tür gehängt als Symbol des Reichtums und Glücks. Eine ganz andere Vorstellung hat Frau Sutija. Sie fiel mir auf, als sie gerade im Begriff war, ihren Regenschirm aufzuspannen und das „Haus der Frau" zu verlassen. Ihre Kebaja, die traditionelle Bluse der Indonesierin, war von tiefroter Spitze, dazu trug sie den Sarong im original javanischen Muster und Farbton. Sie ist Zigarettenverkäuferin. Ich frage auch sie nach der Zukunft. Ihr Traum ist ein kleiner Laden. Helga Pe[...] ADN-Korrespondentin in Djakarta --- English translation --- Stalks of rice as a symbol of happiness On the life of the Indonesian woman / Independent and equal The Indonesian woman is no longer the brown island girl who lets her long black hair blow under palm trees on the South Sea beach. We find her at the wheel of a car, we see her as a policewoman and as a journalist. Almost half the students are girls, and not least, Indonesia's deputy foreign minister is a woman. Having many children does not stop the Indonesian woman from appearing in public. She ties the sarong round her, knots it over the shoulder and puts her baby into it, so that she always carries it with her, at the cinema, at a meeting or even at a football match. Nor is she at all willing any longer to submit to the centuries-old privilege of the man to polygamy, which Islam permits and which in Indonesia has not yet been banned by the state either. She has become more independent, chooses her husband herself, has a say in the children's future and stands equal beside the man in political life. Mrs Sal Abdullah, born in Sumatra but living for over ten years in Djakarta, works in a wholesale firm for eyeglasses. I found her at home just as she had returned from work and was stretching her tired legs for a few minutes. Her daughter soon brought the rice, and she had fried rendang, a tasty Sumatran meat dish of beef pieces breaded in fresh grated coconut and hot paprika. We get talking about the daily duties assigned to each of the four daughters, and of course about their future. Not so simple, especially as the mother alone provides for their living and education. But she has quite precise ideas. The eldest, Lilly, is to take the entrance exam for law studies at Universitas Indonesia in April. Fifi attends the first class of a special school for pharmacist assistants, and Juju and Lis, the two youngest, are in any case to attend secondary school too. Mrs Sal's wish is that her children take up a good profession and that things go well for them. With this in mind she has hung a few stalks with fresh rice grains over the door as a symbol of wealth and happiness. Mrs Sutija has quite a different idea. I noticed her as she was about to open her umbrella and leave the "House of Women". Her kebaya, the Indonesian woman's traditional blouse, was of deep red lace; with it she wore the sarong in original Javanese pattern and colour. She is a cigarette seller. I ask her, too, about the future. Her dream is a small shop. Helga Pe[...] ADN correspondent in Djakarta