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Berliner Zeitung, 22 January 1979, S. 2: Frauen geben ihre Stimme dem Frieden

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Text

Seite 2— Nr. 18 — Berliner Zeitung Wiederaufnahme der Beziehungen zu Zaire Berlin/Kinshasa. ADN Die DDR und die Republik Zaire haben ein gemeinsames Kommunique über die Wiederaufnahme und Weiterführung ihrer diplomatischen Beziehungen vereinbart, das am Sonnabend in den Hauptstädten beider Staaten veröffentlicht wurde. Das Kommunique& lautet: „Die Deutsche Demokratische Republik und die Republik Zaire haben in dem Bestreben, den Weltfrieden und die internationale Sicherheit zu festigen, im Bewußtsein der einen posi Beitrag zur Entspannung zwischen den Staaten zu leisten, in Anbetracht der positiven Ergebnisse der Verhandlungen, die in Rom stattfanden, beschlossen, auf der Grundlage des gemeinsamen Kommuniques vom 18. Dezember 1972 ihre normalen diplomatischen Beziehungen wieder aufzunehmen und weiterzuführen und ihre Botschafter wieder nach loakasn und Berlin zu entsenlen.“ Handelsabkommen zwischen DDR und China Peking. ADN Ein Abkommen über den Warenaustausch zwischen der DDR und der VR China für das Jahr 1979 ist am Sonnabend in Peking von den stellver Außen- POLITIK Frauen geben ihre Stimme dem Frieden IDFF wendet sich mit Aufruf an Frauen der Welt Berlin. ADN/BZ Die Internationale Demokratische Frauenföderation (IDFF) ruft in einer Erklärung die Frauen der Welt dazu auf, den 8. März 1979 zu einer umfassenden Manifestation für die volle Durchsetzung der Rechte der Frauen zu wir unsere beit für eine friedliche und sichere Zukunft aller Kinder in Vorbereitung auf die Weltkonferenz im Internationalen Jahr des Kindes in Moskau und bekunden wir unseren Willen nach einem Leben in Frieden und Freundschaft mit allen Völkern, damit alle Kinder in Sicherheit wachsen und gedeil Die Frauen der Welt werden aufgefordert, ihre Stimme für Frieden und Abrüstung, für ein umfassendes Verbot aller Kernund i fen zu erheben. Die IDFF wendet sich an die Frauen der nationalen Befreiungsbewegungen, die die Rechte ihrer Völker gegen imperialistische Angriffe verteidigen, die unter heldenhaften Anstrengungen eine neue und bessere Zukunft für ihr Land errichten. Ein besonderer Gruß gilt den Frauen im Süden Afrikas und im Nahen Osten sowie den palästinensischen Frauen, die für die Sicherung der legitimen Rechte.ihres Volkes auf Selbstbestimmung und für die Errichtung eines unabhängigen können“, heißt es in der Erklärung. Staates eintreten. Die IDFF grüßt die Frauen in Lateinamerika ebenso wie in Südkorea, Indonesien, Nordirland und in den anderen Ländern. Herzlich grüßt sie die Frauen des heldenhaften vietnamesischen Volkes, die sich in aufopferungsvoller Arbeit am Wiederaufbau ihres Landes beteiligen. Der Glückwunsch der IDFF gilt den Frauen der jungen Nationalstaaten, die entschlossen dazu beitragen, das Erbe des Kolonialismus zu überwinden. Die Frauen in den sozialistischen Ländern werden zu ihren Erfolgen, die sie auf dem Gebiet der Rechte der Frauen und Kinder’erzielt haben, beglück wünscht. handelsministern Eugen Kattner und Wang Runsheng unterzeichnet worden. Eugen Kattner hatte während seines Aufenthalts in Peking ein Gespräch mit dem Außenhandelsminister der VR China, Li Qiang, über die weitere Entwicklung der Handelsbeziehungen. Hochschulminister Afghanistans in Berlin Berlin. ADN/BZ Der Minister für Hochschulwesen der Demokratischen Republik Afghanistan, Mitglied des Politbüros der Demokratischen Volkspartei, Prof. Mahmud Sooma, begann am Sonnabend in Berlin seine offiziellen Gespräche. Die Minister Hans-Joachim Böhme und Mahmud Sooma berieten unter anderem über die Weiterentwicklung der Zusammenarbeit auf dem Gebiet des höheren Bildungswesens. Zuvor hatten der Gast und die ihn begleitenden Persönlichkeiten. die Staatsgrenze der DDR am Brandenburger Tor besichtigt und Gespräche..an der Humboldt-Universität zu Berlin geführt. 25 Jahre Institut für Impfstoffe Dessau Dessau. ADN/BZ Mit einem Festakt begingen gestern die rund 1200 Mitarbeiter des Instituts für Impfstoffe Dessau das 25jährige Bestehen ihrer Einrichtung. Die bisher in Dessau entwickelten und unter diesem Namen registrierten Präparate sind im In- und Ausland gleichermaßen gefragt. Institutsdirektor Prof. Dr. Wilfried Heinicke würdigte in seinem Festvortrag vor allem die Entwicklung eines Impfstoffes gegen Diphterie, aus dem dann der Dreifachimpfstoff gegen Diphterie, Tetanus und Pertussis (Keuchhusten) entstand. Hochsaison für den Wintersport Berlin. ADN/BZ Ski und Rodel gut, hieß es am Wochenende in allen Teilen der Republik. Temperaturen um minus vier Grad wurden an der schein und verschneite Küsten lockten viele Einwohner zu Ausflügen. Imma uff det Schlimme „Haben Sie schon mal wat von Verkaufskultur jehön? = „Wir vakoofen hier keene Kultur, wir vokoofen Strümpe!” Zeichnung: Schmitt Küstenschutzsystem bestand Bewährungsprobe Schutzanlagen wurden systematisch verstärkt Rostock. ADN/BZ Das stabile Küstenschutz-Bollwerk an der 340 Kilometer langen DDR-Küste zwischen Ahlbeck und Boltenhagen hat im Sturm, Schnee und Eis der zurückliegenden Wochen seine erste Bewährungsprobe des neuen Jahres ohne größere Schäden bestanden. Wie der stellvertretende Direktor der Wasserwirtschaftsdirektion Küste und Leiter der Oberflußmeisterei Rostock, Bernd Rosenlöcher, gegenüber ADN erklärte, sei dies auf die systematische Verstärkung der Schutzanlagen gegen die zerstö Kraft der See zurückzuführen. Allein im Vorjahr wurden beispielsweise an Strandabschnitten von insgesamt sechs Kilometer Länge neue Buhnenreihen gerammt und die bestehenden Deiche um 3,8 Kilometer verlängert. Für die von den Fachleuten so genannte „künstliche Strandernährung“ — sie dient gleichermaßen dem Küstenschutz und einem höheren Erholungswert am jeweiligen Strandbereich — sind rund 900000 Kubikmeter Sand aufgespült worden. Zudem erhielten ausgedehnte Dünenstreifen durch Zehntausende Bunde Strandhafer mehr Festigkeit gegen Wind und Wellen. Für die Erhaltung und den systematischen Ausbau des Küstenschutzsystems stellt der Staat im laufenden Fünfjahrplan etwa 80 Millionen Mark bereit. Massenkundgebung zum Jahrestag der Volksbefreiungsarmee Sieg des Volkes von Kampuchea in Laos begrüßt Vientiane. ADN/BZ Zu einer Massenkundgebung aus Anlaß des 30. Jahrestages der der Laotischen Volksbefreiungsarmee versammelten sich am Sonnabend 15000 Werktätige der Hauptstadt Vientiane. Khamtay des Politbüros des Zentralkomitees der Laotischen Revolutionären Volkspartei, Stellvertreter des Ministerpräsidenten und Minister für Nationale Verteidigung der VDRL, würdigte den opfervollen Kampf der Laoten um nationale Unabhängigkeit bis zum siegreichen Abschluß am 2. Dezember 1975, als die VDRL proklamiert wurde. Der Politiker dankte für die vielseitige Hilfe der Sowjetunion, Vietnams und der anderen Staaten der sozialistischen Gemeinschaft während des Unabhängigkeitskampfes und beim sozialistischen Aufbau in Laos. Er begrüßte den Sieg des kampucheanischen Volkes über die Clique Pol Pot/leng Sary und bedie der Volksrepublik Kampuchea als einen mächtigen Ansporn für den Kampf der Völker gegen Imperialismus und internationale Reaktion. Steigende Zahl von Überfällen auf Vietnam Hanoi. ADN-Korr./BZ Das Außenministerium Vietnams hat gegen die Überfälle chinesischer Armee-Einheiten auf vietnamesisches Territorium beim Vertreter Chinas in Hanoi erneut energisch Protest erhoben. wurde gegenüber dem chinesischen Vertreter betont, „hat die chinesische Seite während der letzten zehn Tage mehr als 50 Zwischenfälle an mehr als 30 Stellen der Grenze provoziert und 20 Zivilpersonen, Milizionäre und Grenzposten getötet, 15 Personen verletzt und eine Anzahl anderer Vietnamesen nach China verschleppt.“ Mit diesen bewaffneten Aktionen der chinesischen Seite gehe eine Verleumdungskampagne einher. Das vietnamesische Volk werde zum Widerstand gegen sei- Regierung aufgerufen. Shfecher des Außenministeriums Vietnams betonte, diese Machen-. schaften schüfet spannte Lage an der Grenze beider Länder. Letelier-Mörder hatte Kontakte zur CIA Washington. ADN-Korr./BZ Dem DINA-Agenten Michael Townley ist am Freitag im Letelier-Prozeß in Washington nachgewiesen worden, zumindest bis 1976 auch für die CIA gearbeitet zu haben. Außerdem hat die Verteidigung die Vorlage von Dokumenten angekündigt, die beweisen sollen, daß sich der USA- Bürger im Auftrage des chileni- Der. heine äußerst ge Montag, 22, Januar 1979 Solidaritätskomitee sicherte Hilfe zu Ros Samay dankt für solidarische Haltung der DDR Berlin. ADN/BZ Wirksame Hilfe hat der Genees tees der DDR, Kurt Krüger, dem kampucheanischen Volk zugesichert, Das teilte er in einem nach ie DDR-Delegation von der 7. Präsidiumstagung der Organisation für Afro-A Välkersolidarität (AAPSO) mit. Kurt Krüger war mit der Delegation Kampucheas zusammengetroffen, die als Gast an der Tagung in Hanoi teilgenommen hatte. Während der Begegnung mit dem Generalsekretär des Zentralkomitees der Nationalen Einheitsfront Kampucheas für Nationale Rettung (FUNKSN), Ros Samay, sei eine Einladung des Solidaritätskomitees der DDR ausgesprochen worden, derzufolge in nächster Zeit eine Delegation der FUNKSN in die DDR kommen wird, um Einzelheiten der beit und der solidafischen Unterstützung zu beraten. Ros Samay habe gebeten, der SED, der Regierung und dem gesamten Volk der DDR die große Dankbarkeit des Volkes von Kampuchea für die bekundete solidarische Haltung auszusprechen. Die DDR gehörte zu den ersten Staaten, die den revolutionären Volksrat von Kampuchea, als einzig rechtmäßige Vertretung des Volkes anerkannten.. Mit der solidarischen Unterstützung für Kampuchea erfülle das Volk der DDR „eine Forderung‘ der jüngsten AAPSO- P ii das Pr der fortschrittlichen Kräfte der Volksrepublik Kampucheas zu ü und If: in diesem Land ein neues Leben unter dem Banner der Unabhängigkeit und Freiheit aufzubauen“, betonte Kurt Krüger. Glückwünsche der KP der USA an VR Kampuchea New York. ADN Der Vorsitzende sowie der Generalsekretär der KP. der USA, Henry Winston und Gus Hall, haben das Volk von Kampuchea zum Sieg über die Pol-Pot-Diktatur beglückwünscht. In dem an den Vorsitzenden des Revolutionären Volksrates der VR. Kampuchea, Heng Samrin, gerichteten Schreiben bezeichnet die Kommunistische Partei der USA die Befreiung Kampucheas als einen wichtigen Schritt zu Frieden und Stabilität in Südostasien. Der Sieg sei eine erhebliche Schlappe für. den Aggressions- und Hegemoniekurs, den das offizielle Washington und Peking verfolgen. Hoher NATO-Offizier in die DDR übergetreten Berlin. ADN Ein Offizier im Range eines Kapitänleutnants ist mit wichtigen Unterlagen und Dokumenten in die Deutsche Demokratische Republik übergetreten. Er war langjährig in Führungsstäben verschiedener Nachrichtendienststellen der NATO tätig. Die zuständigen Stellen der DDR prüfen gegenwärtig sein Asylersuchen. Forum über Fragen der | Abrüstung wird vorbereitet Internationales Komitee beriet in Brüssel Brüssel. ADN-Korr,/BZ Re Ines Komie für rheit t # Europa E am a auf seiner Tagung in Brüssel beschlossen, für den Herbst dieses Jahres ein gesamteuropäisches Forum vorzubereiten, in dessen Mittelpunkt Fragen der Abrüstung stehen sollen. Zu dieser Veranstaltung werden prominente Vertreter der Öffentlichkeit aus den Ländern des Kontinents erwartet. Wie auf den dreitägigen Beratungen des Komitees betont worden ist, soll sich das bevorstehende Forum mit konkreten Maßnahmen für militärische Entspanschen G sowohl nung in Europa befassen, nawährend des Mordes 1974 an Ge- Ich mit der 3 eneral Carlos Prat und seiner | Wettrüstens, der Reduzierung der Frau in Buenos Aires als auch während des versuchten Mordes 1975 an dem Politiker Bernardo Leighton in Rom am Ort des Geschehens oder in der Nähe aufgehalten habe. Auch unmittelbar vor seiner Reise nach Mexiko, wo er nach eigenen Aussagen Anfang 75 im Auftrage der DINA Sprengstoffanschläge gegen ein Treffen chilenischer Antifaschisten durchführen und die führenden Politiker Volodia Teitelboiim und Carlos Altamirano „beseitigen“ wollte, er er Kontakte zur CIA ge- ‚abt. Eindrücke und Begegnungen in Phnom Penh Allmählich kehrt das Leben in die Stadt zurück / Von ADN-Korrespondent KLAUS-DIETER PFLAUM Phnom Penh. ADN-Korr./BZ „Eine Gruppe Journalisten aus fünf Ländern ist auf Einladung der tür Befr Rettung in die Stadt gekommen, um aus Irais befreiten Phnom Penh zu berichten. Was die Verbrecher Pol Pot, Ieng Sary und ihresgleichen aus dieser so lebenssprühenden Stadt und ihren -ungezählten kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten gemacht haben, ist schreiben. Als die erste Division der Befreiungstruppen in den Vormittagsstunden des 7. Januar Phnom Penh erreichte, fand sie eine Geisterstadt vor, Von den mehr als zwei Millionen Einwohnern vor dem 17. April 1975 waren einige hundert geblieben. Sie mußten auf Befehl Pol Pots im Elektrizitätswerk und in einer kleinen Kautschukfabrik arbeiten. Die anderen waren aus der Stadt verjagt und zur Zwangsarbeit aufs Land getrieben worden. Als wir den inter Flughafen Pochentong erreichen, gewahren wir mehrere Düsenjäger chinesischer Produktion, mit denen Pol Pot und seine Ratgeber nicht mehr ausfliegen konnin Worten kaum zu beten. Unweit davon Geschütze verschiedenen Kalibers — ebenfalls chinesischer Produktion. Die Allee, die vom Flughafen über zwölf Kil: in die führt, ist nahezu verwaist. Hin und wieder jedoch begegnen wir Frauen mit Kindern, Bündel unter dem Arm oder auf dem Kopf. Manche haben einen alten Karren ausfindig gemacht für das: wenige, das ihnen geblieben ist. Sie dürfen sich wieder frei bewegen und kehren nun aus allen zu ihren einsti Ww zurück. In den Ruinen und auf den Straßen liegen 100-Riel herum. Die modernen Gebäude der Universität und des Technikums — einst Geschenke der Regierung der UdSSR an die Regierung Sihanouk — sind verwaist, die Labors sind zerschlagen. Davor weiden Kühe. Wenig später erreichen wir das Finanzministerium. Es diente den Schergen’ als Lagerschuppen für Insektizide. Auf dem benachbarten Verteidigungsministerium weht die rote Flagge mit den fünf goldenen Türmen — das Banner der Nationalen Ei ont Wenige Stunden später sind wir Gast in einem pompösen, mit grünen Samtteppichen ausgelegten Gebäude. Hier hatte der Stab der chinesischen Militärberater sein Hauptquartier, der dem Pol- Pot-Regime von Peking zugeteilt worden war. Diese Zeiten sind jedoch endgültig vorbei. „Ein w in unse- Phnom Penh“, grüßt uns der Gouverneur der Kang Sarin, der vom Revolutionären Volksrat des Landes bis zur, Bildung eines Volkskomitees mit den zivilen und militärischen Amtsgeschäften Phnom Penhs betraut wurde. Der heute 43jährige steht seit seinem 15. Lebensjahr in den Reihen der revolutionären Kämpfer seines Vaterlandes. «In knappen Worten gibt er uns einen Lageüberblick: Kurz vor dem Einmarsch der Befreiungstruppen haben die Pol-Pot- Schergen auch das Elektrizitätsund das Wasserwerk der Stadt funktionsuntüchtig gemacht. Häuser sind vermint, Berge von Unrat noch wegzuräumen. Schritt für Schritt arbeiten sich die Soldaten von Haus zu Haus, von Stadtviertel zu Stadtviertel vor, um die Wohnungen für die zurückkehrenden Einwohner wieder bezugsfertig zu machen. Angestrengt wird an der Wiederherstellung der Wasserversorgung gearbeitet. In den nächsten Tagen, meint Kang Sarin, werden die ersten 10000 bis 15000 Einwohner Phnom Penhs wieder nach Hause zurückkehren können. Streitkräfte und der Einschränkung der Militärbudgets. Auf der Komiteesitzung ist mehrfach auf die vielen Vorschläge hingewiesen worden, die in dieser Richtung von den sozialistischen Ländern gemacht worden sind, darunter in jüngster Zeit das konstruktive Acht-Punkte- Friedensprogramm der Länder des Warschauer Vertrages. Auf der Brüsseler Tagung, an der Delegationen von 23 nationalen Komitees für eur i Sicherheit und Z beit und von 15 internationalen Organisationen teilnahmen, wurde hervorgehoben, daß die Förderung des jetzt entscheidend davon abhängt, wie das Niveau der einander in Europa gegenüberstehenden militärischen Kräfte wirksam herabgesetzt wird. Diese Notwendigkeit ergebe sich vor allem aus dem NATO-Programm der for-i cierten: Aufrüstung und den, Pentagon-Projekten für die Neun tronenbombe und anderen neuen Massenvernichtungswaffen. Über die Gefährlichkeit dieser Projekte und den Offensivcharakter dieser Waffen hatte auf der Tagung der italienische Senator Nino Pasti gesprochen, der ehemals als General zum Befehlsstab der nuklearen Streitkräfte der NATO-Südflanke gehörte. iu:Ehristen t treten geg ER nNgE auf, in "tür a „und Abrüstüng: siand am Wo: Rlkareke in der westfälischen 'heologe-;;D) :"Kreck stellte ‚in. den Mitteln ‚rats. ‚die Forderung, sich al "Christ für den Frieden zu enz Kägieren. 'Nachdrücklich:!v. ” ‚ürteille er „den bornierten. " Gesellschaft und. seinen. eklu-.. "henieiten- Ausdruck. die, Lüge), Re dis Profit-. und Ei „strebens des militäri Neofaschisten reihen Anschlag an Anschlag Italiens Präsident tritt für energische Bekämpfung ein Rom. ADN-Korr./BZ scher und anderer reaktionärer Kräfte in Rom und anderen italienischen Städten haben am Wochenende wieder zwei Schwerverletzte gefordert. In Turin eröffneten die Insassen eines Fahrzeuges bei einer Kontrolle das Feuer auf eine Polizeistreife. Zwei Polizisten wurden schwer verletzt, einer von ihnen schwebt in Lebensgefahr. Die unbekannten Terroristen, von denen einer ebenfalls getroffen wurde, konnten entkommen. Der Vorfall ereignete sich nach der Beisetzung eines Polizisten, der in der vergangenen Woche von der Neofaschistenband. „Prima Linea“ ermordet worden war. Der P di Republik, Alessandro Pertini, hat am Sonnabend auf einer Kundgebung in der norditalienischen Stadt Savonna erklärt, daß gegen den auf einen Umsturz zielenden Terror der Reaktion ein entschiedener Kampf geführt werden müsse. Essei erforderlich, „die Verantwortlichen zu finden und streng zur Verantwortung zu ziehen“, Alessandro Pertini, der der Sozialistischen Partei angehört, erklärte weiter, um den ernsten Gefahren zu begegnen und wichtige politische und wirtschaftliche Fragen des Landes zu lösen, sei die Einheit aller nationalen Kräfte erforderlich.

English translation

=== [Page 1] === --- Relevant article (German, corrected transcription from OCR) --- Frauen geben ihre Stimme dem Frieden IDFF wendet sich mit Aufruf an Frauen der Welt Berlin. ADN/BZ. Die Internationale Demokratische Frauenföderation (IDFF) ruft in einer Erklärung die Frauen der Welt dazu auf, den 8. März 1979 zu einer umfassenden Manifestation für die volle Durchsetzung der Rechte der Frauen zu [gestalten]. „Verstärken wir unsere Arbeit für eine friedliche und sichere Zukunft aller Kinder in Vorbereitung auf die Weltkonferenz im Internationalen Jahr des Kindes in Moskau und bekunden wir unseren Willen nach einem Leben in Frieden und Freundschaft mit allen Völkern, damit alle Kinder in Sicherheit wachsen und gedeihen können“, heißt es in der Erklärung. Die Frauen der Welt werden aufgefordert, ihre Stimme für Frieden und Abrüstung, für ein umfassendes Verbot aller Kern- und [Massenvernichtungswaffen] zu erheben. Die IDFF wendet sich an die Frauen der nationalen Befreiungsbewegungen, die die Rechte ihrer Völker gegen imperialistische Angriffe verteidigen, die unter heldenhaften Anstrengungen eine neue und bessere Zukunft für ihr Land errichten. Ein besonderer Gruß gilt den Frauen im Süden Afrikas und im Nahen Osten sowie den palästinensischen Frauen, die für die Sicherung der legitimen Rechte ihres Volkes auf Selbstbestimmung und für die Errichtung eines unabhängigen Staates eintreten. Die IDFF grüßt die Frauen in Lateinamerika ebenso wie in Südkorea, Indonesien, Nordirland und in den anderen Ländern. Herzlich grüßt sie die Frauen des heldenhaften vietnamesischen Volkes, die sich in aufopferungsvoller Arbeit am Wiederaufbau ihres Landes beteiligen. Der Glückwunsch der IDFF gilt den Frauen der jungen Nationalstaaten, die entschlossen dazu beitragen, das Erbe des Kolonialismus zu überwinden. Die Frauen in den sozialistischen Ländern werden zu ihren Erfolgen, die sie auf dem Gebiet der Rechte der Frauen und Kinder erzielt haben, beglückwünscht. --- English translation --- Women give their voice to peace WIDF issues appeal to the women of the world Berlin. ADN/BZ. In a statement the Women's International Democratic Federation (WIDF) calls on the women of the world to make 8 March 1979 a comprehensive manifestation for the full realisation of women's rights. "Let us step up our work for a peaceful and secure future for all children in preparation for the World Conference in the International Year of the Child in Moscow, and let us declare our will for a life in peace and friendship with all peoples so that all children can grow and thrive in security," the statement says. The women of the world are called on to raise their voice for peace and disarmament, for a comprehensive ban on all nuclear and [mass-destruction weapons]. The WIDF addresses the women of the national liberation movements who defend their peoples' rights against imperialist attacks and, with heroic efforts, are building a new and better future for their countries. A special greeting goes to the women in southern Africa and the Middle East and to the Palestinian women who stand up for securing their people's legitimate right to self-determination and for the establishment of an independent state. The WIDF greets the women in Latin America as well as in South Korea, Indonesia, Northern Ireland and the other countries. It warmly greets the women of the heroic Vietnamese people who are taking part with self-sacrificing work in the reconstruction of their country. The WIDF's congratulations go to the women of the young nation-states who are resolutely helping to overcome the legacy of colonialism. The women in the socialist countries are congratulated on their successes in the field of the rights of women and children.