Neue Zeit, 24 Juli 1985, S. 6: Künftig gibt es mehr Frauen als Männer
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Text
. “and
Seite‘6.- Nr. 171 - NEUE ZEIT
Einbezogen in das Aufbauwerk
“ Im multinationalen Volk Vietnams ’werden 54. ethnische "Gruppen ‘ gezählt. Einer jüngsten Statistik zu-
. folge besteht die 60-Millionen-Bevöl- \ ‚kerung dieses Landes zu 87 Prozent
aus Kinh, zwei Prozent sind Hoa,
. ‚also vietnamesische Bürger chinesischer. Herkunft. Die. übrigen 5695 00Q sind Angehörige von 42 nationalen Minderheiten.. 30 dieser
“Gruppen (3.899 000 Menschen), leben im Norden der SRV, die ande- [ochland und im
m der Kolonialzeit waren. viele ‘Minderheiten Ziele von. Assimilie- "rung, ‚Unterdrückung und Ausbeutung. Sie lebten in Rückständigkeit Armut, in Sippenwirtschaft, Gentilöordnung mit Stammesoberhäuptern und in frühfeudalen Gemeinschaften. Sie waren bedroht von Epidemien und Hungersnöten, und manche Minorität, wie die
- Kinhmun, die Ha-Nhi, die Pu Peo
‚oder die Chut, war vor der August- ‚Revolution von ‘1945 so dezimiert, daß ihr Aussterben drohte.
Es war die ‚Politik der
in ‘Anwendung Lenitscher Prinzipien die iten zu-
‘nächst im Norden und seit der Beäreiung des ganzen Ländes 1975 auch im zentralen Hochland und im
‘ Süden behutsam und gleichberechx
tigt in das sozialistische Aufbauwerk einzubeziehen. Konsequent wurden
Chauvinismus, Bildungsnotstand und mangelride gesundheitliche Fürsorge beseitigt.
'Vön den einst 2,5 Millionen Nomaden konnten in einer fast 15jährigen Kampagne bis heute 660 000 seßhaft gemacht werden. Die: Produktionsweise vieler, vor allem im Gebirge siedelnder Minderheiten bestand nämlich meist aus Brandrodung, einer die Umwelt äußerst belastenden Art des Anbaus von 'Nahrungsmitteln. Die zu bestellenden Felder wurden dabei durch Abbrennen von Hü-
, geln gewonnen, doch mit der Asche
als Dünger gedieh auf diesen Flächen: der Reis nur für zwei bis drei Jahre, dann mußte das nächste Waldstück in Flammen aufgehen.
Zurück blieben, von Bodenerosion
Antaubsährerunsich Existenz erhielten die nomadisierenden Minderheiten vom. Staat T a zung in Form von Bewässerungsanlagen, Düngemitteln, Saatgut, Brunnen und sogar kleinen Kraftwerken.
Mit Erfolg begannen sie, Viehzucht zu betreiben sowie Käffee, Tee, Ananas und andere industriell verwertbare Pflanzen anzubauen. - Große Aufmerksamkeit wird der Erhaltung der Glaubensfreiheit, von Sitten und Gebräuchen sowie der Sprachen der Minderheiten gewidmet. Vietnamesische Linguisten haben für das Territorium der SRV im wesentlichen sieben Sprachgruppen ermittelt, Ihren Untersuchungen zufolge sprechen 2,3 Millionen Menschen. Tay-Thai, 1,3 Millionen Menschen Mon-Khmer, 460 000 Malayo- Polynesisch, 650 000 Birma-Tibetanisch und 20 000 das altvietnamesische Han.
Bernd Findeis, ADN, Hanoi
a In Vietnam leben über 50 ethnische Gruppen und Minderheiten
JUNGE FRAUEN.der nationalen Minderheit der Muong lassen ihre Kinder regelmäßig im Kreiskrankenhaus Muong Lai in der nord- Lai Chau untersuchen. Acht Krankenhäuser und 138 Polikliniken sind bislang in dieser Provinz gebaut worden. - Das junge Mädchen (Foto unten) gehört zur ethnischen Minderheit der Nung, die vor allem in der Grenzprovinz Coa Bang stark vertreten ist Fotos: ZB
: Kairo platzt aus allen Nähten
Wohnungsbau ist Thema Nr. 1 für die 12-Millionen-Stadt am Nil
‚AUSSENPOLITE
| gangenen Wochen in
BLICK
in andere Länder
Millionen Japaner für nukleare Abrüstung
Mehr als sieben Millionen Ja;
"haben bisher den „Appell aus’ Hiroshima und Nagasaki“ unterzeichnet, in dem das”Verbot und die Beseitigung aller Kernwaffen: gefordert wird. Das teilten Vertreter von Friedensorganisationen des Landes auf einer Pressekonferenz in Tokio mit.
Unter den U sich mehr als 640 Vorsitzende örtlicher Abbgeordnetenversammlungen und anderer Ver
gane.
Gute Beziehungen zu
Äthiopien angestrebt
Sudan unterbindet. jegliche Zusammenarbeit mit Separatisten an der Grenze zu Äthiopien und hat diese des Landes verwiesen, erklärte vor kurzem der sudanesische Au- ßenminister Ibrahim Taha Ayoub.
Sein Land werde keiner Bewegung Hilfe gewähren, die die territoriale Integrität Äthiopiens in Frage stellt.
Er verwies auf die Erklärung des
den des Pro ilitärrates Sudans, General Abdel Rahman Sewar ed-Dahab, derzufolge das Territorium seines Landes keine Basis für antiäthiopische Aktionen sein werde.
‚Zahl der Streiks in Südkorea wächst
Mehr als 60 Studenten und 30 Gein’ den verüdkorea wegen ihrer Beteiligung an Streiks verhaftet worden. Rund 300 Studenten und Arbeiter, die an Sympathiekundgebungen für Streikende teilgenommen hatten, wurden von der Polizei verhört. Wie offizielle Stellen in Söul zugeben mußten, hat sich die Zahl der Streiks in Südkorea im ersten Halbjahr 1985 - insgesamt waren es rund 145 — gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum mehr als verdoppelt. Auch die gemeinsamen Protestdemonstrationen von Arbeitern und Studenten haben in den vergangenen Monaten deutlich zugenommen. Mit diesen ‘Aktionen
Hauptstadt soll entlastet we en Wie aus einem Bericht an den Natio-
‚nalen. Rat für Dienstleistungen und
soziale Entwicklung hervorgeht, besteht gegenwärtig keine stimmung zwischen der täglich unf 3000 Menschen anwacksendem Einwohnerzahl ‘ der Zwölf-Milliönen- Metropole und den Reserven für die städtische Entwieklung. Die Überbevölkerung, deren Ursache auch in der Zuwanderung aus den Dörfern liegt, bringt vielfältige Probleme mit sich, so im Wohnungsbau und im Verkehrswesen.
‘Nach jüngsten statistischen Angaben wird die Einwohnerzahl Kairos bis zum Jahr 2000 auf mindestens 16,5 Millionen ‚anwachsen. Das heißt, daß dann 3,6 Millionen Wohnungen benötigt werden. -Doch sind äuch 211 000 Fälle dringend notwendiger Evakuierung aus baufälligen Häusern registriert. Weitere 500 000 der derzeit zwölf Millionen Hauptstädter vegetieren inmitten der sogenannten Totenstädte, den großen Grabanlagen am Rande der Stadt.
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neti”'Nöch in’ diesem Jahr können‘!
die ersten 1000 ‚Wohnungen bezogen j
werden. Sie sollen ‚vor allem an Ar:
beiter vergeben werden, die im an- ‚grenzenden Industriegebiet beschäftigt sind. Hier haben bereits 15 Betriebe die Prı 900 000 Einwohner soll dieser Ort unweit der berühmten Pyramiden von Gizeh nach seiner Vollendung haben. Es wird auch erwogen, über einen längeren Zeitraum am Stadtrand ein zentrales Verwaltungszentrum zu schaffen, in dem die Mehrzahl der Ministerien und Behörden angesiedelt werden könnte.
Auch auf der ägyptischen Halbinsel Sinai hat rege Bautätigkeit eingesetzt. Das betrifft nicht nur die größte Stadt, El Arisch im Norden, sondern auch kleinere Orte wie El Tur, Ras el Sudr, Abu Zenima,und Nuweiba. Unter anderem werden
v' die Sinai i
- ei aber
den
'Bandanlagen knüpfen gute Bande enger
“ Reisenotizen aus der VR Polen (IV)
88 Meter über der Oder. Aus Spetlingslust betrachtet, vom Dach des 26geschossigen Verwaltungsgebäu- ‘des, liegt Wroclaw wie ein weit ausgebreiteter Stadtplan vor uns. Der Regen hat Verständnis, webt seinen
Schleier nür‘um die fernen Stadt-.
grenzen. Fällt der Blick steil in die Tiefe, landet er auf großzügig angelegten Neubausiedlungen. Das ist der. Süden der Stadt. Nach dem
Zweiten Weltkrieg stand hier kaum
noch ein Haus. Weit im Norden ragen die Türme von St. Johannes, St. Maria auf dem Sande, der Kirche zum Heiligen Kreuz, St. Bartholomäus und viele mehr ins Blickfeld.
‚Das ist dort, wo sich die Oder im alt-
Kern Wegen
; der vielen Brücken wird Wroctaw
mitunter in einem Atemzug mit Venedig und Leningrad genannt.
; Weitblick.. Das ist auch so der rechte Begriff, der die Arbeit‘ von Paltaasn, Projektierungs-, Entwurfs-
Tadeusz Gajda, unser Gesprächspartner auf und unter dem Dach von Poltegor, Mitglied der PVAP und Abgeordneter des Sejm, ist Leiter für internationale Zusammenarbeit und Export des Unternehmens.
Bei.der Begegnung mit ihm hat unsere charmante Dolmetscherin kaum etwas zu tun - er hat an der Bergakademie Freiberg eh, sich an der
Bergbau in Senftenberg en.
det, war 15 Jahre lang im grenznahen polnischen Tagebau Turow für das Zusammenwirken mit dem DDR-Kraftwerk Hirschfelde verantwortlich.
Bei der Entwicklung des Braunin der VR Polen hat sich von Beginn an die Zusammenarbeit mjt der DDR bewährt. 1947 begarin in unserem Nachbarland die Förd dieses
> rn mit Zakint für die Air ende x
igesehehl:Zur' Zei eh hier'et 170 ( 000 lenschen, Ber-'Teil:
aivon Nomaden uhd’Halihomaden.
Schwerpunkte für die Entwicklung bilden ge Ausbeutung der reichen die A
von Ind ie, Touri: die Landwirtschaft und das Fischereiwesen.
Dabei muß zunächst vor allem an den Ausbau der Infrastruktur gedacht werden. Straßenbau, Elektrifizierung und besonders Wasserversorgung spielen dabei eine herausragende Rolle.
Gegenwärtig werden vom Nil durch den Ahmed-Hamdi-Tunnel unter dem Suez-Kanal hindurch
für T nach
El Arisch und Abu Rudeis gelegt.
Zudem wird der im Deitagebiet des Flusses im Bau befindliche al Salam- Kanal östlich des Suez-Kanals die Nutzung von 12600 Hektar Boden Michael Czernick,
UNSER
GESPRÄCHSPARTNER:
Tadeusz Gajda
Seit 1950 besteht Poltegor und es entwickelte sich rasch. Eine der Spezialisierungsrichtungen war Bandgebaue. 1964 begann das Unternehmen, den Bandtransport auch für
DDR-Tagebaue zu projektieren, die '
bis dahin ausschließlich mit Zugbetrieb arbeiteten. Der Tagebau Welzow-Süd war der erste in Land, in dem von Poltegor entwikkelte Bandanlagen im Einsatz waren. Andere folgten. Bis ‚hin zum jüngsten, dem Tagebau zu dessen Eröffnung Tadeusz Gadja
der Mi le Satelli G Landschaft Ki di wollen sie.ihren Forderungen nach Enwärt wächst bei Me, en - errich von De en Tuhetwa 30 Kilometer von Kairo ent- ie 6100 @ wan und fernt an der. Wüstenstraße zur ar große Landbrücke aan Asien | Nachdruck verleihen.
Fayum die Stadt des 6. Oktober. und Afrika wird in Ägypten als Reerein- 1982 wurde mit ihrem Bau begon- Landbewohner Mexikos
Werden sozial betreut.“
Mehr als-eine Million Landbewoöh:
ner Mexikos werden in diesem Jahr
»durch das Nationale System für die
Familie (DIF) sozial
; betreut. Zu ihnen gehören vorwiegend Familien ‘in kleinen Dörfern mit weniger als 500 Einwohnern. Zu den Aufgaben des DIF zählen die
‚ Aufklärung über richtige Ernährung, über vorbeugenden Gesund-
Mittwoch, 24. Juli 1005
- Künftig gibt esmehr
Frauen als Männer
UNO-Bericht zur Entwicklung der Erdbevölkerung
‚Gegenwärtig leben 20 Millionen Männer mehr auf der Welt als Frauen, doch bis zum Ende des kommenden Jahrhunderts soll sich das grundsätzlich ändern. -Nach Angaben des kürzlich veröffe:
UNO-Jahresberichtes über den Stand der Weltbevölkerung gibt esdann 175 Millionen mehr Frauen als Männer. Zu diesem Zeitpunkt, aber auch schon vörher, soll nach Schätzungen des UNO-Fonds für Bevölkerungsfragen die angeborene rölre
ier
Frauen auch in den Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas zu einer deutli öh der Lebenserwartung des als schwach apostrophierten, aber eigentlich stärkeren Geschlechts führen, so wie das heute beispielsweise schon in Europa und Nordamerika der Fall ist.
In den
bei einem Sohn die Ausgabe nicht, scheuen, ‘
Die Hauptursache Be gere Lebenserwartung der”
in vielen Ländern der „Dritten Welt“ ist die d di
Vielzahl von Geburten auf der einen und schwere häusliche Arbeit auf der anderen Seite. Wie der UNO-Be- Ticht feststellt, haben beispielsweise in Indonesien Frauen einen um 20 Prozent längeren Arbeitstag als Männer. Jahr für Jahr stirbt etwa eine "halbe Million Frauen an Schwangerschaftskomplikationen, 5 und dies überwiegend in und Asien.
Als ausschlaggebenden Grund dfür führen Ärzte die Häufigkeit der Niederkünfte an. Im Zuge ausgedehnter bevölkerungspolitischer
' Programme al, nun die durchauf der
dern beträgt die durchschnittliche Lebenserwartung für Männer heute knapp 72 und für Frauen 78 Jahre.
In den Entwicklungsländern liegt sie für Frauen bei 58 Jahren, während Männer nur wenige Jahre länger leben. Der Unterschied ergibt sich aus der weitaus Babenn Belastung, die die den
Frauen auferlegt,
Viele Völker besitzen nach wie vor recht unterschiedliche Wertvorstellungen über die Nachkommenschaft: ist diese männlich, wird sie als Glück empfunden, Mädchen jedoch gelten nicht selten als Belastung, weil ihre beruflichen Aussichten von vornherein. eingeschränkt sind und man Geld braucht, um sie zu verheiraten. Dies ist vor allem in einigen Ländern Südasiens und Afrikas der Fall. Dort ist auch die auge di
bei öher als bei Knaben..In vielen Ländern - so stellte die WHO fest - gehen die Eltern nicht zum Arzt, wenn
eine Tochter krank ist, während sie
Welt bis zum lab 2000 um 16 Prozent sinken. Doch 'auch damit kommen statistisch immer noch 5,8 Kinder auf jede afrikanische Frau. In Mittel- und Südamerika wird die Zahl nur geringfügig ‘darunter, in West- und Südasien zwischen drei und vier liegen, für Europa rechnet man dann mit einer Rate von 1,8 Kindern. i
Ein Schlüssel zur Senkung der hohen Geburtenrate in. den Entwicklungsländern — heißt es in ‚dem UNO-Bericht - ist eine Erhöhung des Bildungsstandes der Frauen. In einigen Ländern Lateinamerikas haben Frauen, die eine Schulbildung von mindestens sieben Jahren genossen haben, nur halb so yiele Kinder: wie jene mit geringeren Bildungschancen. Der, Weg, der, vor den Frauen liegt, ist aber noch lang:
ärtig stellen Frauen 60 Pro- I der Analphabeten auf der Welt.
Joachim Ken
„AD! B
Wahnwvitziges Projekt.
Studie über die Militarisierung des Weltraums
Das neueste Heft in der aktuell-politischen Reihe des Urania-Verlags, die jetzt den Titel ‚klartext“ erhalten hat, heißt „Projekt Sternenkrieg“ (143 S., 3,60 M). Sein Verfasser, der Publizist Franz Knipping; vermittelt dem Leser einen Einblick in die seit vielen Jahren laufende Vorbereitung der Militarisierung des Weltraums
dureh... den, mil
Kae der Usa H nen steht das ‚klass
dell US-amerikanischer Nuklearpoli-
Das politische
BUCH
heitsschutz und über zur Familienplanung.
Moskau erhält
Kilometerstein „0“
Die sowjetische Hauptstadt wird einen Kilometerstein „0“ erhalten.
Er wird an besonders markanter Stelle, nämlich gegenüber dem Lenin-Mausoleum auf dem Roten Biete aufgestellt:
OBST, GEMÜSE und Zierpflanzen für die Versorgung Wroctaws werden von den 420 Beschäftigten des Staatlichen Gartenbaubetriebes in Siechnica, wenige Kilometer vor den Toren der niederschlesischen Metropole, herangezogen. Über 18 Hektar Gewächshausfläche verfügen die Gärtner, fünf weitere werden bis 1986 hinzukommen. 1984 wurde erstmals Paprika angebaut, in diesem Jahr wachsen zum ersten Mal Melonen heran. Den Beschäftigten, von denen mehr als die Hälfte in betriebseigenen Neubauwohnungen leben, stehen. moderne zur Verfügung
Fotos: NZ/Schlegel
tik, das zum Inhalt hat,
gegeniiber der UdSSR militärische Überlegenheit zu erlangen, die die Erstschlagsfähigkeit der USA gewährleistet und die sogenannte '„Enthauptung“ der‘ UdSSR garantieren soll. In der Tat ein wahnwitziges Projekt! Ha
Wie Knipping belegt, geht es mit., der a forcierten Aufrüstung im Weltraum — mit großem Propagandaaufwand als „Strategische Verteidigungsinitiative” (SDI)
deklariert - um Entscheidungen, die weit in die Zukunft hineinreichen und die künftigen Strukturen internationaler Politik bestimmen werden:
Die, ausführliche _Darlegung. der ‚sowjetischen Auffassung zur Reaganschen Weltraumrüstung macht begreiflich, was gemeint ist, wenn mit Recht gesagt wird, alles zu tun, ‚„damit.nicht,der Himmel zum Varel aa Hölle wird,“ ‚ac;
lee v
„Nach dem vom Dietz Verlag edierten: Buch „Kleines Nachschlagewerk Afrika” kam jetzt vom gleichen Ver;
lag das „Kleine Nachschlagewerk — Lateinamerika“ (( ‚ 11,80 M) heraus. In ihnen werden Grundfragen der revolutionären ‚Prozesse in Lateinamerika vor dem Hintergrund und als Teil der weltweiten Klassen auseinandersetzungen behandelt.
Nach einer Reihe von Überblickkapiteln — u: a. zur Lage der Klassen un Schichten und zu den Traditionen des revolutionären Kampfes in Lateinamerika — werden im Haup!
die Länder des Subkontinents, die Parteien und wichtigsten Organisationen vorgestellt. Statistische Übersichten und. eine Auswahlbibliographie vervollkommnen "dieses nützii® che Lexikon. "GR!
Panorama als Herausforderung fü fü r Restauratoren
Der ä
Phantäsie und Wirklichkeit, Schein und Sein ringen miteinander und verursachen dem Betrachter leichte
Wir stehen ii
Beau aimnele, Tausende Rei-
Turow war der erste Tagebau, und er wurde mit DDR- "Unterstützung iter und
'Tagebauausrüstungen, in den Stock-
' werken unter unseren Füßen seßcharakterisieren könnte. Weitblick in Zeit und Raum. Denn kluger Vorausschau bedarf es, um jene wissenschaftlich-technischen Lösungen |
__ für Fördertechnik zu kreieren, die
den Anforderungen der Zeit entsprechen. Und auch weite Sicht über "ie
Braunkohlenförderland ' Nr.1: der Welt unmittelbarer Nachbar.
Ingenieure wurden i in unserem Land ausgebildet, wir schickten Fördertechnik, gaben fachliche Anleitung.
Im Anfangsjahr lieferte dieser Tagebau 4,5 Millionen‘ Tonnen Braunkohle. Neue Tagebaue kamen hinzu, und das waren die Entwicklungsstationen: 1970 - 35 Millionen Tonnen Förderung, 1980 - 41 Millionen Tonnen, Plan 1985 — 53 Millionen Tonnen (DDR: 298, Millionen Tonnen.)
1990 dann sollen in Polen 80 Millionen Tonnen Braunkohle abgebaut werden.
zum Tag des nes und Energiearbeiters Anfang Juli eingeladen war, erstreckt sich ein für beide Seiten außerordentlich
i des Geben und Neh
das auch gute Perspektiven hat.
Für Tadeusz Gajda läßt ein weiteres Treffen mit Kollegen aus unserer Republik, von denen er etliche mittlerweile zu seinen Freunden zählt, nicht mehr allzulange auf sich warten: Zum Namenstag der Heiligen Barbara, der Schutzheiligen der Bergleute, der am 4. Dezember alljährlich als Ehrentag der polnischen Kumpel begangen wird, erwartet man wieder lieben Besuch aus der DDR. ias Schlegel
gen auf uns zu, verwüstete Dortkatsn im Vordergrund, gebirgiger Horizont in der Ferne.
. „ Rings um uns erstreckt sich ein von
wertem kunsthistorischen Rang. Auf
120 Meter Länge (Umfang) und in der Höhe eines fünfstöckigen Hauses (das Gebäude wurde in Wroctaw extra für das Bild errichtet) ist die Schlacht. bei Raclawice vom 4. April 1794 festgehalten, als das von Tadeusz: Kosciuszko geführte - polnische’ Heer‘gegen die. Truppen der russischen: Zarin Katharina Il.
kämpfte. 1894 wurde das von Jan Styka, Wolciech Kossak und vielen
Ib von
neun M sionale Gemälde — rund % a
und Ki einbezogen. Weiterhin haben. 40
werke dieser es noch in der Welt geben - -_ en mals der Öffentlichkeit gezeigt.
Doch vom Zahn der Zeit kräftig zernagt und durch Kriegseinwirkungen stark beschädigt, war die vier Jahre dauernde und jüngst beendete Restaurierung des Gemäldes eine wohl ebenso de Leistung wie: ° die Entstehung selbst.
Aus 14 Streifen besteht das Kunstwerk, jeder wiegt über 400 Kilogramm. Sie waren stabil anzubringen, mit unsichtbaren Nähten zumit
scher Genauigkeit auszubessern und so zu konservieren, daß eine unbegrenzte Haltbarkeit gewährleistet ist.
19 Betriebe waren ‚unmittelbar an der R ung iligt, 100 weitere beim Bau. des Hauses, der Ausmit Licht- und Tontechnik,
mitgewirkt.
Gemeinsam mit Wissenschaftlern von der. Bauhochschule Wroctaw, die eine spezielle Plastmasse entwikkelten, wurde dem Gemälde eine völlig, naturalistische plastische Landschaft in dem 11 Meter weiten Raum zwischen Betrachterplattform und Gemälde vorgelagert..Man fühlt sich--also.direkt in die Landschaft hineingestellt, und der Öbergang zwischen Plastik und Bild ii i beim genäuesten Hinsehen
Wochen der Sererhenken zugängliches Kunstwerk, an dem sich be-
“rühmte polnische Restauratorenmei-
English translation
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--- Relevant article (German, corrected transcription from OCR) ---
Künftig gibt es mehr Frauen als Männer
UNO-Bericht zur Entwicklung der Erdbevölkerung
Gegenwärtig leben 20 Millionen Männer mehr auf der Welt als Frauen, doch bis zum Ende des kommenden Jahrhunderts soll sich das grundsätzlich ändern. Nach Angaben des kürzlich veröffentlichten UNO-Jahresberichtes über den Stand der Weltbevölkerung gibt es dann 175 Millionen mehr Frauen als Männer. Zu diesem Zeitpunkt, aber auch schon vorher, soll nach Schätzungen des UNO-Fonds für Bevölkerungsfragen die angeborene größere Widerstandsfähigkeit der Frauen auch in den Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas zu einer deutlichen Erhöhung der Lebenserwartung des als schwach apostrophierten, aber eigentlich stärkeren Geschlechts führen, so wie das heute beispielsweise schon in Europa und Nordamerika der Fall ist.
In den Industrieländern beträgt die durchschnittliche Lebenserwartung für Männer heute knapp 72 und für Frauen 78 Jahre. In den Entwicklungsländern liegt sie für Frauen bei 58 Jahren, während Männer nur wenige Jahre länger leben. Der Unterschied ergibt sich aus der weitaus höheren Belastung, die die traditionellen Verhältnisse den Frauen auferlegen. [...]
Die Hauptursache für die kürzere Lebenserwartung der Frauen in vielen Ländern der „Dritten Welt“ ist die Kombination einer Vielzahl von Geburten auf der einen und schwerer häuslicher Arbeit auf der anderen Seite. Wie der UNO-Bericht feststellt, haben beispielsweise in Indonesien Frauen einen um 20 Prozent längeren Arbeitstag als Männer. Jahr für Jahr stirbt etwa eine halbe Million Frauen an Schwangerschaftskomplikationen, und dies überwiegend in Afrika und Asien.
[Weitere Passagen zu Geburtenraten, Bildung und Benachteiligung von Mädchen; Hinweis, daß Frauen gegenwärtig 60 Prozent der Analphabeten der Welt stellen; Autorenzeile im OCR abgeschnitten: „Joachim Ken…, ADN“.]
--- English translation ---
In future there will be more women than men
UN report on the development of the world's population
At present 20 million more men than women live in the world, but by the end of the coming century this is to change fundamentally. According to the recently published UN annual report on the state of world population, there will then be 175 million more women than men. At that point, but already earlier, according to estimates of the UN Population Fund, women's innate greater resilience is also to lead in the countries of Africa, Asia and Latin America to a marked rise in the life expectancy of the sex described as weak but actually stronger, as is already the case today in Europe and North America, for example.
In the industrialised countries average life expectancy for men is now just under 72 and for women 78 years. In the developing countries it is 58 years for women, while men live only a few years longer. The difference results from the far greater burden that traditional conditions impose on women. [...]
The main cause of women's shorter life expectancy in many countries of the 'Third World' is the combination of a large number of births on the one hand and heavy domestic work on the other. As the UN report states, for example, in Indonesia women have a working day 20 percent longer than men. Year after year about half a million women die of pregnancy complications, predominantly in Africa and Asia.
[Further passages on birth rates, education and the disadvantaging of girls; note that women currently make up 60 percent of the world's illiterates; byline truncated in the OCR: 'Joachim Ken…, ADN'.]